Mittwoch, 5. Juni 2013

Freiheit und das Leben,



sind zwei Wirklichkeiten die der Mensch zusammen denken muss, viele Menschen fangen an sich gegen die Unterdrückung zu wehren, sie stehen auf, so geschehen in Istanbul, Hamburg und Nürnberg

Für ein gemeinsames Leben ohne Grenzen und Rassismus!

DEMO | Fr., 07.06. | 17.00 Uhr | Rathaus, Nbg. Nach dem Selbstmord von Mohammad Rashepars am 29.1.2012 als letzte Konsequenz der widerlichen deutschen Asylpolitik und ihren eigenen Erfahrung damit, entschlossen sich die streikenden Flüchtlinge ihre Missstände nach Außen zu tragen und dem System den Kampf anzusagen. So setzten sie, als sie im Frühjahr vergangenen Jahres ein Protestzelt mitten in der Würzburger Innenstadt errichteten, den Startschuss für eine neue Ära des Protestes gegen den Abschiebestaat Deutschland und Konsorten.
Mit ihren Forderungen nach einem menschenwürdigen Leben, abseits von Gemeinschaftsunterkünften, Essenspaketen und den ewigen Mühlen der deutschen Bürokratie , sprachen sie vielen Betroffenen aus der Seele und fanden innerhalb kürzester Zeit ein ganzes Netz von Unterstützerinnen und Unterstützern. Flüchtlinge und Asylsuchende haben natürliche Rechte  -  auf Freiheit und ein Selbstbestimmtes Leben.
Weitere Info dazu

Die Flucht war das größte Risiko unseres Lebens

ca. 300 Flüchtlinge, ausgestattet mit einem europäischen Personaldokument sind nach dem Auslaufen des Winternotprogramms in Hamburg ohne Unterkunft. Sie haben sich organisiert, demonstrieren in einer Dauermahnwache am Hauptbahnhof und fordern eine Regelung für ein Bleiberecht. Hintergrund ist die gesellschaftliche Lage in Libyen, der sie mit knapper Not entkommen waren. Der Hintergrund wird gemeinsam mit zwei Sprechern in dieser Sendung aufgeschlüsselt.

Freiheit und Leben zweiter Teil

Nürnberg: Solidarität mit den Antifa - Kämpfen in Istanbul!

Seit einer Woche toben Kämpfe in Istanbul. Was als Protest von Parkschützern begann, weitete sich zu den größten Anti-Regierungsprotesten seit Langem aus. Der Staat reagiert mit blanker Repression – es kam zu Toten durch Polizeigewalt. Das bringt nun noch mehr Menschen aus verschiedensten Spektren und Teilen der Bevölkerung auf die Straße. In zahlreichen Städten fanden und finden Solidaritätsaktionen statt – so auch im Nürnberg: In Nürnberg demonstrierten die verschiedenen Antifas schon am Montag gegen die staatliche - islamistische Repression Erdogans. Die Zivilgesellschaft in der Türkei hat genug vom nationalpolitischen Islamismus, sie will endlich frei Leben ohne staatliche Repression. Die Solidarität mit den Menschen der Emanzipation,  in Istanbul und anderen Orten in der Türkei,  ist eine wichtige Sache und  muss ausgebaut werden. Es wäre eine wirklich grandiose Sache; wenn es den Menschen in der Türkei gelingen würde, dass islampolitische, antizionistische und nationalradikale Regime in der Türkei zu stürzen!

http://www.welt.de/politik/deutschland/article116767511/Tuerkische-Gemeinde-geisselt-Erdogan-als-faschistoid.html
http://www.redside.tk/cms/2013/06/03/nurnberg-solidaritat-mit-kampfen-in-istanbul/

Das Plakat des Tages, nein,  des Monates, vielleicht sogar des Jahres (Beer not Ayran) auf
http://jungle-world.com/von-tunis-nach-teheran/2187/
Weitere Info zu den Protesten in der Türkei
http://jungle-world.com/von-tunis-nach-teheran/2181/

Weltweit gegen die faschistische und staatliche Repression, - für Demokratie, Menschenrechte  und Freiheit! Des Weiteren fordern wir, dass Menschen die aus der Türkei, Libyen oder anderen Ländern fliehen; Bleiberecht bekommen  - Stoppt Abschiebungen!



Freiheit und das Leben 3. Teil  (Sonntag, 09.06.2013)

 Radikale Islamisten bedrohen das Leben von Hamed Abdel-Samad


Wegen eines islamkritischen Vortrags ist der Publizist Hamed Abdel-Samad, Ziel einer Hetzkampagne geworden. Im ägyptischen TV hat ein Salafist und Verbündeter von Präsident Mursi nun zum Mord an dem Deutsch-Ägypter aufgerufen. Im Interview erklärt Abdel-Samad die Hintergründe.


Vollbild anzeigen
Für das Freie Wort und ein Selbstbestimmtes Leben, gemeinsam gegen Islamismus und Faschismus.



