Mittwoch, 27. Juli 2016

Rio / Diskussionsabend

im Rio Raum Weiden Asylstaße 11; Donnerstag, 11. August 2016  20:30 Uhr (Hinterhaus)   
Bildergebnis für Antideutsche Aktion   Themen:                            Veranstalter: Antifagruppe Weiden Neustadt Bild in Originalgröße anzeigen


·        Kritik des Imperialismus-Begriffs [Hauptthema]
·         Next Topics [perhaps]: Autoritäre Narzissten auf den Vormarsch, wer Stoppt Erdogan, Putin und  Donald Trump. Der Amerikanismus Trumps ist antiamerikanisch, behindertenfeindlich  und seine Bankenkritik ist antisemitisch.² Die Despoten Erdogan u, Putin. Zivilisationsverfall und Verachtung: Keine Lebensmittel mehr für Domflüchtlinge, dann kam die Polizei und beendet jede Hoffnung. a.g.Anlass² [Info dazu]² -Die radikale Linke und die Schwierigkeiten vermittelbarer Islamkritik. Gegen jeden Rassismus! zu  München: Terror und Amok.²                             
Kritik des Imperialismus-Begriffs: Die falsche Vorstellung von Gut und Böse. Danach gibt es Music von Egotronic / Text Kommentarb. Bild Rosa Luxemburg;
Die Vorstellung, dass man für den Antiimperialismus offen sein muss, erinnert an einen daran, dass man entweder für das Gute oder für das Böse ist. Der Begriff des Imperialismus hat viel mit anderen Begriffen zu tun, die in der Öffentlichkeit genauso bekannt sind wie Antisemitismus,  Sexismus, Rassismus, Faschismus, Nazismus, Kapitalismus, Islamismus usw. Neben diesen Begriffen wird der Begriff Imperialismus ausschließlich aus einer moralischen Sichtweise diskutiert. Ist man dafür oder dagegen. Aber was ist denn eigentlich Imperialismus? Was wird überhaupt damit ausgesagt? Die moralischen und politischen Auflagen des Imperialismus-Begriffs sind eher aus einer historischen Dimension zu betrachten. Es verhindert in der aktuellen Gegenwart die wirklich real ökonomischen politischen Bedingungen ideologiekritisch zu erfassen, die unterhalb dessen abläuft, was im eigentlichen Sinn das Kapital reproduziert und im Prinzip die Kritik nicht mehr zugänglich ist.
Wenn man den Imperialismus-Begriff heute ideologisch benutzt; werden in der Regel von Antiimperialisten, antiamerikanische, antisemitische und antizionistische Ressentiments - dazu formuliert. Der  leninistische Antikapitalismus/Antiimperialismus definiert das Kapital über den Gebrauchswert und entdeckt die Völkeremanzipation und der Blick auf das Proletariat entschwindet.  

Kommentare:

  1. Kritik des Imperialismus-Begriffs:
    Die falsche Vorstellung von Gut und Böse
    Rosa Luxemburg
    Mythos Che, Mythos Antiimperialismus
    Scheitern der Linken
    Keine Finanzkrise
    Mehr an Freizeit!

