Freitag, 18. November 2011

Kristina Schröder, der Verfassungsschutz und das eigentliche Desinteresse


Es ist ein ganz normaler deutscher Zustand, den Mensch (hoffentlich noch) beklagen und kritisieren (darf) muss. (Das Anbringen solcher Kritik z. B. in privaten Gesprächen mit Nachbarn und ArbeitskollegInnen, könnte schwierig werden.) Es gibt viele Formen von Gleichgültigkeit, eine ist besonders dreist.

Die Bundesfamilienministerin ist erstmal entsetzt und hat die Neonazi – Morde,  immerhin als schreckliche Vorfälle bezeichnet (1). [Der Terror (lat. terror „Schrecken“) ist die systematische und oftmals willkürlich erscheinende Verbreitung von Angst und Schrecken durch ausgeübte oder angedrohte Gewalt, um Menschen gefügig zu machen. Das Ausüben von Terror zur Erreichung politischer, wirtschaftlicher oder religiöser Ziele nennt man Terrorismus (2).]

Ihre Art der Anteilnahme ist aber unglaubwürdig, sie erwähnt die Opfer des Rechtsterrorismus mit keinem Wort, vielmehr verteidigt sie in Interviews ihre Extremismusklausel. Kristina Schröder steht  daher zu Recht in der Kritik: Die von der Bundesfamilienministerin eingeführte Extremismus-Klausel sollte die Demokratie fördern - stattdessen behindern die Auflagen die Vereine in Deutschland bei ihrer Arbeit gegen den Rechtsextremismus, klagen Initiativen (3). Es war für die Menschen, die für andere Menschen immer nur das Beste wollten, nie leicht in diesen Land. Schwierigkeiten und Denunzierung waren ihre stetigen Begleiter. Nun ist es aber richtig schlimm geworden. Die Republik steht vor einem Abgrund, der zwischen militanten Neonazis, desinteressierten Politikern und irrläufigen Geheimdienstlern aufgerissen ist. Das Beben ist gewaltig, aber es hatte sich abgezeichnet. Die Rechtsterroristen kommen aus Thüringen und schlugen von Sachsen aus los. Beide Länder gelten als Hochburgen der braunen Szene – auch, weil sie hier zumeist ungestört agieren dürfen. Die Rechtsterroristen konnten offenbar ihre Wohnung in Zwickau zur Festung (mit Hilfe des Verfassungsschutzes (4) ausbauen und als mobiles Exekutionskommando durch die Lande ziehen.

Kein Zeichen der Empathie

Neben den Dutzenden Toten durch rechtsextreme Gewalt nach der Wiedervereinigung sind nun mindestens zehn weitere Opfer durch Neonazis zu beklagen (182 Todesopfer (5). Doch die Öffentlichkeit und vor allem die Angehörigen der Opfer warten vergeblich – nicht einmal für ein symbolisches Bedauern reicht es bei Familienministerin Schröder. Dies ist besonders bitter, da die ermordeten Männer in den vorherigen Jahren von Ermittlern und Medien unter der unseligen Schlagzeile “Döner-Morde” mit Drogenkriminalität und anderen mafiösen Strukturen in Verbindung gebracht wurden (6).
Kristina Schröder ist eine kalte Kriegerin des Antikommunismus, für sie steht der Feind immer links in permanenten Stellungnahmen, Gesten und Aktionen wird der Nazismus verharmlost. Das sich auch Linke  (israelsolidarische Antifas) um die Ideologie – Kritik  bemühen also auch den Stalinismus und Dschihadismus bekämpfen, hat sie nie interessiert und ihr Dessintresse an die Opfer des Nazi - Terrors, zeigt ihre Mission an. [Kristina Schröders sog. proisraelische Einstellung (7)  ist eben nur von taktischer Art und nicht ehrlich gemeint. Denn mit ihrer passiven Haltung zum Kampf gegen den rassistischen und antisemitischen Nazismus zeigt Kristina Schröder ihre  antizionistischen Möglichkeiten]. Mit ihrer massiven Antipathie gegen muslimische Männer und dem nationalen Kampfbegriff der Deutschenfeindlichkeit (8),  gibt sie unmissverständlich die ideologische Richtung und Haltung an. Das Vaterland ja die Deutschen selbst sind bedroht, es gilt wehrhaft zu sein, jede Mäßigung oder eine differenzierte Sicht darauf wird abgelehnt. Die Sprache von Schröder ist die Sprache von Selbstmitleid und des inneren Krieges. Mit einer solchen fanatischen Grundeinstellung ist das Ziel vorgegeben, Kristina Schröder  kann die vaterländischen – Radikalen nicht als Hauptfeind begreifen. Das Dessintresse und ihre allgemeine belanglose Extremismus- Auffassung sind aber nicht zu verharmlosen, ihre nationalpolitische Haltung dazu ist Provokation und Kalkül. Mit ihrer Initiative gegen Extremismus, behindert sie nahezu alle Gruppen die sich gegen Nazis stellen. Sie verlangt von den Initiativen gegen Rechtsextremismus  permanente Verfassungstreue, sonst gibt es Diffamierung und das Streichen von Geldern. Wer so handelt hat kein Interesse am Kampf gegen den Nazismus. Für Kristina Schröder ist der Rechtsterrorismus eben nur ein schreckliches und normatives Naturereignis, das man bedauern darf.
Sagen wir Nein zu solchen Relativierern. 


Zeigt Solidarität und Anteilnahme zu den Opfern der rechten Gewalt.

Für einen entschlossen Kampf gegen Naziterroristen, damit wir Leben können.



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Sonntag, 13. November 2011

Den dystopischen Terror bekämpfen


Wir die Menschen die noch guten Mutes sind, dürfen vor der Dystopie des Schreckens nicht zurückweichen. Bekämpft die Nazibarbarei, damit wir Leben können.

