Donnerstag, 22. Dezember 2016

Vortrag zur Wahrheit und der Aufklärung

Rio Raum Weiden Asylstraße 11 Hinterhaus -  Donnerstag, 5. Januar 2017.  20:30 Uhr
Die  Sehnsucht nach dem unverfälschten - natürlich und authentisch Ganzen, das er sich  Bild in Originalgröße anzeigen  vor allem in den autoritären Personen  Hassan al-Banna,  Assad,  Putin und  manch anderen verkörpert sieht, der Mal gnädig ist und dann wieder Stahlhart zuschlagen kann. [Übrigens: Solche Sehnsucht ist den Ich-Schwachen eigen, er ist dafür auch bereit sein Leben voll und ganz hinzugeben.] Autokraten in allgemeinen,  betonnen vor allem die Gegensätze und dafür werden sie geliebt – solchen Vorstellungen zu widersprechen ist aller Anfang. Anhand von mehreren Beispielen zeigen wir an, was es zu sagen gibt. Keine Zeit für Ost – Aleppo. Was bleibt von der Aufklärung und den Menschenrechten (Hauptthema - wurde am 6. 1. 2017 im Kommentarbereich² veröffentlicht). Arabische Zionisten für Israel.² Freier Handel ist nicht immer fair -  und Musik aus New York / über die Tage // usw.² Weitere  Infos; sind auf  Charlie Hebdo² ³  -  Antideutsche Aktion Hamburg, Aktion Zaungast, Jungle World, -  und da auch noch zu finden.  Replik: Buchvorstellung, Der Wert und das ES - Uli Krug - Redaktion Bahamas - Veranstalteter: AG  Bild in Originalgröße anzeigen  Antifa aus Halle. Die aktuelle Ausgabe der iz3w ist hier.

Aus aktuellen Anlass: Die UN-Resolution gegen Israel, ist ein Skandal. Barack Obama hat das Anliegen (Solidarische Haltung zum Siedlungsbau) der jüdischen und auch der muslimischen Zionisten nie verstanden. Ob Trump in der Lage ist, die Rolle Russlands bei der besagten Resolution zu begreifen oder zu kritisieren, ist zu bezweifeln. Der Iran jedenfalls und ihr Nachrichtenportal Pars Today freuen sich über jede  putinische Unterstützung. Dazu mehr am 5. Januar 2017  - Dabei ist die  Bild in Originalgröße anzeigen  Solidarität mit Israel notwendig, Israel ist die einzige funktionierende Demokratie im Nahen Osten und die neuen arabischen Zionisten wollen das das auch so bleibt. Dabei muss noch erwähnt werden, dass der UNO-Sicherheitsrat den mörderischen Krieg in Syrien bis her nicht verurteilt hat, wegen des Vetos von Putins/Russland. Und es wir wohl nicht das letzte Veto sein. Der Nachtrag wurde am 24. 12. 2016 veröffentlicht. Bild Antifaschistische Aktion. Nach Trump,  nun auch noch diese Resolution, zweifellos sind diese Tage kein guten Tage. Der Zivilisationsverfall schreitet voran und keiner wird ihn wohl aufhalten.
Nun wieder  weiter mit Musik: (M. Kunstgattung aus organisierten Schallereignissen ) -  M.I.A,² Die Heiterkeit The End,  MIA, Rosenstolz,  Cat PowerEfC ² ³  Pun k X
 Antifagruppe Weiden Neustadt PS: Ob die Tage wieder besser werden. Kann man die Leichtigkeit des Lebens wieder finden vielleicht. Catherine Meurisse versucht es. PPS: Das erste Bild  zeigt den Menschenrechtsaktivisten Thaddeus Stevens einen radikalen Republikaner der sich besonders massiv  gegen die Sklaverei aussprach und sich für das Geburtsortsprinzip einsetzte.  Steven Spielberg würdigt ihn in dem US-Spielfilm – Lincoln. Das zweite Bild zeigt den späteren russischen Menschenrechtaktivisten  und Dissidenten Andrei Sacharow

Kommentare:

  1. Vortrag zur Wahrheit und der Aufklärung im Rio Raum Weiden Asylstraße 11 Hinterhaus - Donnerstag, 5. Januar 2017. 20:30 Uhr
    Inhalt : Prolog: Die Sehnsucht nach dem „unverfälschten“ … Autoritären // Keine Zeit für Ost-Aleppo
    Was bleibt von der Aufklärung und den Menschenrechten, Kommentare AgWN Nobi Junglworld; Lars Quadfasel und Tuvia Tenenbom`s neues Buch. „Allein unter Amerikaner“ wird kurz vorgestellt. Trumps Hörigkeit und Putins Grausamkeiten. [mena watch]
    Der Begriff postfaktische Politik
    Einen Sexisten, Rassisten und Antisemiten² darf man keine Stimme geben!
    Die Verlogenheit der deutschen Friedensbewegung.
    Das Postfaktische in der Wut, und die Wahrheit dagegen stellen
    Zivilisation verteidigen; Abschiebungen verhindern - Beispiele aus Amerika
    Alltagsrassismus: Warum Schauspieler das Theater Gera-Altenburg verlassen
    Sexismus und Wahrheit.
    Endkampf in Berlin: Jürgen Elsässer beschmutzt die Bundeskanzlerin mit Hitlerbärtchen.
    Das besonders Widerwärtige
    illegalisierte Menschen: .. Der Zustand hat System
    Was bleibt von den Menschenrechten ein weiteres Beispiel: Sea watch , Menschen die Mut und Haltung zeigen.
    Epilog

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  2. Prolog: Die Sehnsucht nach dem unverfälschten - natürlich und authentisch Ganzen, das er sich vor allem in den autoritären Personen Hassan al-Banna, Assad, Putin und manch anderen verkörpert sieht, der Mal gnädig ist und dann wieder Stahlhart zuschlagen kann. [Übrigens: Solche Sehnsucht ist den Ich-Schwachen eigen, er ist dafür auch bereit sein Leben voll und ganz hinzugeben.] Autokraten in allgemeinen, betonnen vor allem die Gegensätze und dafür werden sie geliebt – solchen Vorstellungen zu widersprechen ist aller Anfang. Anhand von mehreren Beispielen zeigen wir an, was es zu sagen gibt. Keine Zeit für Ost – Aleppo. Was bleibt von der Aufklärung und den Menschenrechten (Hauptthema). Arabische Zionisten für Israel. Freier Handel ist nicht immer fair - und Musik aus New York / über die Tage // usw

    Einleitung: Eine Nachrichtenmeldung vom 10. Dezember 2016-12-26
    Keine Zeit für Ost Aleppo 'Was macht eigentlich der UN-Menschenrechtsrat, während die syrisch-iranisch-russische Allianz die Überreste von Ost-Aleppo in Schutt und Asche legt und der der dort gefangenen Bevölkerung ausrichtet, sie solle die Stadt verlassen oder sie werde vernichtet? In der real existierenden Dystopie namens UN-Menschenrechtsrat hat man viel Wichtigeres zu tun, als sich um Nebensächlichkeiten wie Aleppo zu kümmern. Zum Beispiel musste man, wie Hillel Neuer von UN Watch via Twitter berichtete, eine Schweigeminute einlegen – für den berühmten Menschenrechtsvorkämpfer Fidel Castro.' Wie schon gesagt, für einen Feind der Menschenrechte, wie den egomanischen und autoritären Monokraten² Fidel Castro, nimmt sich die Welt viel Zeit, Aleppo stört da nur. Auch wen der Westen u.a. - in vermehrter Hinsicht, sich bald nichts mehr zu sagen traut. Und Menschenrechtliche-Appelle in postfaktischen Zeiten keinen Sinn mehr machen. Ungeachtet der Tatsache, dass dieser nun folgende Aufruf von den Putins nicht verstanden wird, sagen wir. Jetzt schon Verteidigt die Freiheit und die Menschenrechte - gegen Putin, Assad, IS, extreme Islamisten den Machthabern in Teheran, AfD u.a. Menschenfeinden.