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    1. .. Im Kapitalismus ist die ungeheurere Warenansammlung von der Marx spricht nicht auf unmittelbare Aneignung des Gebrauchswert ausgerichtet, sonder auf die Universalisierung der Waren-und des Wertform‘ s. D.h. die kapitalistische Reichtums –Produktion, beruht auf den Tauschwert die von dem Gebrauchswert vollkommen unabhängig ist. Sie braucht weiterhin so was wie den Staat, den er schon vorher gab (und sie trifft eben auf Staaten, die unmittelbare Aneignung von Reichtum regeln und steuern). Seit dem britischen Commonwealth ist die politische Beziehung zum Imperialismus überwunden.
      Die unmittelbare Aneignung fremder Werte mit dem Kapital einer vollkommen anderen transnationalen Geschäftsform kann man nicht mehr als Imperialismus bezeichnen. Der traditionelle Imperialismus verbreitet sein Staatsgebiet durch eine direkte militärische Eroberung. Wie sie das osmanische Reich, das römische Reich oder das deutsche Reich gemacht haben. Die imperialistische Macht besetzt ein Gebiet, die Bevölkerung wird versklavt, ausgebeutet oder ausgerottet. Die jetzige Ordnung des universalistischen Kapitalismus kennt nicht das Vernichtungsprinzip. Die Rohstoffe und die Waren werden in den Geldzirkulationsfluss eingeliefert, das ist sicher kein gewaltfreier Vorgang, weil Abhängigkeitsverhältnisse und Herrschaft in den dafür nötigen Arbeitsprozessen nicht überwunden werden. Diese andere Art der Reichtums-Akkumulation setzt genau da ein und macht dann den Kolonialismus zu was anderem als den Imperialismus. Der imperialistische Begriff ist nach wie vor notwendig um den Unterschied zwischen, Kolonialismus gegenwärtigen Kapitalismus und Imperialismus darzustellen. Es gibt im gegenwärtigen Kapitalismus keinen Imperialismus, sondern was es gibt sind verschiedenartige Versuche den Weltmarkt so zu universalisieren, sowohl nach außen wie nach innen. Die gegenwärtige Weltwirtschaftsordnung hat sozusagen keine Grenzen, Ausnahmen sind topografische Grenzen, z.B. Kann in der gegenwärtigen Situation, die Antarktis, der Mond, der Mars und andere Planeten nicht in vernünftiger Weise kapitalistisch ausgebeutet werden. An dem Beispiel von Facebook wollen wir zeigen, dass Facebook kein Imperium ist, sondern eine auf Werbung finanzierte, weigehend wertfreie und unzensierte kosmopolitische Kommunikationsbasis ist.
      Den Konzernen geht es darum, unmittelbaren Reichtum zu produzieren. D.h. die dafür nötigen Arbeiter werden in der ganzen Welt gesucht. Wird ein Standort für den Arbeitsprozess zu teuer, lagert er sich in Billiglohnländer ab. Das Ganze ist ein dynamischer Prozess, in dem die Konzerne mal wachsen oder auch zusammenbrechen können. Oft ist dabei ein unmittelbares Herrschaftsverhältniss z. B. zwischen Meistern und einfachen Arbeitern in der mittelständischen Wirtschaft härter und unnachgiebiger als Spekulationen an der Börse.
      Die USA als imperialistische Macht zu bezeichnen ist völliger Quatsch. Die USA haben seit der Mexikanisch-Amerikanische Krieg 1846-48 sich nicht mehr gewaltsam vergrößert. Sie haben den Staat nicht erweitert um Reproduktion zu erreichen, vielmehr haben sie Staatenlose-Territorien besiedelt (die ganze Sache war bestimmt nicht gewaltfrei) oder es wurde an den USA siehe Louisiana-Abkommen, von Frankreich an Amerika verkauft. Das revolutionäre Frankreich wollte damit seine Solidarität mit der amerikanischen Revolution zum Ausdruck bringen. Die USA ist keine Imperium sondern in wirtschaftlicher und politscher Hinsicht ein Hegemon. Um an dem Weltmarkt teilnehmen zu können, müssen sie selbst wie jeder andere Staat Waren exportieren, um an Kapitaleinnahmen zu kommen (Tauschhandel). Text von 12.8 / Nochmals überarbeitet am 5.9