Die Bundesanwaltschaft wirft drei Rechtsextremisten aus Jena zehn Morde vor: Opfer waren zwischen 2000 und 2006 acht türkische und ein griechischer Kleinunternehmer sowie 2007 eine aus Thüringen stammende Polizistin in Baden-Württemberg. "Wenn sich der Verdacht bestätigt, haben wir es mit dem schlimmsten Fall rechtsextremistischer Gewalt in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten zu tun", sagte der Präsident des niedersächsischen Verfassungsschutzes, Hans-Werner Wargel. Indes gibt es immer mehr Details zu dem verdächtigen Trio - zwei Männer und eine Frau - aus Zwickau. Wie das Magazin "Focus" berichtete, soll ein 37-Jähriger aus Niedersachsen den Verdächtigen vor Jahren seinen Personalausweis überlassen haben. Damit soll das Wohnmobil angemietet worden sein, in dem sich die zwei Männer am 4. November bei Eisenach nach einem Banküberfall laut Polizei erschossen hatten (1).  Am Ende hielten sie sich wohl an eine Abmachung - so rekonstruieren die Ermittler jetzt die Geschehnisse. Für den Notfall hätten sie vereinbart: Wenn wir auffliegen, töten wir uns selbst. Maskiert mit Kapuze und Tuch über Mund und Nase hatten Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt eine Bank am Eisenacher Nordplatz überfallen. Sie flohen auf Fahrrädern vom Tatort, die sie dann - einen Kilometer weit entfernt - in ihr weißes Wohnmobil mit dem Kennzeichen für den Vogtlandkreis verstauten. Ein Streifenwagen-Team entdeckte um kurz nach 12 Uhr im Rahmen der Bankräuber-Fahndung den Wagen in einer ruhigen Wohngegend Eisenachs und forderte Verstärkung an (2). Das Trio - zwei Männer hatten sich laut Polizei dann erschossen, eine Frau wurde verhaftet - war den Behörden bereits in den 90er Jahren wegen Verbindungen zum rechtsextremen «Thüringer Heimatschutz» bekannt, verschwand dann aber aus dem Blick der Verfassungsschützer. Weil zwei von ihnen einen Imbiss besaßen, wurden die Verbrechen bisher als „Dönermorde“ bezeichnet. Diese flapsige Klassifizierung sollte man sich schnell wieder abgewöhnen. Dass sich jahrelang eine Art Braune-Armee-Fraktion durch die Republik morden konnte, ist ein Skandal. Der Staat hat hier kläglich versagt. Die Killer haben keine Döner umgebracht, sondern Menschen – weil sie türkischer oder griechischer Herkunft waren. Die besondere Heimtücke der Taten liegt darin, dass man sie bisher dem vermeintlichen Milieu der Opfer zuschrieb, nach dem Motto: Es geht wohl um Schutzgeld – was geht uns das an? Tatsächlich waren es Verbrechen aus rassistischem Hass (3). Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach sagte der ARD: «Es ist schon erstaunlich, dass die Gruppe (...) über zehn Jahre lang untergetaucht bleiben konnte, obwohl sie bereits Ende der 90er Jahre im Visier der Behörden war, jedenfalls des Verfassungsschutzes.» Der CSU-Innenexperte Hans-Peter Uhl sagte der «Mitteldeutschen Zeitung: «Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich aus all dem noch ein Verfassungsschutzproblem ergibt.» Möglicherweise habe der Geheimdienst mehr über die Hintergründe der Taten gewusst, als bisher bekannt sei (4).

Die Täter kamen aus denn Deutschen Sachsenland

Der Osten Deutschlands entvölkert sich stetig und nähert sich damit dem braun grünen „Ideal“ einer dystopische Welt ohne Menschen an, wie es z.B. in dem Film „Soylent Green“ beschworen wird (5). In dieser Welt des Totes gedeihen nun die verderblichen und selbstmörderischen Nazis umso eindeutiger. Der Todesweg der Nazis nach (in dem genauso üblen) Wahlhall wird so zum  neuheidnischen selbst, weil man sich selbst wirklich nicht mag und sich nichts verzeihen kann, wird man spätestens nach der Umzingelung von Feinden zu Selbstmördern. ( Weil dann rauskommen könnte, dass  ihr Aussehen nicht dem entspricht was der des germanischen Prototypen ist – den es in Wirklichkeit gar nicht gibt und zusätzlich noch ausgesprochen unmenschlich und hässlich ist). Der dystopische Rechtsterrorismus ermordet in seiner ganzen Grausamkeit Nichtdeutsche in großer Zahl, um schließlich am Ende sich selbst zu töten. Der propagierte Endsieg wird so zum Finalen -   Selbstmord und Untergang. Hier treffen sich die wesenverwanden Züge des Nazismus und Dschihadismus. Der Nazismus ist eine zutiefst selbstmörderische Ideologie von Massenmördern ohne Gnade, die das bunte Leben nicht ertragen können. 
Der nazistische Suizidterrorist verbindet nun gerade den Mord und Selbstmord als despotische Herrschaftsform in böser und hinterhältiger Absicht, gegen das menschliche Leben. Mord und Selbstmord bieten den Naziterroristen eine extreme Erfahrung totaler Kontrolle über das Leben eines anderen Menschen, bzw. über das eigene Leben. Diese Erfahrung zu machen, verbietet dem normalen Menschen sein Gewissen. Wo das Gewissen fehlt, liegt diese Erfahrung nicht fern und kann sogar zu einer für den rechtsextremen Gewalttäter notwendigen Aggressionsäußerung werden, wenn er sein narzißtisches Größenselbst bedroht sieht. Ein In-Frage-stellen ihres Größenwahns, das auch nur den leisesten Riß in ihrer kalten, unbarmherzigen Schale erzeugen würde, bedeutet für sie ein In-Frage-stellen ihrer ganzen Person und ihres ganzen Lebens. Jeder leise Zug von Menschlichkeit, der an sie herangetragen wird, wird als äußerste Bedrohung empfunden und muß unter allen Umständen abgewehrt werden. Ihre innere Einstellung zur Welt und zum Leben ist bestimmt durch totale Unterwerfung oder totale Unterdrückung und wo die Totalität einen Riss bekommt, ist für sie nur noch das andere Extrem lebbar (6). Das Leben in all seiner Vielhaftigkeit wird zur Gefahr. Man tötet das was man nicht kennt, um sich am Ende selbst zu töten. Weil der Nazi mit seinen verderblichen Minderwertigkeitskomplex mit sich selbst nicht ins reine kommt, bleibt am Ende  - eben  nur der Suizid. Das propagierte Kinderglück der Nazideutschen,  ist  nur ein rassistischer Zwischenschritt von völkisch motivierten und inzuchtösen Suizidterroristen - nach einen diabolischen Walhall, wo sich nur heldische Krieger aufhalten. Im dystopischen Konzept des Braunen – Terrors, ist den Terroristen die Welt der Menschen daher vollkommen egal, er muss sie zerstören – er  kann sie nicht aushalten. Wie der 2. Weltkrieg es mit seinem 60 Millionen Toten es gezeigt hat. 

Nun ist es an der Zeit;  das NPD – Verbot muss jetzt endlich durchgesetzt werden. Diesen Rechtsterroristen entgegentreten heißt, dass wir das Leben in all seinen Varianten und Möglichkeiten bejahen und dass wir das beste Leben wollen.

Das beste Leben wäre, dass alle Menschen in der BRD, Europa und der Welt in Frieden,  Freiheit und Solidarität zusammen leben ohne Hass und Gewalt. 

 

Bekämpft die Nazidystopie. Deshalb gegen jede Form von Nazismus, Rassismus und Antisemitismus,  Suizid und Walhalla – Kult. 

 

Für eine selbsbestimmtes und beziehungsorientiertes Leben für alle Menschen auf dieser Welt.