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  3. Was bleibt - von den Menschenrechten und der Aufklärung
    Was bleibt von der Aufklärung: Das westliche Zeitalter der Aufklärung ist von dem Gedanken getragen, das die Vernunft und die Freiheit im Stande ist, die Wahrheit ans Licht zu führen. Und es ist wahr, alle Menschen sind frei und gleich an Würden und Rechten geboren. Z. B. Die Personen, die auf dem Boden der USA geboren sind, erhalten [sofort] die amerikanische Staatsbürgerschaft kraft Geburt (Birthright citizenship), siehe Geburtsortsprinzip. Dies ist im 14. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten festgelegt. Trump will dieses Prinzip abschaffen, er begründet dies zusätzlich, mit grundsätzlichen Lügen über mexikanische Einwanderer. Damit stellt er sich, gegen einen wichtigen Teil der amerikanischen Verfassung. Aber die allgemeinen Menschen- und Bürgerrechte sind den paranoiden Polit-Egomanen egal, seine Sympathie für Erdogan, Putin und Saddam Hussein definieren seinen autoritären Charakter. Ob seine postfaktische Politik sich durchsetzt und mehrheitsfähig wird, es wird sich zeigen. Es muss gesagt werden Verteidigt die Freiheit!
    Kommentare: Antifagruppe WeidenNeustadt, Nobi, Jungleworld, mena-wacht

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    1. Kommentare: Antifagruppe WeidenNeustadt
      Donald Trump der Anti-Amerikaner,

      er ist wohl kaum noch aufzuhalten, oder doch. Das unbedingte Zusammenhalten; die Solidarität mit den Latinos, Amerika und der Lady Liberty, ist jetzt wirklich notwendig geworden. Es gilt die Freiheit und das selbstbestimmte Leben zu verteidigen. Ein Populist hat die Macht in Weisen Haus übernommen, er hetzte vor allem gegen Einwanderer, Wallstreet, Banken, Konzerne, TTIP, Freihandel und das Washingtoner Establishment, dabei benutzt er schon mal antisemitische Codes.

      So verbindet er rechten mit linkem Populismus. Dadurch hat er seine Wählerbasis enorm erweitert, einfache weiße Arbeiter sind seine Massenbasis. Er wird von dem, was er umsetzen will von Hass und Ehrgeiz angetrieben. Die Republikanische Partei Amerikas ist jetzt gefordert - kann sie den Proto – Despoten aufhalten, was, wen nicht, können wir ihn aufhalten? Kann das bürokratische System ihn aufhalten? Oder kann er sich selbst aufhalten? Oder die Gerichte? Dass Donald Trump wie ein Triumphator und Cäsar herrscht und herrschen will, davon ist auszugehen, drohen putinisch/russische Verhältnisse; extreme Massendeportationen wie unter Stalin, sind nicht auszuschließen. 10 Millionen hispanische Menschen droht die Abschiebung oder Deportation. Sein Hass gegen die eingewanderte Latinos muss dementsprechend groß sein. Er wird vom Ku Klux Klan unterstützt. Was der autoritäre Cäsar vorhat, ist gefährlich, es besteht die Gefahr, dass er die MigrantInnen, bei Abschiebeschwierigkeiten, dann mit noch rabiateren Methoden angreift.

      Nach IS, Erdogan, Putin nun Trump, zweifellos sind diese Tage keine guten Tage. Das postfaktische und protofaschistische Zeitalter ist angebrochen. Wir müssen irgendwie solch Wahn aufhalten! Wenn Donald Trump weiter seinen Hass folgt, dann wird Amerika dunkle Tage erleben und Lady Liberty wird fallen, so gesehen ist Trump ein Anti-Amerikaner

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    2. Aus dem amerikanischen Englisch von Michael Adrian:

      Unterwegs im Land der Unfreien und der Heimat der Furchtsamen

      Tuvia Tenenboom
      Seit über drei Jahrzehnten lebt Tuvia Tenenbom in New York. Als er sich 2015 für seine neue Großreportage erstmals auf eine Reise quer durch die USA begab, ahnte er nicht, was ihn erwarten würde: »Ich hätte nie gedacht, dass die Vereinigten Staaten so völlig anders sind, als ich immer angenommen hatte. Lange Jahre war ich überzeugt, dass ich sie ziemlich gut kennen würde. Aber ich bin mir da nicht mehr so sicher. Erst jetzt entdecke ich so nach und nach das wahre Amerika, Stück für Stück, Mensch für Mensch, Staat für Staat.«

      Tenenbom reiste von Florida bis nach Alaska, von Alabama bis nach Hawaii, vom Deep South und Bible Belt bis an die Großen Seen und die Westküste, sprach mit Politikern und Predigern, mit Evangelikalen, Mormonen und Quäkern, mit Rednecks und Waff ennarren, Kriminellen und Gefängnisinsassen, mit Indianern und Countrymusikern, Antisemiten und Zionisten, mit Obdachlosen und Superreichen und vielen, vielen mehr.

      Die USA rühmen sich, »das Land der Freien und die Heimat der Tapferen« zu sein. Das wahre Amerika jedoch, so Tenenboms bestürzende Erkenntnis, ist weder frei noch tapfer, sondern ängstlich darauf bedacht, alle Freiheiten einzuschränken. Es ist in sich zutiefst gespalten, rassistisch und hasserfüllt. »Kann sich die Menschheit auf die USA verlassen? Ich würde es nicht tun.« Weitere Sinngemäße Zitate von Tenenboom: Eigentlich wollte ich mit meiner Reise durch Amerika die USA und die amerikanische Freiheit feiern, aber daraus wurde dann nichts.

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    3. Lars Quadfasel: Zitat „Die Reaktionen der Liberalen und Linken auf den scheinbar unaufhaltsamen Aufstieg des Celebrity-Demagogen sind geteilt. Während die einen warnend auf Deutschland 1933 verweisen (und damit unwillkürlich in Trumps Untergangsszenarien mit einstimmen), wiegeln die anderen ab: Trump habe gar keine konsistente Ideologie, sondern sage nur, was ihm gerade opportun erscheine, unbekümmert um sein dummes Geschwätz von gestern; man dürfe also seine Ankündigungen, was Mauern, Einreiseverbote oder Kriegsverbrechen betrifft, nicht ernster nehmen, als Trump selbst es tue. Das freilich übersieht, dass Prinzipienlosigkeit nicht gerade einen Grund zur Entwarnung darstellt. Solange republikanische Präsidentschaftskandidaten noch den Parteidogmen von Bibel, Verfassung und Freihandel huldigen mussten, waren den Ressentiments der Basis noch gewisse Grenzen gesetzt; seit Trumps Siegeszug diese Hindernisse aus dem Weg geräumt hat, kann sich die Paranoia ungehemmt Bahn brechen. Trump verspricht seinen Wählern nicht das Blaue vom Himmel, sondern doom and gloom für alle: den anderen jene Hölle zu bereiten, als die man selbst die Welt empfindet. Konsistente Programmatik wäre dabei nur hinderlich.
      Wenn Trump derart das Erbe der europäischen Gegenaufklärung antritt (und dabei zuweilen ganz offen mit faschistischer Symbolik spielt), so darf dennoch der Inszenierungscharakter nicht übersehen werden. Wie schon Hegel und Marx bemerkten, ereignet Geschichte sich immer dreimal: einmal als Tragödie, einmal als Farce und einmal als Reality TV. Trump führt keine Braunhemden ins Feld, sondern Einschaltquoten, und seine Machtdemonstrationen beschränken sich bislang im Wesentlichen auf die Mattscheibe. In der neuen, postmodernen Gestalt des altbekannten Demagogen kommt Kulturindustrie zu sich selbst, mit bislang noch unabsehbaren Konsequenzen – von gar keinen bis zur atomaren Selbstauschlöschung.
      Diese Konstellation zu analysieren erscheint umso dringlicher, als sie nicht auf die USA beschränkt ist. Fast überall zeigt sich die bürgerliche Demokratie in erbarmunsgwürdigem Zustand: Egal, wo gewählt wird, es triumphieren die losgelassenen Kleinbürger. Die Briten beschließen demokratisch die Senkung des eigenen Lebensstandards; die Franzosen machen den Front National zur stärksten Partei, und die Philippinen wählen einen sich mit seinen Morden brüstenden Gangster zum Präsidenten; und wer als vernünftiger Mensch anlässlich des türkischen Militärputsches Partei ergreifen wollte, konnte es jedenfalls nicht auf Seiten der gewählten Regierung tun. Es scheint, als wetteiferten Volk und Eliten darum, wer inkompetenter und bösartiger sei; gemeinsam treibt man so die Entwicklung vom ideellen Gesamtkapitalisten zum reellen Gesamtwiderling voran.“