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  2. Rosa Luxemburg
    Rosa Luxemburg unternahm mit ihrem Buch Die Akkumulation des Kapitals. Ein Beitrag zur ökonomischen Erklärung des Imperialismus 1912 den Versuch, den modernen Imperialismus aus der Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx zu erklären. Luxemburg war eine der Ersten innerhalb der marxistischen Linken, die sich umfassend mit dem Imperialismus beschäftigte. Die antiimperialistische Position entwickelte die Kommunistische Internationale im Anschluss an Lenin, der 1916 Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus veröffentlicht hatte. Eine solche antiimperialistische Politik wäre mit Luxemburgs Theorie nicht zu machen gewesen. Luxemburg suchte in »Akkumulation des Kapitals« nicht nach einem weiteren revo¬lutionären Subjekt neben dem Proletariat. Anders als Lenin beschrieb sie den Imperialismus auch nicht als Herrschaftsform der Metropolen über Kolonien und Entwicklungsländer der sogenannten Dritten Welt, sondern als »Konkurrenzkampf« der verschiedenen kapitalistischen Großmächte um »die Reste des noch nicht mit Beschlag belegten nichtkapitalistischen Weltmilieus«. Nach ihrer Auffassung zählten dazu 1913 geographisch noch die größten Teile der Erde. Luxemburgs Erklärung des Imperialismus folgte aus ihrer Interpretation der »erweiterten Reproduktion« aus dem »Kapital« von Karl Marx. Ihre originelle Lektüre führte zu dem Schluss, dass der Kapitalismus nur so lange bestehen könne, solange es noch nicht-kapitalistische Gesellschaften gebe. Nach Luxemburg und Lenin sieht man, was vor allem aus Lenins theoretischem Ansatz Mitte der 1920er Jahre geworden ist. In diesen Jahren kam es zu bemerkenswerten Verschiebungen, die für den heutigen Antiimperialismus relevant sind: Lenin unterschied bereits zwischen Produktion und „Parasiten“; damit einhergehend die Personalisierung von Herrschaftsverhältnissen; die Festschreibung bestimmter Staaten als imperialistisch; verschwörungstheoretische Erklärungsmuster; Antiamerikanismus, Antisemitismus und Antizionismus; und ein spezifische linker Nationalismus, den man auch als Befreiungsnationalismus bezeichnen kann. Wie sich übrigens schnell zeigen wird, betrifft die Auseinandersetzung mit Luxemburg und Lenin aktuelle Debatten – auch jenseits antiimperialistischer Gruppierungen. So erlebt der für Lenin zentrale Begriff des „Finanzkapitals“ zurzeit ein Revival.

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  3. Mythos Che, Mythos Antiimperialismus und das [Sichtbare Grauen]

    Die antiimperialistische Linke entdeckt sich immer wieder neu als Erweckungs- und Erneuerungsbewegung, sie brauchen Mythen und Heldenverehrung Und dabei sehen sie Che Guevara als den unmittelbaren Mythos an, nach wie vor laufen viele Jugendliche mit Che Guevara T-Shirts rum; Zitat Toni Keppeler (Auslandkorrespondent Mittelamerika, Taz)„Wenn Menschen zu Mythen werden, ist es besser, man weiß nicht zu viel über sie. Sie werden sonst entzaubert und wieder zu Menschen. Über Che Guevara wurden viele Biografien geschrieben. Die meisten gleichen Heiligen-Legenden. Wenn Fidel Castro seinen einstigen Mitstreiter in Reden erwähnte, nannte er ihn gerne den "wahrscheinlich komplettesten und transparentesten Menschen, den es je gegeben hat". Und Kubas Kinder werden noch immer angehalten, im Chor zu rufen, sie wollten "sein wie der Che".
    Besser nicht. Ernesto Guevara war kein angenehmer Mensch. Er war - neben allen Verdiensten als Guerillero - eitel, launisch und autoritär. Ein ungepflegter Macho, der sich nur sehr selten wusch. Er konnte ungerecht sein und brutal und hatte bisweilen rassistische Ausfälle. Das steht nicht in den Heiligen-Legenden. Man muss mit alten Männern reden, die mit ihm in der Sierra Maestra waren oder im Industrieministerium. Nach ein paar Gläsern Rum fangen sie an zu erzählen - unter der Bedingung, dass ihre Namen nicht erwähnt werden. Und man muss seine Briefwechsel studieren und seine Tagebücher. Man liest und hört da manches, das gar nicht zum Mythos des guten Che passen will. http://www.taz.de/!5193800/
    Seine Sicht auf die antikapitalistische Entwicklung Kubas war falsch
    Zitat Keppeler:„Vielleicht war es gut, dass Guevara einen frühen Tod fand. Er würde sich im heutigen Kuba kaum mehr zurechtfinden. Spätestens als Fidel Castro 1993 den US-Dollar als Zahlungsmittel einführte, hätte der Che den Staats- und Parteichef am liebsten ins Arbeitslager geschickt. Und nun, da der Alte sich langsam zurückzieht und die Herrschaft der Partei an seine Stelle tritt, würde er vollends alles für verloren halten. Als Mythos des Muster-Guerillero aber begeistert er wieder und wieder die Jugend.“ Leider M
    Mythos Antiimperialismus Extra - Blätter