 

 Antifagruppe Weiden Neustadt

 

Anhang

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Weitere Infos unter

 

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Hekla sieht vor lauter Vulkanen die Welt nicht mehr

Oder warum wir »das Hekla-Empfangskommitee – Initiative für mehr gesellschaftliche Eruptionen«  ablehnen 

Bei allem selbstgefälligen Gerede (über die Widersprüche und Gewalttätigkeiten in der Welt) von  Hekla und manch anderen,  muss Mensch eines erstmal sagen; Widersprüche und Ungerechtigkeiten sind ja zweifelsfrei vorhanden. In ihrer Systemkritik bzw. den Hekla - Bekennerschreiben (1) werden aber andere Gewaltverhältnisse wie sie dschihadistische Personen verkörpern, nicht genannt. Das bewusste Verschweigen dieser Gewalt und Herrschaftsform, macht den Menschen die die Welt nahezu  komplett aus der antiimperialistische / antikapitalistischen  Kritik  betrachten, oberflächig und selbstgefällig. Wir meinen, dass die Hekla - Militanten  zu einer generellen System und  Gesellschaftskritik gar nicht fähig sind. Vielmehr beschwören die Vulkanfreunde u. a. mal mehr oder weniger eine archaische Naturromantik, die das Wirtschaftsleben und den Flugbetrieb ausschaltet. Die  Hoffnungen die das Hekla-Empfangskomitee  in den beiden Gletschervulkanen  "Hekla"  (2) und Eyjafjallajökull (3) stecken, werden sich wohl nicht erfüllen. [Sicher viele Antifas haben sich darüber gefreut, als für einen kurzen Moment,  keine Abschiebungen von Flüchtlingen und MigrantInnen mehr möglich war. Anm.] (4).
Das Hekla-Empfangskommitee  sagt  u. a., dass "Patrouillenboote der Marine versuchen, in der Nähe zu Somalia die Piraterie zu bekämpfen, damit die Verschiffung billiger Konsumgüter wie geschmiert läuft - während die Bevölkerung am Horn von Afrika hungert." [Aus dem Hekla -  Bekennerschreiben Anm.]
Dass  manche dort  zu Piraten werden um an den Reichtum der „ersten Welt“ bzw. der vorbeifahrenden Schiffe zu kommen, dass  kann jeder humane und  mitfühlende Jonny Depp – Fan und Mensch ja irgendwie verstehen, haben doch europäische Fischtrawler das dortige Meer in grob schädigender Fahrlässigkeit bzw. Absicht leergefischt. Dass der Marineeinsatz, für viele auch für uns zumindest aus moralischer Sicht dann irritierend und anstößig ist, ist nur zu verständlich.
(Aber wer will schon immer Pirat sein und ein gefährliches Leben führen und bestimmt wollen diese Piraten nicht euere Helden sein.)
In  Somalia werden die Menschen aber eben auch von den islamitischen  Al -Shabaab Milizen tyrannisiert und mit islamistischen Tugendterror überzogen. Die Herrschaft der Miliz definiert sich über eine strenge und mörderische Auslegung der Schari'a, in der vor allem Frauen bedroht sind (5). Den grausigen Dschihad den die Miliz führt, kann alle treffen, ihre Anschläge sind besonders brutal (6). Sie setzten den Hunger als Waffe ein (7). Bei der Al -Shabaab Miliz herrschen vorkapitalistische, feudale Zustände, in der die  Sklaverei und Ausbeutung,  Lebensinhalt und Herrschaftspraxis ist (8).  Die Schreckensherrschaft  der Miliz ist  faktische Realität, die der Mensch nicht einfach so übersehen kann. Die Al -Shabaab Milizionäre handeln wie absolute Machtmenschen, die Gottesfurcht und Unterwerfung einfordern. Das Hekla in ihrere Systemkritik diese dschihadistische Gewalt ausblendet, dass heißt Täter und Mörder nicht benennt, ist der eigentliche Skandal, mit ihren Schweigen sagen die Vulkanfreunde darüber viel aus.

Der Krieg in Afghanistan wurde nicht von den USA begonnen.
Die USA wurden am 11. 9. 2001 von einer antisemitischen dschihaditischen Suizidsekte angegriffen, die Sprache der AL Kaida ist die Sprache der Vernichtung von Andersdenkenden und Unschuldigen.

Wir wissen, was wir an den USA und Israel haben, wir halten zu Ihnen. [Schon Theodor W. Adorno äußerte treffend immer wieder seine Dankbarkeit gegenüber den westlichen Demokratien, die ihn als Emigranten gerettet und aufgenommen haben. Durch die Erfahrungen in den USA lernte er eine kapitalistische, damals weitestgehend freie und sozial zumindest akzeptable Umgebung kennen (→New Deal). Zum anderen dürften die Erinnerungen an die Straßenschlachten der Weimarer Republik nachgewirkt haben, sodass das Ende für diejenigen, die weit mehr als nur Spaß und Ulk suchten, nach den Kaufhaus-Brandstiftungen am 2. April 1968 unschwer vorherzusehen war. Die naiv-vorbehaltslose Unterstützung der Studenten für Ho Chi Minh und Mao Zedong konnten ihre Lehrer, die im Gegensatz zu vielen Linken früh schon den leninistischen und stalinistischen Terror als solchen begriffen und ablehnten, kaum teilen.] (9)

So ist für alle, die sich der Kritischen Theorie ( Frankfurter Schule ) nahe fühlen, eines vollkommen klar, solch unbescheidene, selbsgerechte »Hekla - Militanz« lehnen wir ab.

Ihr vom Hekla-Empfangskommitee seid  so selbstgefällig, wie antikapitalistisch und antiimperialistisch engstirnig. Was bleibt, die Vulkane werden den doch sehr deutschen Romantikern von antiimperialistischen Islandfans, in ihrer Systemkritik nicht wirklich weiter helfen können, dass ist sicher.

Antifagruppe Weiden Neustadt.

PS: Und noch was zur Ablenkung und Mitdenken, eine Punk - Rockreise nach New York.
Joey Ramone: Danny Says

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Hekla ist in den Ruhepausen mit kleinen Gletschern bedeckt.  http://de.wikipedia.org/wiki/Hekla

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Der ursprüngliche Text steht auf.
http://linksunten.indymedia.org/de/node/48377?page=4
Wir haben ihn überarbeitet, weil wir bestimmte Punkte noch genauer Beschreiben wollten. Außerdem haben wir die Anredeform geändert.

Nachtrag:
Natürlich kann man aus bestimmten Gründen gegen den Afghanistaneinsatz der Bundeswehr sein, z. B. aus Gründen der Deeskalation. Aber der Mensch muss halt begreifen das eine Rückkehr der Talibanherrschaft  fatal wäre. Die  Nato sollte sich vermehrt darum bemühen zivile Opfer zu vermeiden und ein vorschneller Rückzug könnte aber ebenso kontraproduktive sein. Die Wahrheit liegt also zwischen den Dingen, eine einseitige Schuldzuweisung auf die Streitkräfte der Nato (Bundeswehr, US Army, usw.) lehnen wir ab.
Bradley Manning wollte, dass nur bestimmte Wirklichkeiten des Krieges, der Öffentlichkeit mitgeteilt werden. Eine Vereinahmung des US - Soldaten Manning durch Hekla ist daher unlogisch und widersprüchlich.