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    4. Nobi:
      Ich fang mal so an: Trump will den 14. Zusatz der amerikanischen Verfassung abschaffen, so hat er es im Wahlkampf mehrmals angekündigt, das macht ihn nicht nur zu einen Antiamerikaner sondern auch zu einem Antirepublikaner. Die die in gewählt haben, könnte man als Trumpianer bezeichnen. Ich glaube, das Georg W. Busch, ein wirklich guter Präsident war, er war solidarisch mit Israel und tolerant zu Einwanderern. Er war tapfer und frei, er hat seinen Landsleuten keine Angst vor Einwanderern gemacht, sondern in vielen Veranstaltungen sich für die Minderheiten ausgesprochen.
      https://www.welt.de/politik/ausland/article150332303/George-W-Bush-hatte-recht.html -
      Er war Mutig, er hat die Despotie Saddam Husseine` s in Irak beendet, dass war eine >Großartige – Sache.< Donald Trump, hätte jedoch nie, die Despotie von Saddam Hussein beendet, wie soll so einer tapfer und frei sein; im Gegenteil in seinen Reden zeigte er immer wieder seine Sympathie für die verschiedenen Diktatoren wie Putin, Erdogan oder Saddam Hussein an.
      Ich weis, viele sahen den Krieg gegen den Irak damals kritisch - wegen den Folgen usw.
      Wir (Antideutsche) sahen das aber anders, viele von uns fingen an, Georg W. Busch sogar in der Emanzipationslinie –Thaddeus Stevens einen radikalen Republikaner - Marx, Adorno, Bush, (https://nucoms.wordpress.com/2011/10/16/die-waffe-der-kritik-ersetzt-nicht-die-kritik-der-waffen/) zu sehen. Wir waren damals wohl die einzigen die das so sahen, damals waren wir alle proisraelische Amerikaner, sind wir eigentliche immer noch. In den Film Lincoln zeigte Steven Spielberg das emanzipatorische Wirken der radikalen Republikaner. https://de.wikipedia.org/wiki/Lincoln_(2012)
      - https://de.wikipedia.org/wiki/Thaddeus_Stevens
      -
      man sollte sich echt, den Film mal anschauen. Unter den radikalen Republikanern wurde die Zusätze 13. Abschaffung der Sklaverei und 14. amerikanische Staatsbürgerschaft kraft Geburt - Geburtsortsprinzip eingeführt.

      Amerika und die Freiheit, gegen Trump verteidigen!

      Info: >Radikalen Republikanern< https://de.wikipedia.org/wiki/Radikale_Republikaner

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    5. // Jungle World:
      Wir brauchen nicht nur eine Strategie gegen die #Putins und #Trumps, sondern auch gegen den Islamismus, der im Grunde derselbe Abwehrkampf gegen die Zukunft ist. Statt die Globalisierung der Kultur zu verteufeln und vergeblich zu versuchen, die Urbanisierung aufzuhalten, ist es aus emanzipatorischer Sicht höchste Zeit, diese neue Realität anzunehmen und darin um linke, solidarische Entwicklungen zu streiten.

      https://www.facebook.com/JungleWorld


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    6. Texte und die Reihenfolge der 'Kommentare' zu „Was bleibt - von den Menschenrechten und der Aufklärung“ wurden nach dem Referat nochmal überarbeitet.

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    7. Link: Die konstitutionelle Monakratie des Augustus
      Ein Beitrag zur Morphologie der Regierungstypen
      Von Karl Loewnstein
      Vorbemerkung
      Dass ein einzelner aus der nicht selbst erlebten, ihm nur mittelbar zugänglichen Erfahrung anderer Menschen Nutzen ziehen würde, auch wenn er es könnte, ist keineswegs sicher. Ob ein Volk aus dem politischen Erleben kann, auch wenn dies wollte, ist erfahrungsgemäß noch seltener. Dass eine ganze Epoche das, was mit ihr geschieht, an den Maßstäben anderer Epochen messen würde, ist so gut wie unmöglich. Die Gemeinplätze, dass die Geschichte sich wiederholt, oder auch, dass sie sie sich niemals wiederholt, mögen zutreffend sein oder auch nicht zutreffend sein; dem schlüssigen Beweis ist weder das eine noch das andere zugänglich. Ist man also durchaus berechtigt, in die formative Kraft der geschichtlichen Erfahrung erheblichen Zweifel zu setzen, so mag es letztlich doch mehr als ein Spiel ohne tiefere Bedeutung sein, eine vergangene Epoche vor Augen gerufen wird, die, wie die gegenwärtige, am Kreuzweg zweier in ihren Auswirkungen diametral entgegengesetzter Regierungstypen oder Herrschaftsformen stand.
      Auf eine drastische Formel gebracht besteht die derzeitige Krisenlage der westlichen Welt - die östliche hat den Sprung bereits getan – darin, dass sich die liberale Demokratie mehr und mehr dem Führungsstaat zuwendet. Dieser Prozess vollzieht sich entweder in der Gestalt der demo-autoritären Herrschaftsgestaltung, bei der eine Regierung, die ein einwandfrei demokratisches Mandat hat, während ihrer Amtsdauer so gut wie völlig von den verfassungsrechtlich bestehenden Interorgan-Kontrollen losgelöst ist, oder der unverfälschte autoritäre Machträger stützt seine Legitimation auf eine plebiszitäre oder auch auf eine nur fingiert-plebiszitäre Machtinvestitur, wobei während der Herrschaftsausübung nicht nur wirksame Interorgan-Kontrollen verfassungsrechtlich fehlen, sondern darüber hinaus die Machtenthebung durch Selbstverzicht – kaum je vorgekommen _ oder durch Revolution vollzogen werden kann. In beiden Fällen tritt ein neuer Begriff in Erscheinung, der sich von dem technischen der „Regierung“ abhebt, nämlich der der Staatsleitung und Staatsführung, wie man den angelsächsischen Ausdruck executive leadership umschreiben kann. Diese Herrschaftsform bewegt sich offizielle noch immer innerhalb des vom Zeitklima geforderten Rahmens der demokratische Legalität, hat aber in der Praxis die unverkennbare Tendenz, ihn zu überschreiten oder sogar zu zerbrechen, wenn die autoritären Staatsführung pragmatisch und ideologisch als Eigenwert aufgefasst wird.
      Die Zeit, die hier aus der Versenkung herausgeholt wird, ist der Übergang der römischen Republik in das Herrschaftsgebilde des Prinzipats. Zeitlich und inhaltlich deckt sie sich mit dem politischen Genius des Augustus, der, die Zeitlage erkennend und …

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  4. Trumps Hörigkeit und Putins Grausamkeiten: [Dazu Mena –watch Infos:] Nach einer Wahl, die für viele Amerikaner und Amerikanerinnen sprichwörtlich die für das kleinere Übel gewesen ist, steht fest: (Dank der Wahlmänner) Der 45. Präsident wird Donald Trump heißen. Statt der ehemaligen First Lady und Außenministerin Hillary Clinton, deren inhaltliche Positionen zwar oft nur schwer fassbar, aber zumindest von der Grundtendenz her erkennbar sind, wird der Diktatoren-Bewunderer mit der auffälligen Frisur und den gleichermaßen erratischen wie inkonsistenten außenpolitischen Ankündigungen ins Weiße Haus einziehen. Was die Präsidentschaft Trumps für den Nahen Osten bedeutet, ist einigermaßen unklar – viel zu widersprüchlich waren seine verschiedenen Ankündigungen, um eine auch nur halbwegs konsistente Linie erkennen zu können. Statt sich in Spekulationen über einen Kurs zu ergehen, den Trump selbst vermutlich nicht angeben könnte, könnte es zu diesem Zeitpunkt nützlich sein, sich die Widersprüchlichkeit seiner vollmundigen Ansagen vor Augen zu führen. Das Putin den tödlichsten Feind Israels - den Iran durch Waffenlieferung immer weiter stärkt, scheint Trump nicht zu interessieren. Sein israelsolidarisches Anliegen ist daher wenig glaubhaft. - Ist er doch auch ein Bewunderer von Saddam Hussein. Seine Feindschaft gegen das republikanische E. (Bzw. Mehrheitsrepublikaner) ist dabei ein wohlkalkulierter Nebenaspekt. Über seinen prorussischen Außenminister, ist man in Israel wenig erfreut http://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/ein-putin-freund-als-us-aussenminister/ http://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/was-die-wahl-donald-trumps-fuer-den-nahen-osten-bedeutet/