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  4. Scheitern der Linken
    Was ist der Grund dafür, dass die radikale Linke gescheitet ist und die Playtypus-Analysten (ursprünglich aus Amerika kommende ideologiekritische Linke) spricht sogar vom Tod der Linken. Wir meinen die Hinwendung zu Lenin ist der Anfang der Katastrophe. Marx sagte, die Proletarier haben kein Vaterland. Lenin dagegen entdeckt das Vaterland und will die unterdrückten Völker befreien. Dies sind antiuniversalistische Aussagen in der am Anfang der Befreiungsnationalismus steht und sich am Ende immer völkisch und antisemitisch finalisiert (Nationalsozialismus). Auf dem Weltmarkt kann nur über Subprinzipien (außerhalb bzw. gegenläufig zum Republikprinzip der Rechtsordnungsgemeinschft) Reichtum erzeugt werden. Dazu braucht es den unmittelbaren Tausch. Durch die Konkurrenz der Arbeiter wird dann ein Mehrwert produziert. Die verschiedenen Akteure und Handelspartner führen in der Regel keinen Krieg (bis auf die Deutschen). Der letzte imperialistische Krieg waren die Angriffskriege des Deutschen Reiches, Iraks und Russlands. Diese Staaten versuchten ihr unmittelbares Territorium zu erweitern. Wobei der deutsche Vernichtungskrieg das Schlimmste war. In der Neuzeit versuchte man schon sehr früh den Imperialismus einzuschränken, d.h. der jeweilige Nationalstaat verzichtet darauf, seine Grenzen zu erweitern. Jedoch innerhalb der Grenzen können die Menschen weiterhin ausgebeutet werden. Wiener Kongress, Völkerbund, Vereinte Nationen stehen dafür, dass eine Territorialveränderung durch einen Staat nicht akzeptiert wird. Die Intervention der USA in Afghanistans und Irak war kein imperialistischer Gewaltakt, sondern ist eine Einmischung in die innere Angelegenheiten eines Staates um als Hegenom die Menschenrechte, die bürgerliche Freiheit und die Demokratie zu fördern. Das Ziel jeder militärischerer Intervention der USA ist die sog. persönliche Freiheit des Menschen zu fördern. Weil aber in den ökonomischen Arbeitsprozessen der Kapitalismus nicht überwunden wird, gibt es Ausbeutungsverhältnisse, Konkurrenz zwischen den Herrschenden und den abhängig Beschäftigen. Und dabei wird die archaische Alltags-Kultur des gegenwärtigen Islams ebenfalls nicht überwunden, die bürgerliche Freiheit und die Demokratie haben es schwer sich zu entwickeln, eine solche Grundvoraussetzung für die weitergehende Befreiung des Menschen ist nicht in Sicht. Nach dem beinah Tod der Linken, gibt es zurzeit keine reale Kraft die den Kapitalismus überwindet. Es gibt quasi nur die Kritik an den Verhältnissen und das Bemühen darum durch Proteste z. B. zivilisatorische Errungenschaften wie das Asylrecht zu verteidigen.