Der Kampf gegen den weltweiten terroristischen Dschihadismus ist nun mal notwendig.

Sonntag, 2. Oktober 2011

Ein - Antifa-Fazit und die Abwesenheit der differenzierten Kritik


Der Papst in Deutschland und die fehlende differenzierte Kritik,  (bei den meisten "Linken" fehlt sie wirklich), oder warum man den Bischof von Rom trotzdem manchmal verteidigen kann auch wenn es mitunter schwer fällt. Obschon die Kritik am Papst in substanzieller Form notwendig ist, wird diese  von den Allermeisten nur zu gerne in denunzierender und diskreditierender Absicht vorgetragen, sie verzehrt dadurch wiederum die berechtigte Kritik, die wiederum mit der differenzierten Kritik verwandt ist.    

Es scheint so, dass Papst Benedikt XVI  nicht gerade viele Freunde hat. Es wurde schon viel gesagt über die lebensfernen Auffassungen des Pontifex z. B. zu Fragen der Sexualmoral, Homosexualität und Frauenemanzipation. Dass der Heilige Vater auch noch die Exkommunikation der Pius Bruderschaft aufhob, ist ein Zustand der viele, auch uns, fassungslos werden lässt. 

Die differenzierte Kritik, anerkennt aber auch die humanistische Auffassung des Papstes  z. B. zu Fragen der Migration und Flüchtlingssolidarität und der Verwandtschaft mit den Juden.

Herzen für Flüchtlinge öffnen
Angesichts der hohen Zahlen von Flüchtlingen aus Nordafrika rief der Papst alle Länder dazu auf, sich mit den Flüchtlingen solidarisch zu zeigen und "ihr Herz für die Aufnahme" der Menschen zu öffnen. Organisationen und Einzelpersonen, die den Flüchtlingen helfen würden, gebühre sein Respekt, sagte der Papst. Der Andrang von Flüchtlingen in Folge der Revolutionen in Tunesien und Ägypten sowie des Konflikts in Libyen hatte in verschiedenen europäischen Ländern zu heftigen Diskussionen über die Aufnahme der Menschen und eine begrenzte Einwanderung geführt. (1)

Verwandtschaft mit den Judentum
Bei seinen Besuch in der Bundesrepublik zeigte der Papst bei seinem Treffen mit Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden, seine Solidarität  - beide warben für die Intensivierung des Dialogs.
Jener Dialog habe sich bereits vertieft, so der Papst bei seinem Treffen mit Vertretern der Jüdischen Gemeinschaft. Er sprach sich laut Redemanuskript aber auch dafür aus, dass die Christen sich immer mehr ihrer inneren Verwandtschaft mit dem Judentum klar werden müssten. (2)
In den Aussagen zur inneren Verwandtschaft mit den Juden lässt sich zweifelsfrei eine ehrliche solidarisches Statement erkennen, umso unverständlicher ist dann die "barmherzige" Haltung des Pontifex zu den Piusbrüdern. Zwar hat der Bischof von Rom in einem Brief vom 11. März 2009 an seine Mitbischöfe bedauert, dass sein „Gestus der Barmherzigkeit“ (Aufhebung der Exkommunikation) durch die Holocaustleugnung Williamson  überlagert worden sei. „Grenze und Reichweite“ der Aufhebung der Exkommunikation seien „bei der Veröffentlichung des Vorgangs nicht klar genug dargestellt worden“. Im Allgemeinen kann man aber doch davon ausgehen, dass dieser Brief von Benedikt XVI immerhin ein Versuch ist, weiteren Schaden zu vermeiden, und als ein Akt gegen den Antisemitismus gewertet werden kann.

Der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X Bernard Fellay verbot Williamson am 27. Januar 2009 bis auf weiteres, Stellungnahmen zu politischen und historischen Sachverhalten abzugeben. „Er habe Williamsons Antisemitismus nicht bemerkt. Dieser sei nicht die Position der Bruderschaft“. Am 28. Januar 2009 erklärte Papst Benedikt XVI. zum Gedenktag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz seine „volle und unbestreitbare Solidarität“ mit den Juden und bat: „Die Shoah sei für alle eine Mahnung gegen das Vergessen, gegen die Leugnung oder die Reduzierung.“ Er forderte die Piusbruderschaft auf, die weiteren notwendigen Schritte zur vollen Kirchengemeinschaft zu tun, das päpstliche Lehramt und das Zweite Vatikanische Konzil anzuerkennen (3).


Fazit:
I. Die Stellungnahmen der Piusbruderschaft sind  nur taktischer Art, Bernard Fellay hätte zumindest Williamson aus der Piusbruderschaft ausschließen müssen. Das die Piusbrüder weiterhin  in ihrem intoleranten Absolutheitsanspruch das 2. Vatikanum nicht anerkennen, zeigt ihre permanente Provokationsbereitschaft und die können auch oft antisemitisch sein, wie es in der Vergangenheit Erzbischof Marcel Lefebre mehrmals bewiesen hat (4).
Während die konservative Katholiken den Papst teilweise als Übermenschen wahrnehmen und kritische Reflexionen wie der Bundespräsident Wolf sie bei der leicht heimatüberdrehten Begrüßungsrede (5) anlässlich des Papstbesuches formuliert hat die Ausnahmen bleiben, werden die flüchtlingssolidarischen Aussagen von Benedikt XVI erst gar nicht zur Kenntnis genommen. Vielmehr werden sie mit überschäumenden Papstjubel klein gehalten. Übrigens auch AntirassistInnen werden diese päpstliche Flüchtlingssolidarität aus wohl ideologischen Gründen ebenfalls nicht  in ihren Reportwar aufnehmen und für die Öffentlichkeit darstellen (jedenfalls haben wir bis jetzt in unserer Recherchearbeit darüber nichts gefunden).  In diesen Zusammenhang ist festzustellen, dass die „Linke“ die sich bei der Religionskritik gegen den Pontifex aussprechen (6), oft aber an anderer Stelle wiederum den migratenfeindlichen Lafontain (7) oder Dschihadis (Dschihadisten) in Schutznehmen, eine  Art von  Doppelmoral betreiben,  die der Mensch nur schwer aushalten kann. So scheint es nicht nur so, es ist eben so wie es ist, wie bei Personen die sich nur über ihre antiimperialistische Ideologie definieren. Die Politakivistin Ulla Jelpke ist eine solche Ideologin und  für ihre  innige Freundschaft zu den antisemitischen Hizbollah – Dschihadisten allgemein bekann (8). Es zeigt sich wieder einmal, dass es vielen "Linken" und manch "Antifa" gar nicht um die Emanzipation des Menschen geht. Vielmehr denken sie in den alten Konzepten des antiimperialistischen Diskurses, der die Menschen nicht wirklich befreit, sondern in neue Abhängigkeiten kulturalistischer Despotien bringt.  Diesen sog. Linken geht es nur darum, wie kann man  geschickt Verpackt Herrschaft zementieren. In der Propagierung der Stasi und Mauernostalgie (9), Palästinasolidarität und Antipapsthysterie wollen sie immer die ewigen Ersten sein, mit wenig Erfolg wie die Wahl im Berlin es zeigte. Und das ist gut so.

