Donnerstag, 1. Februar 2018

Solidarität mit den Kurden und den Westen (USA).

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YPG – Kämpfer und ein US – Soldat im Kampf gegen die IS bei Rakka (Syrien)

Das erste Bild ist ein Bild aus besseren Tagen und ist nicht mehr aktuell.

Sie  zeigte die damalige Waffenbrüderschaft zwischen den USA und der YPG.  [Hoffentlich bald wieder] Keiner wird Recep Tayyip Erdogan‘ s ewigen Krieg gegen Kurden und den Westen mehr aufhalten, und er hat schon vor langer Zeit begonnen. Und wie wird sich US – Präsident Donald Trump dazu verhalten, sein Verhalten ist aufschlussreich passiv. Er ruft Erdogan zu Zurückhaltung auf, mehr Kritik wird von Trump nicht kommen. Dabei wäre wirklich mehr Solidarität mit den Westen und den Kurden angebracht. Die YPG - ist nicht perfekt und in manchen Dingen auch autoritär Strukturiert, und sie  handelt durch die Realitäten des Krieges geprägt, in herrschaftsbedingt  Strenge gebieterisch (Rekrutierungsfrage) - zumindest ist sie eine linkssäkulare Allianz von weitgehend 'freien Kurden und Arabern' dessen außenpolitische Sprecherin  einen dramatischen Appell an die Welt und Amerika richtet:
„Die USA haben eine moralische Verpflichtung, die Demokratie in dieser Region zu schützen“, sagt Sinam Mohammed, die als De-facto-Außenministerin der Kurdenregion agiert. Vor allem säkulare Kurden, orientalische Christen und moderate, arabische Muslime sehen ihre Autonomiezone  trotz der kriegsbedingten Widersprüche  als demokratisches Experiment an. Der bestimmente Aggressor und Zerstörer in diesen Krieg um Afrin, ist nun mal die islamfaschistische Türkei. Anm. Die YPG  ist Teil des Bündnisses der Demokratischen Kräfte Syriens SDF  Bild hurriyetdailynews

Trumps frühere und rhetorische Nähe zu den islamischen Despoten Erdogan ist bekannt, nach den Militärputsch  nationalsäkularer Offiziere in der Türkei, stellt sich Trump auf die Seite des türkischen Diktators. Trump äußerte sich sehr lobend über den 'großen' türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Zitat Trump: „Ich zolle ihm große Anerkennung, dass er in der Lage war, das herumzudrehen“, sagte er. Auf die Frage, ob Erdogan die Situation nicht ausnutze, um sich seiner politischen Gegner zu entledigen, antwortete Trump, dass er den türkischen Führer nicht dazu aufrufe, Rechtsstaatlichkeit oder westliche Standards in der Justiz einzuhalten.“ Anm. Dabei sollte doch es möglich sein, harte und konstruktive Kritik an die höchsten politischen Representanten des türkischen Islams [Erdogan]  -  wirklich durchzuführen, und nicht schon im Vorhinein von der immer unverschämter eingeforderten kulturelle und bündnspolitische Sensibilität hin zur  Sinnfreien Türkeisolidarität sich immer wieder ganz hinzugeben  und dabei immer mehr zu verblöden und den gefährlichen Sachzusammenhang der proto - osmanischen Expansion [Total] zu übersehen. Und wie man sich, mit einer korrekten u. verblödeten Sprachregelungen zu einen Despoten einschmeichelt, zeigt der US-Außenminister Rex Tillerson. Tillerson spricht von einer ‚Stabilisierung der Lage‘ und dem Versuch, mit legitimen türkischen Sicherheitsinteressen übereinzukommen‘. Die Reaktion  der Türkei klang weniger weichgespült. „Die USA sollen sich umgehend aus der Region Manbij zurückziehen sagte der amtierende türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu Ende Januar. [Jetzt zum zeiten Bild, diese Bild ist kein Bild aus Nordsyrien sondern zeigt die kurdischen Peschmergas aus Nordirak.]
Der selbsternannte  neo-osmanische Führer der türkischen Welt Recep Tayyip Erdoğan, hat sich eine ungeheurere Machtfülle aufgebaut, in der er als Autokrat herrschen kann, wie er will und ja er kann selbst die USA extremst anpöbeln und Israel auf schlimmste antisemitisch  beschimpfen ohne irgendwie dafür gemaßregelt zu werden. Erdogan ist wirklich mächtig geworden, mit seiner auf Rache geschmiedeten Sprache erreicht er seine Anhänger [z. B auch in der türkischen Republik Nordzybern] und erklärt dabei den Kurden und der westlichen Welt den Krieg. Er und seine Soldaten werden von vielen seiner Landsleute  bewundert, auch in Deutschland lieben ihn die türkischstämmigen Deutschen. Nun also beginnt er mit seinen großen  Invasionskrieg gegen die kurdische YPG. Erdogan führt auch einen apokalyptischen Krieg, den er solange führen will bis der [die] ‚Gegner‘ für [ihn „Terroristen“] restlos vernichtet sind, (so seine eigenen Angaben). Aber er will mehr, er verlangt von den Türken die faschistische Einheit im Islam.² Er will, die  türkisch-turanische 'Utobie' erhalten und das Neo-Osmanische Imperium errichten. Viele seiner Soldaten zeigen beim Einmarsch in die Kurdische Region Afrin  - dazu, schon mal den Wolfsgruß