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    1. Trumps Hörigkeit gegenüber Putin ist aber mehr als auffallend. Trumps sieht in den russischen Diktator die Verkörperung der absoluten Macht. Einer Macht die sich alles erlauben kann, so entwickelt Trump zu Putin ein inniges und höriges Verhältnis. Hier wird der - Ich – Schwache Trump sichtbar, der dabei hofft, und nach noch mehr Gewalt schreit. Er hat angekündigt, dass er Kriegsverbrechen in nie gekanntem Ausmaß vollziehen werde. [Neben Waterboarding, dem simulierten Ertrinken, ist Trump auch für Verhörmaßnahmen, die deutlich darüber hinausgehen. http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-03/us-wahl-donald-trump-folter-gesetze-aendern
      Er sprach sich etwa für die gezielte Tötung von Ehefrauen und Kindern von verdächtigen Terroristen aus, selbst dann, wen die Terroristen gar nicht anwesend sind, Als Hörigkeit bezeichnet man die zeitweilige oder andauernde Unterwerfung des eigenen Willens unter den Willen einer zweiten Person. Die Unterwerfung kann erzwungen oder mehr oder weniger freiwillig erfolgen. Anders als beim Gehorsam ist ein psychisches Abhängigkeitsverhältnis der Grund für das Befolgen der Wünsche der anderen Person oder für einen blinden Glauben an ihre Aussagen. Die Basis dieser Art von Abhängigkeit kann sexueller oder auch nur psychischer Natur sein. In der Regel wird bei Hörigkeit von Außenstehenden eine missbräuchliche Nutzung des Abhängigkeitsverhältnisses wahrgenommen, z. B. in der Prostitution. Bei gegenseitiger Hörigkeit ist dieses Potenzial zum Missbrauch weitgehend aufgehoben. Aber weil beide Ich-Schwach sind, kann es für das andere, Angreifbare, das gegenüber den eigenen Volks -ich (Volkstribun) immer verdorben ist, wirklich fatale Folgen haben, vor allem dann, wenn beide Akteure permanent Gewaltbereit sind und sich gegenseitig übertrumpfen wollen.

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    2. Putins Grausamkeiten – Russland ist der Killer Nummer 1
      Aus einem Monatsbericht: Im Laufe des (Jänners) Januar 2016 haben russische Truppen in Syrien mehr Zivilisten getötet als alle anderen Konfliktparteien. Das geht aus einem Bericht des Syrian Network for Human Rights (sn4hr) hervor. (Veröffentlicht von mena-watch) Russland hat damit in dieser unrühmlichen Statistik die Truppen des Assad-Regimes hinter sich gelassen – und im Zuge seines angeblichen Anti-Terror-Kampfes allein binnen dieses einen Monats fast sieben Mal mehr Zivilpersonen auf dem Gewissen als der Islamische Staat.
      Mittlerweilen kann man davon ausgehen;[Stand Dezember 2016] mehr als 90 Prozent der Angriffe regimetreuer und russischer Truppen hätte sich laut sn4hr gegen Zivilpersonen und zivile Ziele gerichtet. Während Russland bei den Syrien-Gesprächen in Genf so tut, als sei ihm an einem genuinen Friedensprozess gelegen, verstößt es massiv gegen die von ihm selbst im vergangenen Dezember mitgetragene UN-Sicherheitsratsresolution 2254, in der unmissverständlich die sofortige Einstellung aller Attacken auf zivile Ziele gefordert wurde.
      500000 Menschen sind bisher ums-Leben gekommen. Etwa 80 - 90% gehen auf das Konto der russisch- Assad/syrischen, iranischen –– Hisbollah -Allianz. In der BRD demonstrieren einige wenige syrische Flüchtlinge, noch weniger Grüne (wohl keine Linken) und manch türkische Unterstützer gegen solche Assad/russischen Grausamkeiten. Die deutsche Friedensbewegung schweigt. http://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/besonders-barbarisch-werden-die-despoten-wenn-sie-gewonnen-haben/ // Jhttp://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/friedensbewegtes-schweigen/

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  5. Der Begriff postfaktische Politik bezeichnet ein politisches Denken und Handeln, bei dem evidenzbasierte Fakten nicht mehr im Mittelpunkt stehen. Die Wahrheit einer Aussage tritt hinter den Effekt der Aussage auf die eigene Klientel zurück. In einem demokratischen Diskurs wird – nach dem Ideal der Aufklärung – über die zu ziehenden Schlussfolgerungen aus belegbaren Fakten gestritten. In einem postfaktischen Diskurs wird hingegen populistisch Aufgehetzt, gelogen, abgelenkt oder verwässert – ohne dass dies entscheidende Relevanz für das Zielpublikum hätte. Entscheidend für die von postfaktischer Politik angesprochenen Wähler ist, ob die angebotenen Erklärungsmodelle eine Nähe zu deren Gefühlswelt haben. Antifagruppe Weiden Neustadt, / Weitere Info siehe Kommentare und ²,³
    Das postfaktische Zeitalter der Verdrehung der Tatsachen und des Zivilisationsverfalls ist angebrochen, der Neo – Zar Wladimir Putin ist in der Ukraine und Syrien auf den Vormarsch und hat mit Lügen und Drohungen, die Halbinsel Krim in den März-Tagen 2014 annektiert. Recep Tayyip Erdogen massakriert die Kurden und lässt unabhängige Journalisten einsperren. Der Despoten Freund Donald Trump steht in den Startlöchern. Menschen die noch an die Vernunft und Aufklärung glauben stehen fassungslos da und werden zunehmend sprachlos.

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  6. Einen Sexisten, Rassisten und Antisemiten² darf man keine Stimme geben! PS: Das gilt auch für Menschen denen es bestimmt nicht gut geht, keine Stimme für monokratisch-autoritäre Egomanen. Es wimmelt von Egomanen, die Argumenten nicht mehr zugänglich sind, die sich längst ihre eigene Wirklichkeit gezimmert haben und dafür auch noch den Beifall eines Großteils ihrer Bevölkerung bekommen. Donald Trump hat es ins Weiße Haus geschafft, Wladimir Putin sichert so sein Zarenreich. Und Recep Tayyip Erdogan verwandelt gerade die Türkei in ein autoritäres Regime nach seinem Bilde. Was tun mit solchen Partnern? Was tun mit solchen Verführern? Das postfaktische Zeitalter kann eigentlich nur in der Katastrophe enden.