II. Der heilige Stuhl muss sich in verstärkter Form dazu durchringen, den Antisemitismus in allen seinen Erscheinungsformen zu bekämpfen, eine wieder durchgeführte  Exkommunikation der Pius – Bruderschaft wäre ein guter Anfang. Und in Fragen der Sexualmoral, Homosexualität und Frauenemanzipation muss der Vatikan endlich humanistische und emanzipatorische Position einnehmen. Auch muss Papst Benedikt XVI. die wirklich berechtigte Kritik an der von ihn zugelassene Karfreitagsfürbitte für die lateinische Messe endlich ernst nehmen und diese doch sehr reaktionäre Fürbitte zurücknehmen (10).
Des weiterem wäre es wichtig, angesichts der Tatsache der fortgesetzten Bedrohung des Staates Israel durch rechte wie linke AntiimperialistInnen und den Dschihadis, endlich eindeutige Worte zur Solidarität mit Israel und den USA zu finden.

III. Die flüchtlingssolidarischen Aussagen des Papstes kommen wirklich vom Herzen und müssen noch einmal betont werden, sie sind in einer Zeit der Entsolidarisierung ein wichtiges humanistisches Signal an die Menschen in Europa und der Welt.

Antifagruppe Weiden Neustadt.

(1)

(2)

(3)
http://de.wikipedia.org/wiki/Marcel_Lefebvre

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(7)

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(9)
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,535427,00.html

 (10)
http://www.sueddeutsche.de/politik/kritik-an-papst-knobloch-ruegt-karfreitagsfuerbitte-1.284716

Sonntag, 24. Juli 2011

Multikulturelle Gesellschaft und die Zivilisation nicht aufgeben

Es fällt schwer, nicht die Fassung zu verlieren angesichts der Ereignisse in Norwegen. Die Erschütterung des Grundvertrauens in die Sicherheit, Obhut und Freiheit der Zivilisation hat der Terrorist mit seiner entsetzlichen Tat stets zum Ziel. Der Terrorismus hat in diesem Fall eine weitere Steigerung in die Dimensionen des Unheimlichen und Grauenvollen erfahren. Der Mensch fühlt sich jetzt wirklich unsicher, was ist wenn die Barbarei des heimatnahen und kulturalistischen Nationalismus wieder zuschlägt oder in Form des Rechtspopulismus immer mehr die Macht übernimmt. Die Aussichten sind düster, schon jetzt wird die Zuwanderung z. B. aus den Maghreb mit erheblichen Mitteln bekämpft.
 Ob der Täter nun tatsächlich allein handelte, ob er einen oder mehrere Komplizen hatte, ob er gar doch ein Netzwerk Gleichgesinnter hinter sich wusste – sein rechtsnationalistisches, christlich-fundamentalistisches und antimuslimisches, rassistisches Weltbild als Motiv für seine Untaten zeigt, dass der Rechtspopulismus nun eine terroristische Dimension kennt. Die neue terroristischer Form des Rechtsextremismus hat viele überrascht  kaum jemand hat damit gerechnet. Sie richtet sich gegen die Multikulturelle Gesellschaft, Sozialdemokraten, Linke und Muslime.

http://www.tagesschau.de/ausland/oslo152.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Anschl%C3%A4ge_in_Norwegen_2011

http://jungle-world.com/artikel/2011/30/43668.html

Dabei ist die Multikulturell Gesellschaft faktische Realität, in historischen Entwicklungsprozessen gab es für die ursprünglich weitgehend homogene Gesellschaft, die grenzüberschreitende Erfahrung der Interkulturalität, der heterokulturelle Aspekt wurden für die viele Menschen immer interessanter. Völker und Menschen existieren nicht isoliert von einander, kultureller Austausch ist faktisch, einen Mono-Kulturalismus gibt es so nicht. Das Christentum kam ursprünglich aus dem Orient. Die Schriftform der deutschen Linguistik (Sprache) ist lateinisch. Die Mathematik ist durch das arabische Zahlensystem beeinflusst. Die Musik ist durch den Jazz und den Rock’ n Roll erst so richtig interessant geworden. Die Demokratie aus Griechenland regelt unser Gemeinwohl.
Die europäische, griechische Philosophie wurde im muslimischen Andalusien von christlichen, jüdischen und muslimischen  Gelehrten wieder entdeckt und diskutiert, die europäische Aufklärung nahm von dort aus seinen Anfang.
Und Einwanderung nach Europa, den USA und anderswo hat es schon immer gegeben.
Wer sich gegen die multikulturelle Gesellschaft stellt, stellt sich quasi gegen sich selbst. Wir dürfen die Multikulturelle Gesellschaft und die Zivilisation nicht aufgeben. Der Mensch darf die Hoffnung nicht verlieren, die Terroristen und ihr Hass können nicht gewinnen, denn die Liebe und die Freundschaft sind stärker.

Ein jedeR Mensch hat das Recht auf ein Selbstbestimmtes Leben. Kein Mensch darf den anderen Menschen unterdrücken. Stellen wir uns gemeinsam gegen jede Form von Rassismus, Antisemitismus und Nazismus.



Antifagruppe Weiden Neustadt

Samstag, 18. Juni 2011

Die Polizei Weiden verdient unsere Anerkennung

Weiden. (ps) Die mutmaßlichen Täter sind gefasst. Bei dem Brandanschlag auf die Regierungsaufnahmestelle für Aussiedler meldet die Kriminalpolizei schnellen Erfolg: Drei junge Weidener im Alter von 19, 23 und 24 Jahren haben die Tat weitgehend eingeräumt. Bei dem 19-Jährigen ist laut Pressesprecher Stefan Hartl vom Polizeipräsidium Oberpfalz gesichert, dass Fremdenfeindlichkeit für ihn bei dem Anschlag im Vordergrund stand. Bei seinen beiden Mittätern ist das noch unklar. ( Pressemitteilung des Neuen Tages)



Wir die Antifa wollen der Polizei Weiden unsere Anerkennung aussprechen, mit der Festnahme der rassistischen Attentäter wurde den Rechtsextremismus ein schwerer Schlag versetzt.

Es ist wichtig, dass die moderne Zivilgesellschaft die Nazibanditen bekämpft. Sie müssen spüren, dass sie mit ihren Rassismus und Antisemitismus die dauerhaften Verlierer sind.
Die demokratische Zivilgesellschaft muss in die Offensive gehen, es gilt die Mehrheitsbevölkerung zu überzeugen, dass die Solidarität zu den Flüchtlingen und MigrantInnen ein humanistischer, menschlicher und notwendiger Akt ist. Die Argumentation der einschlägig bekannten Nazis z.B. in den unabhängigen Internetforum Weiden Aktuell über das generalisierte deutsche Opferbild, gilt es zu entlarven. Die Wehleidigkeit  der deutschen Rechten entgegentreten, heißt den Menschen ein positives und selbstbewusstes Menschenbild zu vermitteln, in der alle Menschen frei und gleichberechtigt sind.