Erdogans Krieg gegen die Kurden ist auch ein Krieg gegen den Westen
„Vielleicht weil ‚Kurdenfeindschaft’ zu den Dingen gehört, die die türkische Öffentlichkeit zusammenschweißen, ist die Regierung breit unterstützt worden. Selbst Zeitungen, die nicht der direkten Kontrolle der Regierung unterstehen, sind dabei: ‚Den Terroristen die eiserne Faust, den Zivilisten ein Olivenzweig’ (Haberturk); ‚Die ganze Türkei ist eine einzige Faust’ (Hurriyet); ‚Die türkische Nation steht hinter euch’ (Posta); ‚Wir erschossen die Verräter’ (Sozcu). Einer der Oppositionsführer erklärte: ‚Wir vertrauen unserer Armee vollauf, und wir unterstützen die Militäroperation von ganzem Herzen.’ Der Direktor des führenden Wirtschaftsverbands erklärte: ‚Unsere Herzen sind mit den türkischen Streitkräften in ihrem gerechten Krieg gegen den Terrorismus.’“ (Umut Özkırımlı: „Turkey’s Afrin offensive an instrument of domestic politics“)
„Die Türkei führt in Syrien auch einen Stellvertreterkrieg gegen die Vereinigten Staaten. Welche Bedrohung für die Türkei von der kurdischen Enklave in Afrin ausgegangen sein soll, ist unklar. Von dem Gebiet gingen im Vergleich zu den anderen Kurdengebieten im Norden Syriens bislang keine besonders irritierenden Aktivitäten gegen die Türkei aus. Die übrigen nordsyrischen Kurdengebiete befinden sich überwiegend östlich des Euphrat. Dort hat die Präsenz der USA den syrischen Kurden, die Washington bei der Vertreibung des Islamischen Staats aus Raqqa unterstützten, Deckung geboten. Es wird allgemein davon ausgegangen, dass die Einflusszone der Vereinigten Staaten in Nordsyrien östlich des Euphrat liegt. Afrin liegt deutlich weiter im Westen. (…)
Eines ist jedoch sicher: sollte der türkische Präsident Erdogan diesen Schachzug, wie etliche Beobachter meinen, in erster Linie aus innenpolitischen Gründen getan haben, ist sein Kalkül zumindest kurzfristig aufgegangen. Der aufgeputschte antikurdische Nationalismus könnte ihm eine massive Mehrheit bescheren, sollte er vorgezogene Wahlen fordern. Gegenwärtig sind die Wahlen für 2019 geplant. Angesichts der drohenden Wirtschaftskrise könnte die Zeit bis dahin ihn schwächen, doch zur Zeit ist er der Oberbefehlshaber, der die türkische Psyche im großen Stil anspricht. Seine Anhänger gehen fest davon aus, dass der gegenwärtige Kampf tatsächlich gegen die Vereinigten Staaten gerichtet ist. Ihres Erachtens führt Washington einen Stellvertreterkrieg gegen die Türkei und nutzt dazu die Kurden.
Ein türkischer Sieg in Afrin wäre nicht nur ein Sieg gegen die Kurden, sondern in erster Linie einer gegen Washington (und den Westen). Sämtliche potenzielle Herausforderer Erdogans pflichten ihm bei und unterstützen seinen Krieg, da sie sich davor fürchten, die nationalistische Stimmung in der Öffentlichkeit gegen sich aufzubringen. Sämtliche Stimmen des Widerspruchs, alle die statt Krieg Frieden fordern, werden entweder unterdrückt und verhaftet oder, was das schlimmste ist, als ‚Verräter’ und ‚ausländische Agenten’ denunziert. In der Türkei steht es im Moment nicht gut um die Vernunft.“ (Cengiz Çandar: „Turkey, Russia wage proxy war against Washington in Syria“)
Türkischer Einmarsch in Syrien – von Russlands Gnaden
Von Thomas von der Osten-Sacken
Lange hatte die Türkei schon angekündigt, dass Ankara keine ‚Terroristen‘ an seiner Grenze in Syrien dulden werde. Und für die Türkei, das gilt keineswegs nur für die herrschende AKP, stellt die PYD in Syrien nichts weiter als einen Ableger der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) dar. Ganz falsch liegt sie damit sicher nicht, denn trotz anderslautenden Beteuerungen sind die Verflechtungen zwischen beiden Organisationen extrem eng, in jedem Büro in ‚Rojava‘, wie die PYD die kurdischen Selbstverwaltungsgebiete in Nordsyrien nennt, etwa hängt etwa ein Bild des inhaftierten PKK-Führers Abdullah Öcalan, Fahnen und Symbole mit dem roten Stern sind sich zum Verwechseln ähnlich und die PKK selbst pflegt, fällt einer ihrer Kämpferinnen oder Kämpfer, sogar darauf hinzuweisen, wenn diese zuvor in Syrien gekämpft hatten.