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    1. Keine Finanzkrise:
      Es gibt keine Finanzkrise, was es gibt ist eine Überproduktionskrise, der Mensch ist durch Konkurrenz und die Vielheiten der Auslese und der Produktion – und Handelsverbindungen an ein an zu viel seiner Warenproduktion schon dermaßen gewöhnt, das er sich neben der Arbeit dazu ( die es dazu ja braucht) nichts anderes mehr sieht als die „sogenannte imperialistische Herrschaft des US -Finanzkapitals.“ Eine Herrschaft die es jedoch nicht gibt, das sollte Mensch mal kapieren. [Eine Bank ist ein Kreditinstitut, das entgeltliche Dienstleistungen (Dienstleister) für den Zahlungs-, Kredit- und Kapitalverkehr anbietet. Je nach Typ betreibt eine Bank Kreditgeschäft, Spareinlagenverwaltung (Passivgeschäft), Verwahrung von und Handel mit Wertpapieren. Im Falle einer Universalbank werden alle Bereiche abgedeckt.] Dass er vor lauter Überproduktion [Überproduktion entsteht u. a. a. durch (permanentes) Angebot und Nachfrage] auf eine naheliegende Antwort nicht kommen will, zeigt seinen reaktionären Arbeitswahn an. Einzelkapitalien steht nun bekanntlich die große Masse der Menschen gegenüber, die nichts anderes zu verkaufen haben als ihre Arbeitskraft Die Konkurrenz der Einzelkapitalien untereinander zwingt die Einzelkapitale, ihre Produktivkraft zu steigern: Siehe Industrieelle Reservearmee Wikipedia.

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  5. Mehr an Freizeit:
    Die einzige Antwort darauf, kann niemals eine antiimperialistische/antikapitalistisch sein, sondern die erste aller vernünftigen Aussagen dazu wäre, ein mehr an Freizeit - ein zu fordern. Wir glauben das ein mehr an Freizeit die Lebensqualität erhöht und die Arbeitszeit auf zwei Monate reduziert, der Mensch hätte dann 10 Monate Urlaub. Bedingungsloses Grundeinkommen kann ein Anfang sein. Fazit: Selbst der modernisierte Antiimperialismus kann kein Debattenpartner sein, er ist lediglich unser politischer Gegner. Weil er nicht bereit ist, die Wirklichkeit der Herrschaft von kapitalkräftigen Arbeitgebern und über das Proletariat zu begreifen, sondern sich zu sehr in der Nationalromantik der zu „befreiender Völker“ verliert.

    Weiter Info:
    http://jungle-world.com/artikel/2014/01/49096.htmlAutoritäre Narzissten auf den Vormarschhttp://www.faz.net/aktuell/politik/hillary-clinton-wirft-donald-trump-antisemitismus-vor-14324847.html
    Die radikale Linke und die Schwierigkeiten vermittelbarer Islamkritik.
    http://antifagruppeweidenneustadt.blogspot.de/2015/01/solidaritat-mit-charlie-hebdo.html
    http://www.redaktion-bahamas.org/aktuell/Islam_is_lame.pdf
    München Amok und Terror http://antifagruppeweidenneustadt.blogspot.de/2016/07/trauer-in-munchen.html
    Anmerkung: Die G7 ist bestimmt nicht perfekt, aber eine Bestie, ist sie eindeutig nicht. Schon Karl Marx zieht das „allgemeine Nützlichkeits- und Brauchbarkeitsverhältniss“ des Kapitalismus, einem auf Bluturenge, Natur und Herrschafts- und Knechtschaftsverhältnisse gegründeten nur lokalen Zusammenhang“ vor. Weil aber die Gewaltenteilung und die Gegnerschaft zur naturhaften autochthoner Gewalt, für die linken Zivilisationsfeinde ein fremder unbekannter Ort ist, werden sie immer unausstehlicher, hässlicher und brutaler.
    Zu - Mehr an Freizeit: http://emafrie.de/schoen-dass-uns-die-arbeit-ausgeht-3/ Lothar Galow-Bergemann