DENN  KEIN  MENSCH  IST ILEGALL


Antifagruppe Weiden Neustadt

Samstag, 4. Juni 2011

Flüchtlinge bleiben – Abschiebungen stoppen

Als Antifas  machen wir uns stark für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen. Wir sind der festen Überzeugung, dass die Geltung von Menschenrechten immer Vorrang haben muss. Die Politik der Flüchtlingsabwehr ist abzulehnen. Wir kämpfen für ein echtes Bleiberecht für alle Flüchtlinge und MigrantInnen. Abschiebungen lehnen wir strikt ab. Die Flüchtlinge haben ein Recht auf freies und selbstbestimmtes Leben. Wir lehnen die Ausgrenzung und Isolation von Flüchtlingen durch die Unterbringung in Lagern ab und fordern gleiche Rechte für alle. Der Papst Benedikt XVI. im Rom fordert, dass die Menschen ihre Herzen für Flüchtlinge öffnen sollten. Die Forderung zeigt, dass die Menschlichkeit kein Mensch vergessen darf.
Die Situation ist unglaublich dramatisch, viele Flüchtlinge schaffen es oft nicht mit ihren Booten nach Europa, die Boote kentern viele ertrinken, deshalb müssen die Menschen Europas endlich was tun -  der Uno-Appell zur Rettung der Flüchtlinge aus Seenot ist ernst zunehmen. Weil der Mensch ein Mensch ist, kann er / sie doch die Flüchtlinge und MigantInnen nicht einfach so ignorieren.  Antifagruppe Weiden Neustadt
PS: Das die Frau Merkel den Bootsflüchtlingen aus Tunesien nicht die Hand reichen will, ist ein dreister Skandal. http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/frau-merkel-ziert-sich/
                           

Antifa heißt Solidarität mit Israel

Die Solidarität mit Israel ist der Grundstein jedes Antifaschismus. Und doch hat die ganz praktische Aufklärung  und Antifa – Arbeit  gegen den Antisemitismus, weder die Linke noch den durchschnittlichen Deutschen je interessiert. Die Aufklärung als ganzes zu denken, war für die meisten eben schwierig und für Israel Stellung zu beziehen – ist für etliche Linkspersonen deshalb nicht möglich, weil sie nach wie vor mit manchen Aspekten der deutschen Romantik noch zusätzlich kulturalistische Lebensformen weltweit verklären (Ursprünglichkeit, archaisches Stammesverhalten usw.). Diesen Leuten zu sagen, befreit euch von solch despotischen Denken,  heißt dann für sie, dass sie sich selber in Frage stellen müssen.

Vielen von uns  fällt es oft nicht leicht, wieder einmal Kritik an die Linke anzubringen, die immer wieder antizionistische Reflexionen bedienen müssen -  man kann bei denen ja doch nichts erreichen heißt es. Die Antiimps so scheint es werden immer mehr und mehr, so dass Mensch einfach nur noch am verzweifeln ist und nicht mehr glaubt an die Linke Veränderungen durchzusetzen. Aber sollen wir die Sache mit der Aufklärung einfach so übersehen  - sollen wir verschwinden. Nein das geht ja nicht, denn schweigen und das eigene Verschwinden bringt auch nichts.
Der Antisemitismus in der Linkpartei bzw. Linksjugend wird immer offener und aggressiver vorgetragen,  in Duisburg und Bremen können Linksleute zum antizionistischen Früchteboykott aufrufen und der gemeingefährliche Freegaza Soldat Norman Paech fordert den deutschen Marineeinsatz gegen Israel.

Auf den Bundeskongress der Linksjugend (solid) [13. bis 15. Mai 2011 in Hannover] blasen wieder einmal die Antiimperialisten und Antizionisten zum Angriff, in beispielloser Form wurden die  Menschen vom Bundesarbeitskreis Shalom (BAK Shalom) beleidigt und beschimpft. Die Deutschlinken stellen dabei oft die  Wirklichkeit auf den Kopf und treiben ihren Hass auf die Spitze, mittlerweile gehört es schon zum guten Ton an solchen Tagen pro - israelische Antifas  zu provozieren. Es werden oft Sachen behauptet, die gar nicht stimmen. Der Antrag von BAK Shalom der sich kritisch mit dem so genannten „Kampf der Kulturen“ beschäftigte und den kulturalistischen Argumentationen fundierte materialistische Gesellschaftskritik entgegen setzt, fand leider keine Mehrheit.

Eine Linke, die eine materialistische Gesellschaftskritik ablehnt, wie kann die dann noch links sein. Anm.

Wir zitieren aus der Einschätzung des IV. Bundeskongresses der Linksjugend vom BAK Shalom

„Allerdings müssen wir uns auch negativ zu einigen Vorkommnissen äußern: Trotz oder gerade wegen der lebhaften Diskussionen war die Atmosphäre oftmals unnötig angeheizt. Das äußerte sich darin, dass GenossInnen, die nicht für Anträge aus dem Landesverband Nordrhein-Westfalen oder Hamburg stimmten, plump als „Antideutsche“ diffamiert wurden, obwohl diese überhaupt nie als solche in Erscheinung getreten sind. Diese Diffamierungen führten sogar zu antisemitischen Beleidigungen, indem BAK Shalom-Delegierte sowie BAK Shalom-SympathisantInnen als „Nazis“ und „Juden“ bezeichnet wurden. Diese Beleidigungen fielen dann, wenn selbsternannte AntiimperialistInnen keine Mehrheit für ihre Anträge fanden. Der BAK Shalom hält überhaupt nichts von Beleidigungen und fordert stattdessen seine GegnerInnen zur Debatte auf. Hierbei müssen Beschimpfungen jedoch klar sanktioniert werden.“


Diese ganze Aktion der Linksdeutschen  zielt darauf ab, die kulturalistische antizionistische Kampagne auch in der Region oder den Stadtteilen voran zubringen, als Mittel zum Zweck dient dabei die Zeitung Junge Welt. Das Kampfblatt verdreht dabei nur zu gern den eigentlichen Sachverhalt, die Berichterstattung über den Bundeskongress der Linksjugend ist absurd und verlogen. Die Linksjugend Weiden zeigt mit der Übernahme des anti-BAK Shalom Artikels der JW auf  ihrer myspace Seite, welche Optionen in ihnen wohl schlummert.
Mensch könnte sagen ein kleiner Vorgang, aber der Anfang ist gemacht.
Aber um der Fairnesswillen, wäre es eventuell hilfreich, wenn die Linksjugend Weiden eine genauere Stellungsnahme zu den Vorfällen in Hannover abgeben würde.
Den Linksdeutschen sei noch gesagt, dass der Bundesarbeitskreis Shalom jeden Rassismus eindeutig bekämpft.