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  7. Die Verlogenheit der deutschen Friedensbewegung. Zitat: Thomas von der Osten-Sacken.
    Klickt man sich durch die Seiten führender Organisationen innerhalb der deutschen Friedensbewegung, muss man den Eindruck gewinnen, in Syrien gäbe es keinen Krieg mit Millionen von Flüchtlingen und hunderttausenden Toten, mit Hunger, Folter, systematischer sexualisierter Gewalt und dem Einsatz völkerrechtswidriger Waffen wie Giftgas, Fassbomben und Phosphor. Denn es herrscht dort ein eisiges, verbissenes Schweigen. Man echauffiert sich über Endlager, Atommüll und behandelt noch so abseitige Themen.
    Erinnert sich noch jemand an 2003, damals während des Irakkrieges, als Pax Christi und IPPNW im gefühlten Stundentakt den Militäreinsatz der USA verurteilten, von den Kriegen Israels gegen seine Feinde ganz zu schweigen? Sind es aber nicht die USA und Israel, deren Flugzeuge die Bomben abwerfen, sondern Russland, der Iran und die syrische Armee, also alles irgendwie doch Garanten für eine andere, friedlichere Welt, dann vernäht man sich lieber die Lippen.
    Der oberste Eintrag auf der Homepage von Pax Christi zu Syrien etwa stammt aus dem Januar 2016 und worum geht es da? Richtig: „Aktiv gegen Syrieneinsatz der Bundeswehr“.
    Jungle World: Aleppo: "Das Ausmaß der Angriffe ist beispiellos" Jungle World: Wir brauchen nicht nur eine Strategie gegen die #Putins und #Trumps, sondern auch gegen den Islamismus, der im Grunde derselbe Abwehrkampf gegen die Zukunft ist. Statt die Globalisierung der Kultur zu verteufeln und vergeblich zu versuchen, die Urbanisierung aufzuhalten, ist es aus emanzipatorischer Sicht höchste Zeit, diese neue Realität anzunehmen und darin um linke, solidarische Entwicklungen zu streiten. https://www.facebook.com/JungleWorld

    http://jungle-world.com/jungleblog/3926/

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  8. Das Postfaktische in der Wut, und die Wahrheit dagegen stellen.

    Stimmungen und Empfindungen sind des Wüterich eigen, macht sich seine Mono - Autokratische Herrschaftssehnsucht zu was sehr bekannten; er solches gerne nach seinem Herrn oder Herrin [der spirituell oder gegenwärtig sein kann] weiter delegiert und dieser Herr/in ihn dafür Jobs oder seinen Hass gibt, was er gerne in Erwartung annimmt. Aus diesen und anderen Gründen, wird die Frage nach der Wahrheit und der allgemeinen antifaschistischen auch antideutschen Herrschaftskritik umso konkreter. - Die Frage nach Bleiberecht und Mitmenschlichkeit sind fragen die wahr überzeitlich sind und als solches allgemeiner Teil des überpositives Rechts. Was ist damit gemeint. Dem Begriff des Naturrechts (Überpositives Recht) kann die Überzeugung zugrunde liegen, dass „die Normen des menschlichen Zusammenlebens durch die Natur des Menschen begründet werden können und müssen.“[1] Dieses umfasst sowohl unstrittige Rechtsgrundlagen (Prämissen) in der Tradition antiker Philosophen wie Heraklit, den Sophisten, Aristoteles und Platon, die aus einer Idee einer objektiven oder absoluten Wahrheit herstammen, als auch die Vorstellung, jeder Mensch sei „von Natur aus“ (also nicht durch Konvention oder der) mit unveräußerlichen Rechten ausgestattet – unabhängig von Geschlecht, Alter, Ort, Staatszugehörigkeit, Ethnie oder der Zeit und der Staatsform, in der er lebt. Insoweit ist die Naturrechtsidee eng verbunden mit der Idee der Menschenrechte die in der Neuzeit konkretisiert wurde. Die universellen Rechte des Menschen sind natürlich und wahr, werden demnach als vor- und überstaatliche „ewige“ Rechte angesehen die für alle Menschen gelten, aus diesen Grund, wurde nach den schrecklichen 2. Weltkrieg die Menschenrechtserklärung von den Vereinten Nationen erfasst.
    Samantha Power: in einer emotionalen Rede klagt sie Russland und deren Botschafter bei den Vereinten Nationen wegen schwerer Verstöße gegen die Menschrechte an. Klar ist auch, keine Friedensbewegung wird sie dabei unterstützen. Und die allgemeinen Fragen nach Menschenrechten und Zivilisation, die Ja eher in Westen zu verordnen sind, sind den meisten ein Graus, weil die Wut und die Lüge die Wahrheit nicht kennen, und weil Zivilisationsmüder die Freiheit nicht mehr schätzt. http://www.mena-watch.com/assads-neue-kleider-die-pro-palaestinensische-linke-und-syrien/ Weitere Info: Russland, der ewige Anti-Westler - Ein Vortrag von Sören Pünjer

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  9. Zivilisation verteidigen; Abschiebungen verhindern - Beispiele aus Amerika

    Rettung vor Trumps Zugriff: Ingrid Encalata Latorre hat Angst. Im Januar wird der künftige Präsident Donald Trump sein Amt antreten. Müssen Latorre und ihr einjähriger Sohn Anibal dann das Land verlassen? Die 32 Jahre alte Peruanerin wartet auf einen endgültigen Bescheid aus Washington über ihre drohende Abschiebung. Doch nun hat sie eine Zuflucht gefunden, einen Ort, an dem sie zunächst geschützt ist. Eine Gemeinde der protestantischen Quäker in Denver nahm die verunsicherte Frau und ihren Sohn auf. Seit vergangener Woche leben die beiden im Andachtshaus.
    Hunderte amerikanische Kirchengemeinden verschiedenster christlicher Konfessionen bieten inzwischen Migranten ohne Ausweispapiere Asyl, geistliche Unterstützung und Rechtsberatung. In der Stadt Brockton südlich von Boston haben vier Kirchen angekündigt, von der Abschiebung bedrohte Einwanderer aufzunehmen. "Wer einen sicheren Platz sucht, hat ihn gefunden, sobald er durch die Tür dieses Gebäudes tritt", sagt Pfarrer Abraham Waya von der Vereinigten Methodistischen Kirche. "Wir werden ihn aufnehmen und uns so lange wie notwendig um ihn kümmern." Er könne in seiner Kirche bis zu 100 Menschen beherbergen.

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    1. Drohnen und Zäune gegen Einwanderer
      Dass gerade jetzt unter vielen illegal eingewanderten Menschen die Angst umgeht, wurzelt in Trumps Wahlkampfrhetorik. Der Republikaner hatte angekündigt, die Einwanderungspolitik des amtierenden Präsidenten Barack Obama sofort auszusetzen. Dazu gehört auch ein Gesetz aus dem Jahr 2012, das mehr als 700.000 Migranten, die als Minderjährige illegal in die USA gebracht worden waren, Arbeitsgenehmigungen und eine Duldung erteilte. In einem in dieser Woche veröffentlichten Interview mit dem Magazin Time klang Trump zwar nun etwas weniger drastisch. "Wir werden uns etwas überlegen, dass die Leute glücklich und stolz macht", sagte er.
      Aber die Sorge die Migranten bleibt. Zumal viele von ihnen auch unter der Regierung Obama von Abschiebung bedroht waren. Zuletzt griffen auch die Obama-geführten Behörden wieder härter durch. Schon im Januar kündigten deshalb viele Kirchen an, von Abschiebung bedrohte Migranten aufnehmen zu wollen.
      Schon lange reguliert die amerikanische Einwanderungsbehörde sehr scharf, wer in die USA kommen darf. Viele Menschen aus Lateinamerika, die der Gewalt und der Armut in ihrer Heimat entkommen wollen, haben auf regulärem Weg kaum eine Möglichkeit, einzuwandern. Sie suchen sich ihren eigenen Weg nach Norden. Die amerikanische Bundespolizei setzt deshalb an der 1.050 Kilometer langen Grenze zu Mexiko rund 18.000 Grenzschützer ein. Sie bewachen einen sieben Meter hohen Zaun und spüren mit Hubschraubern, Drohnen und Geländewagen den Flüchtlingen nach. Wer ihnen entgehen will, muss sich auf den gefährlichen Weg durch die Wüste machen. Jedes Jahr sterben dort Hunderte Menschen.
      Wem es gelingt, bis in die USA zu kommen, taucht meistens unter. Aus gutem Grund. Denn dort erhalten nur diejenigen Asyl, die wohlbegründete Angst vor Verfolgung nachweisen können: wegen ihrer Rasse, Religion oder Nationalität, ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder ihrer politischen Meinung. Auch sexuelle Gewalt gilt seit einigen Jahren als Asylgrund. In einem gefährlichen Land zu leben, reicht hingegen nicht aus.
      Viele Länder Lateinamerikas, aus denen die größte Gruppe der Einwanderer stammt, sind gefährlich. Was das bedeutet, hat der Guardian aufgedeckt. Er berichtete von den Fällen dreier junger Männer aus Zentralamerika, die vor der Kriminalität dort geflohen waren. Weil Kriminalität in den USA aber kein Asylgrund ist, wurden die Männer abgeschoben. Alle drei wurden anschließend in ihren Heimatländern Honduras, El Salvador und Guatemala ermordet. Migranten die mehr Geld haben reisen mit einem Touristenvisa per Flugzeug ein und tauchen dann unter, wenn die Frau ein Kind bekommt kann sie bleiben, das Kind bekommt sofort die Staatsbürgerschaft, der Vater des Kindes ist aber von Abschiebung bedroht.
      Illegale Einwanderer leben deshalb schon seit Jahrzehnten in der Angst, ausgewiesen zu werden. Doch Trumps Ankündigungen, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen, Muslimen die Einreise zu verbieten und Millionen Menschen abzuschieben, habe "die Menschen wirklich aufgeschreckt", sagt die Pastorin Alison Harrington von der Southside Presbyterian Church in Tucson im Staat Arizona.