Zweigeteiltes Rojava

Der PYD gelang es in den vergangenen Jahren unter den ganz spezifischen Umständen in Syrien, durch geschickte Bündnispolitik große Teile des Nordens unter ihre Kontrolle zu bringen. [Die Bündnispolitk ist nach ethnischen Kriterien sicher kritisch zu sehen.] Dabei unterhielt sie, und das alleine spricht von taktischem Geschick, gute Beziehungen sowohl zum Assad-Regime, zum Iran und zu Russland als auch zu den USA, für die sie spätestens seit dem Erstarken des Islamischen Staates zum wohl wichtigsten Partner in Syrien avancierten.
Es war ein Spagat, denn schließlich arbeitete die PYD mit Staaten zusammen, die ansonsten auf unterschiedlichen Seiten des syrischen Krieges standen. Von Anbeginn allerdings stand die PYD in völliger Opposition zu den meisten syrischen Oppositionsgruppen, unterdrückte in den von ihnen mit eiserner Hand kontrollierten Gebieten auch andere kurdische Gruppierungen und befand sich in offenem Konflikt mit der Türkei.
Ankara wiederum droht seit Jahren mit einem militärischen Einmarsch in Nordsyrien, sein Engagement in Jarablus und al-Bab etwa, wo ein de facto türkisch kontrolliertes Gebiet Rojava in zwei Teile trennt, macht nur vor diesem Hintergrund Sinn.
Für Kurden wird die Lage nicht nur in der Türkei immer brenzliger. Auch in Deutschland würden Angehörige seiner Volksgruppe beleidigt und bedroht, sagt der Vorsitzende der kurdischen Gemeinde in Deutschland, Ali Ertan Toprak. Er übt harte Kritik an der Bundesregierung
Das Vorrücken türkischer Truppen in Nordsyrien sorgt nebenbei für Auseinandersetzungen im Bundestag, es war wie immer beinah kontrovers, in der sich dauerbetroffene vollkommen überschätze meist brave  linke Antiamerikaner, zivilisationsmüde Rechte und konservative Beschwichtiger sich friedlich unterhielten. Es gilt sich folgende wirklich wichigere Frage zu stellen. Kann Trump Erdogan aufhalten zu wünschen wäre es, ob es geschieht - ist fraglich. Zum aktuellen Stand des türkischen Angriffskrieges gegen Afrin. Informationen dazu  auf:  https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkische_Milit%C3%A4roffensive_auf_Afrin