Obwohl unsere Gesellschaft (immerhin) aus vielen individuellen Menschen besteht und sich bewegungsfern organisiert, kann es zu politischen Anläsen partielle Bewegungen geben. Das politische Handeln bleibt dann  meist auf den Umweltschutz beschränkt, eine flüchtlingssolidarisch Bewegung wird es nie geben. Die  Deutschlinken jedoch sind in ihrer Eigenschaft antiimperialistische Bewegungslinke, sie handeln nicht isoliert voneinander, die Sache mit den Flüchtlingen und MigrantInnen ist für sie nur zweitrangig. Sie sind um Vernetzungen und Kontakte bemüht, im Internet und auf Demos zeigen die AktivistInnen ihren Bewegungsaspekt,  nicht das emanzipatorische Individuum ist das Ziel, sondern die weltweite antiimperialistische Bewegung.

Der wirklich äußerst radikale und "parteiunabhängige" Bernd Kudanek (alias bjk) ist der Typ von Antizionist und Bewegungsaktivist der mit seinen begleiteten antisemitischen Medienrandalen im Internet den führenden Oberextremisten des linken Antiimperialismus gibt. Sein ganzes Leben widmet der Wahnsinnige höchst persönlichen dem antiimperialistischen Kampf.

Da will die  Luise Nomayo nicht zurück stehen, sie zeigt  mit ihrer antizionistischen Anschlagsbegeisterung was von ihr zu erwarten ist.
“Gas-Pipe-Line blown up!

Heute nachts wurde im Nord-Sinai die egyptisch-israelische Ölleitung in die Luft gesprengt.
Das gibt kalte Füße!“ ….
Wenn es stimmt, dass 40% des in Israel benötigten Öls durch diese Ölleitung gepumpt wird, bekommen die Israelis nicht nur kalte Füße, sie bekommen auch ein kleines bißchen zu spüren, wie es ist, von wichtigen Handels- und Lebensadern abgeschnitten zu sein.
Ich erinnere an Mauern und Sperren der Israelis in Palästina!“

Der antizionistische / antisemitische Wahn der sog. Linken erreicht also schon längst militante Züge, da gibt es nichts zu verharmlosen und es scheint so, dass man diese zukünftige Bewegung nicht aufhalten kann. Denn es kann passieren, dass am Ende  die ganze UNO Vollversammlung hinter einen sogar kulturalistisch - dschihadischen Palästina steht. Sie werden dabei ein so richtiges Triumphierendes Machtgefühl haben, wahrscheinlich zum ersten Mal in ihren Leben. Denn wer kann schon behaupten diesmal die ganze Weltmasse hinter sich zu haben.
Das Ganze ist so traurig -  wenn man bedenkt, dass ehemalige Freunde und GenossInnen der Linken sich so verrennen können. Was bleibt  ist ein einsamer Ruf  in der Wüste - besinnt euch! Werdet als Linke zu Menschen, die die Emanzipation als befreienden Wert begreifen und erkennt die Gefahren die in einer kulturalistischen Despotie liegen! Denn falsch verstandene Toleranz hat mit der freiheitlichen Toleranzidee nichts zu tun!

Weiter Info dazu

Der Mensch muss die Aufklärung an den Menschen bringen.

An  alle Menschen, für die die Aufklärung noch einen Wert hat,  sie alle sind aufgefordert
für Israel Partei zu ergreifen. Denn mit der Aufklärung gegen Antisemitismus, gilt es die Gegenaufklärer eines kulturalistischen Despotismus zu bekämpfen.

Antifagruppen Weiden Neustadt.

Samstag, 7. Mai 2011

Den USA und der Frau Merkel beistehen

Durch eine eindrucksvolle antifaschistische Militäraktion ist es den USA gelungen, den Serienmörder Osama bin Laden zu töten. Der Präsident der USA Barack Obama hat mit dieser Aktion großen Mut bewiesen, alle Demokraten sind darüber sehr erfreut.
Dennoch ist man in Deutschland in diesen Tagen oft traurig, etliche sind sogar richtig entsetzt und schockiert und das nicht nur bei den üblichen Zeichendeutern der Deutschlinken bzw. den noch schlimmeren Vertretern des nationalen Sozialismus, auch manch Konservativer und Kirchenvertreter ringt mit der Fassung über diese Aktion bzw. die Freude darüber, dass diese erfolgreiche Militäroperation den USA gelungen ist. Wie schon gesagt, ein Massenmörder wurde zur Strecke gebracht, doch die meisten deutschen Verfassungspatrioten haben ihre Opfer gefunden und sind erstmal sauer. Sie alle sind empört darüber, dass die Frau Merkel und die USA ihre Freude zum Tod des Terroristenführers zum Ausdruck brachten. Eine Bundeskanzlerin darf so was nicht sagen heißt es, vielmehr gilt es die Anteilnahme auch für einen gefallenen Menschen zu zeigen, und die USA hätte für bin Laden ein rechtsstaatliches Verfahren anstreben müssen so oder so ähnlich wird argumentiert wenn es gilt Mitgefühl für einen Massenmörder zu konstruieren.

Es gilt genau hinzusehen, was treibt die Empörer also an, solch falsches Mitgefühl zu produzieren, es ist der latente Antiamerikanismus der wieder einmal meist unterschwellig zwar  -  aber doch erkennbar seine fiese Fratze zeigt. Die Antwort darauf ist klar und ersichtlich, die vielen Deutschen haben nämlich den Amerikanern nie verziehen, dass sie eben auch von den USA vom Faschismus / Nazismus  befreit wurden.

Schon Karl Marx erkannte in seinen besten Tagen, die Gefährlichkeit deutscher Zustände.
Reichen wir also der Frau Merkel und den USA die Hand und stellen wir uns gegen die deutschen Zustände.

Antifagruppe Weiden Neustadt  -  eine Antifa in Aktion!

Freitag, 6. Mai 2011

Frankfurter Schule verteidigen

Pi (Politically Incorrect) hetzt gegen die Frankfurter Schule, dabei waren Adorno und andere durchaus kritisch mit den 68 Studenten

Die Köpfe der Frankfurter Schule hatten zwar Sympathie mit den studentischen Kritikern (Adorno O-Ton: „Ich habe unmittelbar nach der Ermordung von Ohnesorg meinen Studenten im Soziologischen Seminar gesagt, dass die Studenten heute die Rolle der Juden spielen würden – und ich werde dieses Gefühl nach wie vor nicht los.“), waren aber nicht bereit, deren Aktivitäten vorbehaltlos zu unterstützen. Zum einen hat Adorno immer wieder seine Dankbarkeit gegenüber den westlichen Demokratien geäußert, die ihn als Emigranten gerettet und aufgenommen haben. Durch die Erfahrungen in den USA lernte er eine kapitalistische, damals weitestgehend freie und sozial zumindest akzeptable Umgebung kennen (→New Deal). Zum anderen dürften die Erinnerungen an die Straßenschlachten der Weimarer Republik nachgewirkt haben, sodass das Ende für diejenigen, die weit mehr als nur Spaß und Ulk suchten, nach den Kaufhaus-Brandstiftungen am 2. April 1968 unschwer vorherzusehen war. Die naiv-vorbehaltslose Unterstützung der Studenten für Ho Chi Minh und Mao Zedong konnten ihre Lehrer, die im Gegensatz zu vielen Linken früh schon den leninistischen und stalinistischen Terror als solchen begriffen und ablehnten, kaum teilen.