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    2. "Kirchenasyldiözese"
      Harrington engagiert sich in der landesweiten Kirchenasylbewegung. Der kirchliche Widerstand, den sie fortsetzt, hat eine lange Tradition. Schon in den dreißiger und vierziger Jahren nahmen Kirchengemeinden verfolgte Juden aus Europa auf, später junge Männer, die den Kriegsdienst in Vietnam verweigerten. In den achtziger Jahren gewährten mehr als 500 Gemeinden fast einer halben Million Menschen aus El Salvador, Honduras und Guatemala Schutz, die vor von amerikanischen Beratern trainierten Todesschwadronen geflohen waren. Damals entstand eine regelrechte Untergrundfluchtroute aus Mexiko in die USA und bis nach Kanada. Zwischen den Behörden und Gemeinden kam es zu herben Konfrontationen, Geistliche mussten sich vor Gericht verantworten.

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  10. Familien zusammenhalten
    Einige Kirchen haben ihre Versprechen schon wahr gemacht: Die Arch Street United Methodist in Philadelphia nahm vor drei Wochen einen 40-jährigen Mann aus Mexiko auf. Javier Flores war 1997 illegal in die USA eingewandert, wurde seitdem mehrere Male abgeschoben und reiste immer wieder ein. Nachdem er mehr als ein Jahr lang in einem Abschiebelager festgehalten worden war, ließ ihn die Einwanderungsbehörde für 90 Tage frei, damit er seine Ausreise vorbereiten konnte. Flores wollte sich nicht von seiner Frau und seinen drei Kindern trennen und brachte sich deshalb in dieser Zeit in Sicherheit. So erzählt es der leitende Pfarrer Robin Hynicka. "Für uns ist eine moralische Verpflichtung, Familien zusammenzuhalten."
    Ingrid Encalata Latorre, die von den Quäkern in Denver aufgenommen wurde, hatte im Jahr 2000 ihre peruanische Heimatstadt Cusco verlassen und war zu einer Tante nach Colorado aufgebrochen. Dort fand sie Arbeit als Tellerwäscherin, Kinderfrau, Putzhilfe und Altenpflegerin. Im Jahr 2002 kaufte sie einem windigen Straßenverkäufer gefälschte Papiere ab. Acht Jahre später wurde Latorre festgenommen und bekannte sich des Identitätsdiebstahls schuldig.
    Latorre zahlte eine Steuerschuld von 11.500 Dollar zurück und überstand ihre Bewährungszeit. Allerdings wurde durch den Fall auch die Abschiebebehörde auf die Migrantin aufmerksam. Mithilfe eines Rechtsbeistands kam sie zusammen mit ihrem Sohn Anibal in dem Quäkertagungshaus unter. Anibal ist in den USA geboren und amerikanischer Staatsbürger. Latorre will sich von Trumps Plänen nicht irre machen lassen. "Ich habe mein halbes Leben hier verbracht", sagt die 32-Jährige. "Ich habe keine Angst. Ich werde einfach kämpfen und weitermachen."

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-12/migranten-usa-donald-trump-abschiebung-kirchen-asyl

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  11. Alltagsrassismus: Warum Schauspieler das Theater Gera-Altenburg verlassen
    Von Henry Bernhard

    Ausländische Schauspieler und Musiker an deutschen Theatern sind heutzutage der Normalfall. So auch am Theater Gera-Altenburg in Thüringen. Vier von ihnen wollen nun allerdings weg. Die Ausländerfeindlichkeit in der Region hat sie völlig entnervt.
    "Amahl und die nächtlichen Besucher" ist eine Kammeroper für die Weihnachtszeit, über eine gestreßte alleinerziehende Mutter, ihren Sohn und die Heiligen Drei Könige. Am Klavier im Theater Altenburg sitzen ein Japaner und eine Pianistin mit spanischen und japanischen Wurzeln, einer der Könige, Melchior, ist Chinese, Balthasar hat dänische und amerikanische Eltern. Alltag an deutschen Bühnen. Dennoch wollen mit dem Auslaufen der Spielzeit vier Schauspieler und Sänger ihren Vertrag mit dem Theater Gera-Altenburg nicht verlängern, weil sie sich in der Öffentlichkeit der Stadt als Ausländer angefeindet sehen. Unter ihnen ist die griechische Schauspielerin Katerina Papandreou:
    "Also, um ganz ehrlich zu sein, die Situation hat sich sehr geändert im Vergleich zu vor zwei Jahren. Ich kann nicht sagen, dass ich jeden Tag Angst habe, wenn ich auf der Straße bin, aber ich fühle mich ganz oft unwohl, oder ich sehe Leute, die mich angucken, unfreundlich, weil sie meine Aussprache hören oder weil sie merken, dass von meiner Haut her oder meinem Haar her, dass ich keine Deutsche bin."

    Ganzer Text auf -
    http://www.deutschlandradiokultur.de/alltagsrassismus-warum-schauspieler-das-theater-gera.1013.de.html?dram:article_id=375528

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  12. Sexismus und Wahrheit:
    Anderseits ist aber auch wahr das Migranten die in den Fesseln ihrer islamischen Alltagskultur leben und selber Ich –Schwach sind, sich nach extremen und autoritären Lösungen sehnen wenn sie dann ihre Kraft in der Masse erkennen - kann es zu Übergriffen an Frauen kommen wie in Köln oder wie in Kairo geschehen.
    Eva Quistorp sieht im Mob von Köln den patriarchalen Rollback und kritisiert die Scheu vor der Auseinandersetzung. http://jungle-world.com/artikel/2016/51/55472.html Dabei gilt es den öffentlichen Raum zu verteidigen. Die Eroberung der Öffentlichkeit verbindet die arabische und die westliche Frauenbewegung, dass Ziel eine gemeinsame westliche und arabische Frauenbewegung aufzubauen sollte Ziel und Praxis sein.
    Oder wenn sie auf Menschen treffen die obdachlos und alkoholkrank sind. Dann werden sie wie mancher Deutscher zu Nazis und setzen ihre Säuberungsfantasien um.

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    1. Anm. Wenn die Sexisten auf Menschen treffen die obdachlos und alkoholkrank sind. Dann werden sie wie mancher Deutscher zu sozialdarwinistischen Nazis und setzen ihre Säuberungsfantasien um. Gegen Menschenverachtung und Sexismus! Zeigt Solidarität mit der arabischen und westlichen Frauenbewegung! Gegen jede Menschenfeindlichkeit!

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    2. Einen Sexisten, Antisemiten und Antizionisten widersprechen, gilt auch für den, wenn er aus dem islamischen Kulturkreis kommt.