Hilferuf der Yesiden und der assyrischen und aramäischen Christen
Die Menschen in der Region Afrin befürchten das Schlimmste. In der Region leben überwiegend Kurden, aber auch Angehörige von Minderheiten wie Aleviten, Jesiden und Christen. Und die fürchten sich vor allem vor radikalen Islamisten, die an der Seite der Türkei kämpfen, um kurdische Milizen aus dem strategisch wichtigen Grenzgebiet zu vertreiben.
Kamal Sido, Nahost-Referent der "Gesellschaft für bedrohte Völker" in Göttingen sagte: "Die türkische Armee rückt gemeinsam mit islamistischen, gar dschihadistischen Truppen vor." Viele Menschen seien aus ihren Häusern geflüchtet und versteckten sich in Berghöhlen, sagt Sido, der selbst aus Afrin stammt.
Auch der Zentralrat der Jesiden in Deutschland schlägt Alarm: "Wir senden einen lauten, verzweifelten Hilferuf." Der Vorsitzende Irfan Ortac sagte, die Welt müsse alles dafür tun, "dass die Region nicht jesiden- und christenfrei wird". Seinen Angaben nach leben derzeit rund 15.000 Jesiden in dem Gebiet unter den derzeit rund 800.000 Einwohnern.

 Wir planen für die nächste Zeit im Rio Raum Weiden eine Spendenaktion für den  kurdischen Kanton Arfin - [Kurdistan] Info dazu:  

Die Ärzte des Krankenhauses in Afrin befürchten eine humanitäre Tragödie. „Wir haben nicht genug Medikamente. Wir tun was wir können, aber bald sind unsere Vorräte aufgebraucht“, sagt Khalil Sabri Ahmed. Der örtliche Gesundheitsrat bittet medico international dringend um Unterstützung für die medizinische Nothilfe.
Durch den türkischen Angriff auf den kurdischen Kanton Afrin in Nordsyrien kamen bisher über 60 ZivilistInnen ums Leben. Mehr als 150 wurden bereits durch Luftangriffe und Artilleriebeschuss verletzt. Die Menschen in den ländlichen Regionen sind den Angriffen schutzlos ausgeliefert. Verletzte werden aus den umliegenden Dörfern mit Krankenwagen in das Krankenhaus nach Afrin gebracht - es ist das einzige in der Region. Die RettungssanitäterInnen beklagen, dass auch sie gezielt beschossen wurden. Gesundheitsstationen müssen neuerdings versteckt eingerichtet werden. https://www.medico.de/spenden-fuer-nothilfe-in-afrin-16955/

Spendenkonto:
medico international
IBAN: DE21 5005 0201 0000 0018 00
BIC: HELADEF1822
Frankfurter Sparkasse
Stichwort "Nothilfe Rojava"



[Weitere Spendenmöglichkeit für die Kurden auf:
sokubremen.wordpress.com - Kurdistan Solidaritätskomitee Bremen - Mit den oben genannte Link und diesen Link zeigen wir, unsere Solidarität mit Afrin. Auch für die weiteren Inhalte der einzelne pro-kurdischen Gruppen sind selbstverständlich nicht wir (Antifagruppe Weiden Neustadt), sondern die Betreiber dieser Seiten verantwortlich.]


Angesichts der Passivität, mit der die deutsche Politik auf den türkischen Überfall auf den Kanton Afrin in Nordsyrien reagiert, haben, 90 Kulturschaffende, Künstler  und Wissenschaftler einen offenen Brief an die Kanzlerin und den Außenminister verfasst. Scharf kritisieren sie dabei auch den Einsatz deutscher Waffen. Ihre Solidarität gilt Afrin und der gesamten Demokratischen Föderation Nordsyrien. Anm. Es ist schrecklich das Deutschland wieder die führende türkische Kriegspartei ist.

   Antifagruppe Weiden Neustadt

PS: Zu der kurdischen Region Afrin, stand 5.2.2018: Unglaublich aber wahr - 'die Türkei erklärt den USA den Krieg'.

Vorstoß auch über den Euphrat?

Der türkische Vize-Regierungschef Bekir Bozdag drohte in einem Interview mit CNN-Turk, die Syrien-Offensive auf die Stadt Manbidsch östlich von Afrin und auch über den Fluss Euphrat hinaus auszudehnen. Der Einsatz gilt als heikel, da die YPG mit den USA im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" verbündet sind. Bozdag betonte zwar, dass die Türkei keine Zusammenstöße mit US-Soldaten wolle. Sollten sich US-Soldaten aber unter den YPG-Einheiten befinden oder deren Uniformen tragen, werde die türkische Armee sie als "Terroristen" betrachten, warnte er. https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/kämpfe-im-norden-syriens-werden-härter/ar-BBIGkMy?ocid=spartanntp PPS: Cosmoproletarische Solidarity: Solidarität mit Efrin (Afrin) / KURDISTAN; WESTEN & ISRAEL ZEIGT SOLIDARITÄT! / Impress.&visdp. N.Haßler 91281 Neuzirkendorf 14