    Die Veranstaltung begann am 11.8.2016 um 20:30 Uhr im Rio Raum Weiden

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  6. Nachtrag: Auszug aus dem Text Mythos Antiimperialismus (Extra Blätter) … Was „gut“ gemeint anfing, wurde schnell zu einer Projektion der eigenen Machtlosigkeit und des Wahnsinns auf Indochina, Zimbabwe, Angola, Uganda oder was noch alles. Der Imperialismus ist böse, die kämpfenden Völker sind gut. Idi Amin der sich den Namen und Titel Eroberer des britischen Empire gab, der den Antiimperialismus zu einer endlosen Hymne auf seine Person erhob und dabei ein Morden in Gang setzte das an Grausamkeiten nicht mehr zu überbieten war. Und am Ende den Wahn entwickelte das er jeden Staat und alle „Völker“ des britischen Commonwealth of Nations angreifen und befreien müsste. Schon damals wurde über etliches hinweggesehen oder es wurde entschuldigt. Zur Grundausstattung des Antiimperialisten zählte, die Namenskürzel aller Befreiungsbewegungen auswendig herunterbeten zu können. Es reichte, die Bruderparteien zu kennen und ihnen Solidaritätsgrüße in der eigenen Presse zu widmen. Wie es da wirklich aussah, welchen kulturellen Hintergrund es gab, darüber wusste man wenig, war auch nicht so wichtig. Oder romantisch verklärt.
    Es zählte auf der richtigen Seite zu stehen und bei der Demo die richtigen Losungen auf dem Transpi zu tragen. Nicht das drüber zu wenig geschrieben wurde, fette Artikel und Bücher wurden verfasst, aber die Bleiwüsten blieben eben das was sie waren, Bleiwüsten. Endlose Schießereien ein nicht aufhörendes Morden das immer wieder seinen Höhepunkt fand. Der Genozid an das des eigenen kambodschanischen Volk. Die Roten Khmer glaubten damals tatsächlich, dass jeder zweite/dritte Khmer ein imperialistischer Agent der USA ist. Brillenträger waren verdächtig, sie kalten als intellektuell, französisch dekadent und westlich, in der Regel wurden sie erschossen. …

    … Im Dezember 1978 reiste Joscha Schmierer mit einer KBW-Delegation zu einem Solidaritätsbesuch zum Diktator Pol Pot nach Kambodscha und sandte diesem auch nach Bekanntwerden des dortigen Terrors 1980, nach dem Einmarsch der vietnamesischen Truppen, noch eine Solidaritätsadresse Grußbotschaft an Pol Pot: „Durch seinen langanhaltenden Befreiungskampf gegen den US-Imperialismus, der durch den Sieg vom 17. April gekrönt wurde, durch die Erfolge beim Wiederaufbau des Landes und beim Aufbau des Sozialismus in Kampuchea hat das kampucheanische Volk bereits große Beiträge zur Sache der internationalen Arbeiterklasse und der Völker der Welt geleistet. Durch seinen jetzigen Widerstandskrieg leistet das Volk von Kampuchea erneut einen entscheidenden Beitrag für die Sache der internationalen Arbeiterklasse und der Völker der Welt. Durch diesen Kampf verteidigt es seine nationale Existenz, sein Land und seine Unabhängigkeit. Dieser Kampf durchkreuzt das weitere Vordringen der Sowjetunion in Südostasien und verteidigt damit auch die Unabhängigkeit der Völker Südostasiens und der Welt“, Joscha Schmierer in: „Kommunistische Volkszeitung“ Nr. 17 vom 21. April 1980, S. 3. Solche grausamen Aussagen waren in diesen Tagen nicht selten. Joscha Schmierer war später bei den Grünen. Der spätere Joscha Schmierer lehnte den damals seinigen antiimperialistischen Wahn ab und bereut seine Aussagen. …

    Der ganze Text zu Mythos Antiimperialismus und das [Sichtbare Grauen] liegen als Extra Blätter demnächst in Rio Raum aus.