      Wie Hasan al-Bannā in seinen Memoiren schreibt, war er empört über die Freigeisterei (ilḥād) und Zügellosigkeit (ibāḥīya), die sich nach dem Ersten Weltkrieg in Kairo verbreitet hatte. Besonders entrüstet war er über die Aktivitäten der Theosophischen Gesellschaft, die in Kairo eine Akademie eröffnet hatte. Hier griffen, wie er schreibt, Muslime, Christen und Juden in Reden und Vorträgen die alten Religionen an und verkündeten eine neue Offenbarung.[2] Als Reaktion darauf suchte al-Bannā den Kontakt zu islamischen Aktivisten und Publizisten wie Muhibb ad-Dīn al-Chatīb, der 1926 die Gesellschaft der muslimischen jungen Männer gründete. Hasan al-Banna war ein fanatischer Antisemit und Antizionist seine weitere Info gibt’s auf https://de.wikipedia.org/wiki/Hasan_al-Bann%C4%81
      Seiner sexistischen Vorstellung über Frauen erklärt er aus dem Koran begründet. Auch stand er dem Nationalsozialismus nahe. http://library.fes.de/pdf-files/kmh/03856.pdf Viele salafistischen Islamisten identifizieren sich mit dem verschiedenen Gründervätern des Islamismus.

      Gegen jeden Nazismus! Solidarität mit Israel!

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    3. Gegen Islamismus und Sexismus!

      Für die Freiheit und die Wahrheit!

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  13. Endkampf in Berlin: Jürgen Elsässer beschmutzt die Bundeskanzlerin mit Hitlerbärtchen.

    Jürgen Elsässers Endkampf - gegen Merkel ist von einer Besessenheit beseelt, die in der jüngeren Geschichte der BRD, Mensch so nicht kennt.
    Der extremste und bekannteste Gegner der Flüchtlinge in Deutschland ist Jürgen Elsässer, mit seiner hetzerischen Kampagne „Trump die Merkel“ https://www.youtube.com/watch?v=PVD08fPuY3w zeigen sich nicht nur die üblichen rassistischen Zuspitzungen gegen muslimische Einwanderer sonder auch grausig - genüssliche sexistische Vergewaltigungsfantasien: Jürgen Elsässer geht aber noch weiter bei einer seiner Sendungen wurde auch darüber Schwadroniert, Merkel mit Hitler zu vergleichen. Das man dabei die deutsche Bundeskanzlerin vor einem Standgericht stellen will. dazu kann man sich dann doch nicht durchringen. Aber auf den Schuttplatz der Geschichte da gehört sie hin. Zitat Michael Stürzenberger Compact Magazin - Merkels letzter Kampf. So ist es dann gekommen das man die Frau Merkel gegen die Elsässer‘s verteidigen muss.
    Desweiter kommt es von Jürgen Elsässer auch zu Demokratiefeindlichen Äußerungen, wie einst Richard Wagner schwärmt er von der Herrschaft eines Volkstribuns, dabei soll der Tribun so wie Rienzi herrschen. Nebenbei wurde die USA als tiefer Staat diffamiert.

    Frau Merkel - gegen die populistischen Menschenfeinde - verteidigen!

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    1. Zweiter Kommentar von Nobi: Ja es stimmt, man muss Barack Obama und Angela Merkel gegen die Menschenfeinde verteidigen, vor allem dann, wenn sie sich zu den Flüchtlingen und Migrantinnen solidarisch verhalten und dafür angefeindet werden.

      Solidarität mit den Flüchtlingen und MigrantInnen.

      Unter den IS haben Jesiden, Christen und moderate Muslime zu leiden. Man sollte mit diesen verfolgten Menschen solidarisch sein, und für sie in Deutschland - Bleiberecht gewähren. Merkel und Barack Obama haben sich in dieser Hinsicht gut verstanden. Zeigt sich doch der US-Präsident Obama in mehreren Reden solidarisch mit der Aufnahme- und Hilfsbereitschaft der deutschen Kanzlerin. Diese beiden Menschen haben in Bezug auf die Solidarität mit den Flüchtlingen - Brücken der Verständigung gebaut, man sollte das anerkennen. Barack Obama hat in dieser Hinsicht, (im Land der Freien und der Heimat der Tapferen) sich mutig und tapfer verhalten.
      Seine solidarischen Aussagen zu Einwanderern sind wirklich bemerkenswert - und menschenfreundlich.

      Der Milliardär Trump ist ein verängstigter Populist, der nicht frei und tapfer ist, und es stimmt, er wird Gräben zwischen Menschen reißen und Mauern bauen, hier zeigt sich eine menschenfeindliche Entwicklung ab. Die Errungenschaften der westlichen Zivilisation sind auf den Rückzug, dass Asylrecht wird jetzt schon massive eingeschränkt. Und die deutsche Bundeskanzlerin wird nach wie vor, in unverschämter Weise von dem Populisten angegriffen, nur weil sie mit den Flüchtlingen (nach ihren Möglichkeiten) solidarisch ist und gewisse Standards noch verteidigen will. So gesehen hat Angela Merkel mit Barack Obama auch einen guten Freund und Mitstreiter verloren.

      PS: Man kann Georg W. Busch für vieles verantwortlich machen, aber an den IS ist er nicht schuld. Der IS ist vielmehr das Produkt einer extremen Auslegung der archaischen - islamistischen Alltagskultur; niemand muss nach dem Sturz des Diktators Saddam Husseine - noch extremer handeln, als der Diktator selbst.

      Dieser Kommentar wurde auf https://www.onetz.de/deutschland-und-die-welt-r/politik-de-welt/kommentar-zur-bilanz-des-44-us-praesidenten-obama-schafft-kein-wir-gefuehl-trump-vertieft-die-graeben-d1723114.html von mir in ähnlicher Form veröffentlicht.

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    2. Weitere Stellungnahme: Kritik an Sahra Wagenknechts Hetze

      Jürgen Elsässer ist aber nicht alleine, wieder einmal ist es die Linkspopulistin Sahra Wagenknecht die sich ihre personalisierte Hetze gegen die deutsche Bundeskanzlerin nicht nehmen lässt. Zitat: MdB Martina Renner sprach sich in der Online-Ausgabe der Berliner Zeitung dagegen aus, Schuld zu personalisieren. Renner reagierte damit auf die Aussage Wagenknechts, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) trage eine „Mitverantwortung“ für den Anschlag vom Berliner Breitscheidplatz. Wagenknecht sprach dabei neben „der unkontrollierten Grenzöffnung“ auch von der „kaputtgesparten Polizei“. „Schuld zu personalisieren und die Mär vom schwachen Staat – das sollte nicht unser Geschäft sein“, sagte Renner. https://www.taz.de/Nach-Aeusserungen-zum-Berliner-Anschlag/!5372138/

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    3. Das besonders Widerwärtige