Adorno hat  immer wieder seine Dankbarkeit gegenüber den westlichen Demokratien geäußert, die ihn als Emigranten gerettet und aufgenommen haben.
Deshalb gilt; Lang Lebe die USA, Israel und die westlichen Demokratien.

Antifagruppe Weiden Neustadt

Sonntag, 6. März 2011

Ideologie und Kritik

Die Ideologie ist die Lehre von der Idee bzw. die Vorstellung davon,  der Begriff kann wertfrei sein oder auch zur Verschleierung von Machtverhältnissen dienen. Mit der Kritik bezeichnet Mensch, die Kunst der Beurteilung, des Auseinanderhaltens von Fakten, der "Infragestellung“ in Bezug auf eine Person oder einen Sachverhalt.

So ist es nur verständlich, beides (Ideologiekritik) in einem dialektischen Prozess zu bringen. Schon beim Marx war die Ideologiekritik ein Versuch gesellschaftliche Widersprüche zwischen Industrieunternehmern und den arbeiteten Menschen aufzuzeichnen.
Es dürfte auf der Hand liegen, dass die Ideologiekritik nicht auf diesen Analysen stehen bleibt und sich eben weiterentwickelt und später selbigen (Marx) selbst kritisch unter die Lupe nimmt. Sie findet ihre diskursive Fortsetzung  - die  in der Dialektik der Aufklärung ein wichtiges emanzipatorisches Signal herausarbeitet.
Die Ideologiekritik selbst wird stets von einer nicht übersehbaren Menge unterschiedlichster sozialer Faktoren beeinflusst, in der die verschiedenen Vorstellungen miteinander ringen. Zusammenfassend kann Mensch sagen, bei der Ideologiekritik geht es darum die innere Widerspruchsfreiheit zu untersuchen.

Linke Ideologiekritik ist auch kontemporär (gegenwärtig) sie setzt immer da an, wo eine beschränkte Wahrnehmung die (gesellschaftliche) tatsächliche Lage verdeckt. Indem solche Ideologiekritik diese strukturierte antiimperialistische Verblendung, die völkische Wahnabsichtdie verkürzte Kapitalismuskritik, und die innovationsfeindliche wie heimatüberdrehte Naturromantik aufzudecken versucht. Sie möchte insbesondere im Sinne der Kritischen Theorie (Frankfurter Schule) den Zugang zu den praktischen und wirklichkeitsnäheren Verhältnissen irgendwie freilegen.  Ihre Praxis ist daher die materialistische Kritik, und im speziellen die Kritik an der Deutsch - Sein - Ideologie (Antideutsche Kritik). Die neue und alte deutsche Härte in den vielen politischen Spektren und Gesellschaften auf dieser Welt, gilt es offen zu legen und zu beanstanden -  es gilt sich Strategien zu überlegen wie kosmopolitischer Mensch es schafft sich aus den autoritären Glaubensgemeinschaften, volksromantischen wie deutschen Zuständen zu emanzipieren.

In Begleitung der linken Ideologiekritik und der Intention wie wir selbstbestimmtes (autonom und anarchisch) und beziehungsorientiertes Leben gestalten, soweit es möglich ist auch unabhängig von der bestehenden Gesellschaftsordnung, gehen wir einher gewisse Spaltungen zu überwinden. Den im Zuge der Spaltungen der neunziger Jahre entstandenen und sich seither etablierten Widersprüchen zwischen »antideutschen Kritikern« und »antinationalen Bewegungslinken« (autonome Szene Linke), sollte Mensch sich überlegen wie man miteinander agieren kann ohne dabei den Aspekt zu übersehen das antideutsche Antifas nie Teil einer Bewegung sein können. Dabei muss es für alle Beteiligten klar sein, dass nach wie vor die antiimperialistischen und antizionistischen Strategien einer Zeitung wie der Jungen Welt (Junge Welt) zu bekämpfen ist.  

Links                                                                                    
 http://jungle-world.com/

 http://www.isf-freiburg.org/                                                http://phase2.nadir.org/

 http://www.redaktion-bahamas.org/                                  http://isag.blogsport.de/


 http://www.u-n-d.info/                                                        http://gruppesurleau.blogsport.de/

                                         http://www.jugendclub-bureau.de/

 http://www.konkret-verlage.de/kvv/kvv.php                       https://www.iz3w.org/


Die Emanzipation des Menschen ist in den unterschiedlichsten Bereichen gegenwärtig, ein Ausdruck davon ist die fortwährende Solidarität zu Israel und Amerika, sie ist lebensnah und dringend notwendig. Die USA ist nun einmal der einzig ehrliche Verbündete Israels und der wohl längste (trotz aller Widersprüche) Emanzipationsprozess von Menschenrechten und Freiheit. Israel zu unterstützen ist immer notwendig! Denn Israel ist die fortgesetzte Form der jüdischen Emanzipation und dadurch die effektivste Verteidigungsgemeinschaft gegen Antisemitismus.



Antifagruppe Weiden Neustadt

Samstag, 5. März 2011

Antifa

Einiges über uns, wir die Antifagruppe Weiden Neustadt sind eine kleine Antifagruppe die linke Ideologie-Kritik betreibt. Ausgehend von der Tatsache, dass das zurückweisen von völkischen Milieubildungen jeden kritischen Linken zu Eigen ist. Stellen wir uns gegen jede Form von Nazismus, Rassismus und Antisemitismus. Wir selbst schreiben in der Juz Chronik Weiden unter den Kürzel Antifa Weiden. Im Corax Forum geben wir unsere Stellungsnahmen unter der Kurzbezeichnung Antifagruppe ab. Auch waren wir schon in anderen Foren.



Die Statements die wir als Info Team Antifa bei almat abgeben sind auf
zu finden.

Die realitätsferne Abschaffung der Staaten mag vielleicht irgendwann relevant sein, aber so rational sachbezogen und vorstellbar ist das ganze nicht. Daher sollte der Mensch sich auf das unmittelbar Machbare und Wesentliche konzentrieren und das wäre in unserem Fall die linke Ideologiekritik


Antifagruppe Weiden Neustadt  -  eine ideologiekritische Linke in Aktion!


PS: 
Unsere  Antifagruppe organisierte auch  Demonstrationen gegen rechts
z..B.

die Demo fand am Samstag, 7. Dezember 2002 statt.

Diese Antifa - Demonstration stand unter den Motto:

Gegen Antisemitismus, Antiamerikanismus und Rassismus.
Gegen NPD / JN, DVU und den rechtsextremen deutschen "Republikanern".

Solidarität mit den amerikanischen Befreiern und Israel.