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    1. ... Als vielen die damals noch der damaligen stalinistische PKK schon sehr seltsam vorkam, hatten einige nix besseres zu tun, als da mitzuspielen. Wie das endete ist bekannt. Interessiert heut keine Sau mehr. Mittlerweilen ist es die USA die mit ihren Luftschlägen das Leben der Kurden und Kurdinnen in Kobane und den autonomen Kurdengebiet Rojava verteidigt. Ohne die Luftschläge der USA gäbe es heute keinen Selbstbestimmt-Lebenden Kurden mehr.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Rojava
      https://de.wikipedia.org/wiki/Kampf_um_Koban%C3%AA
      Aber genau diese wichtige Erkenntnis wird von dem Antiimperialisten geleugnet. https://www.redside.tk/rl/?p=1772
      Mit keiner einzigen Silbe werden die lebensrettende Verteidigungs-Maßnahmen Amerikas erwähnt. ...

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    2. … Letzte Seite von Mythos Antiimperialismus und das [Sichtbare Grauen] zweiter und letzter Nachtrag: 5.9
      …. Was fängt mit? an? Es bleibt nur, sich die Welt anzuschauen wie sie ist, das heißt ja auch Weltanschauungen bzw. Ideologien so sehen wie sie sind. Wer die Welt verändern will, oder wenigstens was im eigenen Umfeld, muss sich die Welt anschauen wie sie nun mal ist und nicht wie sie sein soll. Und bevor man etwas anfängt, erstmal überlegen wie groß die Aussicht auf Erfolg ist. Sonst ist der Frust so sicher wie das Amen in der Kirche. Und sich eben nicht für jeden Scheiß einspannen lassen und nicht jeder Propaganda glauben. Auch wenn es viele nicht war haben wollen, die Araber leben in Israel viel freier als in den anderen arabischen Staaten und die Kurden, Jesiden aber auch die Muslime selbst, leben in der westlichen Welt viel freier*, als in Irak oder der Türkei. Deshalb ist die Solidarität zu Israel und der westlichen Zivilisation wichtig, weil der Mensch dort frei und freier leben kann. Anderseits muss Mensch aber auch eingestehen dass z. B. das Asylrecht zunehmend eingeschränkt wird, die Errungenschaften der westlichen Zivilisation werden von den Einheimischen (BRD-Bürgern und anderen) nicht mehr geschätzt. Es ist davon auszugehen das der National-Autochthone Populismus zu nehmen wird.
      *Das gilt nicht für Osteuropa.

      Antifagruppe Weiden Neustadt

      PS: Im Internet findet sich die Schwachsinnslosung, gegen Sexismus und Kopftuchverbot. Hier hat sich der Verstand endgültig verabschiedet. Konsequenterweise finden sich diese Sektierer bei arabischen Hassdemos ein um ihre "unverbrüchliche Solidarität" zu bekunden. Antiimperialismus live im Jahre 2002/2004/2015/16. Fortsetzung folgt.
      Andere sind dagegen sogar lernfähig und ebenfalls auf Indymedia zeigt sich, das die Hamas es bei denen die ihren Verstand noch benutzen, endgültig verschissen hat. Eine Demokultur mit Geschlechtertrennung, mörderischen Antisemitismus, Frauen mit Kopftuch und Andeutungs-Spreng-Gürtel auch für Kinder, da sehen Linke die sich da verirrt haben schon durch ihr Äußeres wie Exoten aus und die können sich zurecht fragen, was sie hier eigentlich verloren haben. Aber es gibt sie und hier schließt sich der Kreis zu den Antiimperialisten Pol Pot, der wie wir alle wissen, die Hälfte der Menschheit weil Ungläubig oder US-Agent erschießen lassen wollte. Deshalb ist der (gegenwärtige) Antiimperialismus eine ideologische Wahnidee die Mensch zurückweisen muss. Für Ich – Starke und Selbstbestimmt- und LEBENDE MENSCHEN. Gegen jeden leninistischen, reaktionären oder sonst welchen kulturalistischen Antiimperialismus.

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