      Besonders Widerwärtige ist Debatte nach dem Terroranschlag in Berlin
      Der Anschlag in Berlin wird nun dazu benutzt, jetzt das Asylrecht wieder zu verschärfen. Es muss aber auch erwähnt werden, dass viele Flüchtlinge nun mal auch vor den Putins, sunitischen bzw. schitischen Dschainisten und Erdogan‘ s fliehen.
      Daher ist es notwendig Menschenfeindliche Abschiebungen zu stoppen!
      Merkel sagt über den Anschlag in Berlin. Zitat Merkel Wenn der Anschlag in Berlin von einem als Flüchtling getarnten Djihadist begangen wäre, so wäre das „besonders widerwärtig gegenüber den vielen Deutschen, die tagtäglich in der Flüchtlingshilfe engagiert sind […] und gegenüber den vielen Menschen, die unseren Schutz tatsächlich brauchen und sich um Integration in unser Land bemühen.“
      Das ist zunächst eine Projektion und dann eine Drohung. Eine Projektion, weil den Helfern im Moment vor allem die Abschiebungen nach Afghanistan die Luft zum Atmen nehmen. Vor Ekel. Die dreifache Weigerung der repräsentativen Demokratien, Flüchtenden zu helfen, setzt die Maßstäbe für die Skrupellosigkeit des Kommenden. Weder hilft man den Menschen, in ihren Häusern bleiben zu können, noch hilft man ihnen, menschenwürdig daraus zu entfliehen, noch hilft man ihnen irgend angemessen, wenn sie das gegen alle Widerstände geschafft haben. Nun schafft man auch noch jene aus dem Land, die in Afghanistan täglich unter eben jenem widerwärtigen Terror leiden werden. Man hat also schon genug Widerwärtiges zu erdulden als Helfer. Dass sich Merkel, die organisierende Hand solcher Abschiebungen in den Terror, die Architektin des Deals mit der Türkei, wieder einmal als moralische Instanz ankumpelt ist mehr als übergriffig.
      Es ist eine drohende Ankündigung. Die Sprache evoziert deutlich einen unheilsschwangeren Futur. Offen bleibt, was denn genau widerwärtig werden wird. „Dann wäre das besonders widerwärtig.“ Natürlich weiß man, dass in einem Rechtsstaat ein Mensch, der Schutz braucht auch ohne sich um Integration zu bemühen und ungeachtet jeder Terroranschläge durch Menschen, mit denen er zufällig die Nationalität teilt, seiner Rechte versichert sein darf. Dass also niemandem aus Eritrea oder Pakistan der Anschlag dadurch widerwärtiger wird, dass der Täter ein Syrer, Deutscher, Pakistani oder Eritreer ist.
      Aber es wird und muss widerwärtig werden. Widerwärtig wie die Verwundbarkeit der Flüchtenden, dass man sie weiter physisch angreifen wird wie man sie ja schon zum Abschuss durch türkische und libysche Grenzwachen freigegeben hat. Wenn der Täter ein Flüchtling ist, wird die Fraktion der Widerwärtigkeit in der CDU/CSU weiter Blut lecken und Abschiebungen nach Syrien oder Eritrea werden ebenso zugelassene Realität wie aktuelle Abschiebungen ins Kriegsland Afghanistan. Und wieder einmal wird es die „Mutter Theresa Europas“, Dr. Angela Merkel, sein, die leider, leider trotz ihrer unangefochtenen Machtposition, nichts gegen solche fortschreitenden Widerwärtigkeiten tun kann.

      Wobei man den Eindruck gewinnen kann - das die deutsche Bundeskanzlerin, wohl als die letzte Bastion der Menschlichkeit innerhalb des politischen Betriebs gelten kann – nach ihr folgt die Barbarei, die oft nur noch schlimmeres vorhat.

      Fordert doch die AfD schon längst den Schiebefehl auf Flüchtlinge …. … . Die Vorsitzende der rechtspopulistischen AfD, Frauke Petry, hatte dem "Mannheimer Morgen" gesagt, Polizisten müssten illegalen Grenzübertritt verhindern, und dabei "notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz". Was Frauke Petry da sagt - ist offen menschenfeindlich, widerwärtig und grausam.
      Es ist dem was der Islamismus sagt - genauso brutal und grausam.
      Zusammenfassung: Die permanente und menschenfeindliche Hetze gegen die Frau Merkel müssen endlich aufhören. Und der Mensch muss sich gegen Islamismus und Populismus stellen und die Errungenschaften der westlichen Zivilisation verteidigen.

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    4. .. illegalisierte Menschen: .. Der Zustand hat System ..

      Illegalisierte Menschen: Die Zahl der Menschen, die ohne legalen Aufenthaltsstatus in Deutschland leben, (etwa 1 Millionen Menschen) ohne Papiere sind faktisch ohne Rechte. Sie können sich nicht offen gegen hohe Mieten, Gewaltanwendung, Lohnprellung oder unmenschliche Arbeits- und Lebensbedingungen wehren. Beim Zugang zu ärztlicher Versorgung oder Bildung, z.B. dem Schulbesuch ihrer Kinder, gibt es große Schwierigkeiten. Denn jeder Schritt in der Öffentlichkeit bringt die Gefahr mit sich, entdeckt und abgeschoben zu werden: Das kann bei Kontrollen durch die Polizei geschehen, aber auch durch Denunziation aus der Nachbarbarschaft oder sogenannte Amtshilfe öffentlicher Stellen untereinander.
      Der Zustand hat System: Unveräußerliche Menschenrechte werden ihnen vorenthalten, weil das staatliche „Recht“ auf Zugriff mehr zählt als der Schutz der Menschenwürde und weil Rechtlosigkeit die wirtschaftliche Ausbeutung erleichtert. Vor allem aber ist ein immer enger werdendes Netz von Einrichtungen zur Abschottung vor Zuwanderung die Ursache dafür, dass hier immer mehr Menschen in die Illegalität geraten bzw. von Abschiebung bedroht sind: Die deutsche Gesetzgebung, die Innenminister des Bundes und der Länder, die Zuwanderungsbehörde, der Bundesgrenzschutz, die Ausländerbehörden, der Zoll und die Polizei kriminalisieren den Aufenthalt ohne Papiere.
      Selbst innerhalb der „Festung Europa“ gibt es andere Beispiele: Belgien, Frankreich, Italien, Portugal, Griechenland und aktuell wieder Spanien boten Ausländern ohne Aufenthaltsrecht in mehreren Initiativen seit den 80er-Jahren Papiere an. In den USA Kann es wegen des 14. Zusatzartikels der Verfassung (Geburtsortsprinzip) schnelle Bleiberechtsregelungen geben. Jedoch ist dort die Kinderrechtskonvention obwohl die US-Regierung die mitgestaltet hat vom Senat nicht ratifiziert wurde 2/3 Mehrheit wurde nicht erreicht. Die Konservativen Gegner befürchteten Klagen wegen Kinderarbeit, Militärdient und mehr an Einwanderung. Ein weiterer Menschenrechtverstoß ist die Aussetzung des Familiennachzuges. Das Asylpaket II, das am 17.3.2016 in Kraft tritt, setzt den Familiennachzug für 2 Jahre für die Personen aus, die lediglich internationalen subsidiären Schutz erhalten. Das waren in den ersten zwei Monaten 2016 nur vereinzelte Fälle unter den Flüchtlingen aus Syrien, gegenüber über 50.000, die vollen Flüchtlingsschutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention erhalten haben. Zunächst muss also geschaut werden, welche Form von Schutz vorliegt. Liegt eine Anerkennung nach Genfer Flüchtlingskonvention vor (Schutzgewährung im Sinne des § 3 Absatz 1 Asylgesetz) oder nur subsidiärer Schutz (Schutzgewährung im Sinne des § 4 Absatz 1 Asylgesetz)?

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  14. Epilog:

    „Ihr sollt wissen, dass kein Mensch illegal ist. Das ist ein Widerspruch in sich. Menschen können schön sein oder noch schöner. Sie können gerecht sein oder ungerecht. Aber illegal? Wie kann ein Mensch illegal sein?“ Diese Wort Elie Wiesel’ s sind ewig und Wahr. Der Kampf um Bleiberecht ist ein Menschen-rechtlicher Akt der Freiheit, Wahrheit und der Emanzipation, Ein Symbol dafür, ist die amerikanische Freiheitsstatue: Lady Liberty ist eine Ausdruckform des US-amerikanischen Freiheitsideals gegen Tyrannei und Willkür. Gegen AfD und andere Populisten
    Emma Lazarus: Nicht wie der metallene Gigant von griechischem Ruhm,
    Mit sieghaften Gliedern gespreizt von Land zu Land.
    Hier an unserem meerumspülten hesperischen Tore soll stehen
    Eine mächtige Frau mit Fackel, deren Flamme

    Der eingefangene Blitzstrahl ist, und ihr Name
    Mutter der Verbannten lautet. Von ihrer Leuchtfeuerhand
    Glüht weltweites Willkommen, ihre milden Augen beherrschen
    Den luftüberspannten Hafen, den Zwillingsstädte umrahmen.

    „Behaltet, o alte Lande, euren sagenumwobenen Prunk“, ruft sie
    Mit stummen Lippen. „Gebt mir eure Müden, eure Armen,
    Eure geknechteten Massen, die frei zu atmen begehren,

    Den elenden Unrat eurer gedrängten Küsten;
    Schickt sie mir, die Heimatlosen, vom Sturme Getriebenen,
    Hoch halt' ich mein Licht am gold’nen Tore!“

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  15. Die Inhalte des Vortrags wurden bis zum 2. Februar 2017 vorlaufend überarbeitet und veröffentlicht.

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