Kommentare:

  1. Zu Arfin
    Bülent Mumay in der FAZ über die Jahre 1984 und 2018 in der Türkei:
    ‚1984: Juntachef Kenan Evren lässt gegen die Intellektuellen, die er auf der Kundgebung als Vaterlandsverräter brandmarkte, Ermittlungen wegen „Erstellung einer illegalen, gegen die Verbote des Kriegsrechts verstoßenden Erklärung“ einleiten. Unzählige Wissenschaftler und Literaten werden verhaftet, weil sie den Appell unterzeichnet haben. Aufgrund des Publikationsverbots meldet die Presse lediglich die Verhaftungen, die Petition, wegen der sie verhaftet werden, erwähnen sie mit keinem Wort.
    2018: Ich will es gleich sagen, damit Sie merken, welch ungeheuren Weg wir in den vergangenen 34 Jahren zurückgelegt haben: Erdogan lässt Ermittlungen gegen die zu „Schutzschilden des Terrors, zu Knechten des Imperialismus“ erklärten Intellektuellen einleiten. Und der Innenminister zeigt die türkische Ärztekammer wegen ihrer Anti-Kriegs-Erklärung an. Es soll ein Prozess eröffnet werden, um die Leitung des Verbands abzusetzen. Die Staatsanwaltschaft leitet gegen elf Verbandsfunktionäre Untersuchungen wegen Terrorpropaganda ein, am nächsten Morgen stürmt Polizei die Wohnungen und Büros von elf Medizinern und nimmt sie fest. In der regierungsnahen Presse wird die Aufnahme von Ermittlungen mit Schlagzeilen wie „Ermittlungen gegen die Verräter“ gemeldet, der Text, der Gegenstand der Untersuchungen ist, wird nicht gebracht.
    Bleiben wir noch ein wenig im Jahr 2018. Medien, die sich als Propagandainstrumente der Regierung gerieren, überziehen Gegner der offiziell „Olivenzweig“ genannten Afrin-Offensive mit Empörung. In einem populären Radiosender, der einem AKP-nahen Unternehmer gehört, hieß es gar: „Schießt auf alle, die ihre Stimme gegen die Operation erheben, egal ob es sich um Journalisten oder Abgeordnete handelt!“ Es reicht allerdings nicht zu schweigen, damit nicht auf einen geschossen wird. Es ist bereits ein Verbrechen, die Operation nicht zu unterstützen. In Live-Sendungen in einigen Fernsehkanälen werden die Namen Prominenter aufgezählt, die sich nicht für die Afrin-Offensive ausgesprochen haben.‘ https://jungle.world/blog/von-tunis-nach-teheran/2018/02/tuerkei-1984-und-2018

    Autonomie für die syrischen Kurden, S. 33 Justus Wertmüller Bahamas Nr. 68 GOODBY LENIN
    Ami come back, S. 35 Thomas Becker Bahamas Nr. 71 Deutschland überall
    Hass und Feindschaft können niemals unsere Sache sein. Tayyip Erdogans Feldzug gegen den Westen und das eigene Land, S. 61 Justus Wertmüller Bahamas NR. 70 From Paris with Love
    Hauptsache Revolution S. 35, Thomas Becker Bahamas Nr. 70 Das Unbehagen in der Zivilisation
    Komplotte gegen das Türkentum S.12, Justus Wertmüller Bahamas Nr. 43 Kampf der Kulturen
    Das Türkentum macht mobil S. 50, Justus Wertmüller, Bahamas Nr. 66 Die Verdammten dieser Erde
    Recep Tayyip Erdogan ist der Apologet des Todes S. 51, Murat Yörük. Die Gezi – Proteste … Hilferufe aus Istanbul S. 57, Justus Wertmüller. Die amerikanische Syrienpolitik S. 62, Thomas Becker. Bahamas Nr. 67 NEUES AUS DER ANSTALT

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  2. Informationen aus besseren Tagen

    Dienstag, 09. Mai 2017
    Konfrontation mit Ankara Trump will Kurden-Miliz YPG aufrüsten
    Die USA und die Türkei sind eigentlich Nato-Verbündete. Doch im Kampf gegen den Islamischen Staat unterstützt Washington in Syrien die Kurdenmiliz YPG. Ankara bekämpft dagegen die YPG. Nun will Trump den Kurden noch mehr Waffen liefern.
    https://www.n-tv.de/politik/Trump-will-Kurden-Miliz-YPG-aufruesten-article19830948.html

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