Zeigt Solidarität mit Hamed Abdel-Samad






[4Teil    29. Juni 2013     zu   Freiheit  und   das   Leben ]
Antideutsche Kritik:   Bis jetzt haben wir für Flüchtlingssolidarische UnterstützerInnen und Selbstproteste, dass aller größte Verständnis entwickelt. Die Flüchtlinge haben nun mal das Recht auch mit Hungerstreiks  -  ihre Menschenrechte nach Freiheit und Leben einzufordern; jedoch haben wohl Teile aus der UnterstützerInnen Szene in München, mit einer Erklärung über das Ziel hinausgeschossen. In der Skandalösenerklärung vom 28 Juni 2013 lässt sich zumindest eine indirekte und  unausweichliche antiimperialistisch Motivierte  -  Schicksalsverbindung und Nähe zur IRA-  und RAF Aktivisten erkennen. (Zudem ist Holger Meins, für seine extremen antizionistischen  und antiamerikanischen Gewaltvorstellungen bekannt. Des Weiteren glauben wir, dass die friedlich kämpfenden Flüchtlinge, Holger Meins (RAF) und Bobby Sands (IRA)  gar nicht kennen können. Anm.)

„Wenn unsere Körper zu unseren Waffen werden

Heute ist der 7. Tag des generellen Hungerstreiks und gleichzeitig der 4. Tag des trockenen Hungerstreiks. Bis jetzt sind 21 von uns kollabiert und wurden zwischenzeitlich ins Krankenhaus gebracht, während die Regierung zahlreiche Versuche unternimmt, diesen Protest ohne jegliche Gegenleistung zu stoppen, anstatt Verantwortung zu übernehmen und eine Lösung zu finden.

Letzte Nacht gegen 23:00 Uhr wurde unser Vermittler von den Behörden zu einem anderen Ort bestellt, um ihm ein neu aufgebautes medizinisches Zelt zu präsentieren. An dem Ort, zu dem sie ihn führten, stand jedoch kein Zelt dort, sondern es fand nun ein unangekündigtes Treffen statt, in dem immenser Druck aufgebaut wurde, um immer weitere Schwierigkeiten zu erzeugen und uns von unserem Kampf aufzuhalten.

Dies ist unsere letzte Nachricht

Heute, am Freitag den 28. Juni, verkündet die erste Gruppe der Asylsuchenden im trockenen Hungerstreik, bei vollem physischen und psychischen Bewusstsein, dass sie keinen Schritt zurückweichen werden, bis ihre Forderung erfüllt ist, und bis zu diesem Zeitpunkt weisen sie jede Behandlung von Ärzt_innen zurück!

Die deutsche Regierung muss erkennen, dass politische Spiele vorüber sind und dass es nur zwei Einbahn-Straßen zu beschreiten gibt: Entweder die Erfüllung der exakte Forderung der hungerstreikenden Asylsuchenden oder Bobby Sandes und Holger Meins auf den Straßen Münchens!“

Das die unmenschliche und kompromisslose Sprache der bayerischen Staatsregierung dabei wenig hilfreich ist, dürfte auf der Hand liegen, sagte doch Sozialministerin Christine Haderthauer  - wir sind nicht erpressbar und  Innenminister Herrmann sieht seinen Rechtsstaat in Gefahr, hier begegnen sich die verschiedenen deutschen Härten zu einen unversöhnlichen Showdown.  Die Flüchtlinge sind wohl antiimperialistischen Wortstrategen und den inhumanen Nationalstrategen der bayerischen Staatsregierung und deren eben nicht unabhängigen Richtern ausgeliefert.

Daher möchten wir an die Flüchtlinge folgendes appellieren - Führt  keinen Endkampf bis zum Tod. Für die Freiheit und das Leben. Hungerstreik ja, Todeskampf nein! Den verantwortlichen für das Asylverfahren wollen wir mit einem Zitat des emeritierten Papstes Benedikt XVI. zurufen, "Die Flüchtlinge, die um Asyl bitten und vor Verfolgung, Gewalt und lebensbedrohlichen Situationen geflohen sind, brauchen unser Verständnis und unsere Aufnahmebereitschaft".
Auch gibt es die Möglichkeit des Kirchenasyls, in extremen Fällen kann Mensch versuchen Versteckstrukturen aufzubauen um den Abschiebebedrohten vor Tod und Verfolgung zu bewahren.

Bleiberecht für alle Flüchtlinge – Kein Mensch ist illegal


Antifagruppe Weiden Neustadt


Admin
Wir haben den Kommentar von apolao entfernt. Er war antisemitisch, zu dem hat der Kommentator wohl ein Anhänger des Schamanismus, die Gewalt die mancher Schamane selber lebt,  ausgeblendet. Der Schamanismus kennt die Menschenrechte nicht, bei manchen Schamanisten sind  Menschenopfer möglich. http://nachrichten.freenet.de/wissenschaft/mensch/brutale-menschenopfer_731962_533368.html   
Wir behalten uns weiterhin  vor  - antisemitische, rassistische und sexistische Kommentare zu entfernen!

Donnerstag, 23. Mai 2013

Allein unter Deutschen

Der New Yorker Journalist Tuvia Tenenbom reiste für sein Buch „Allein unter Deutschen“ (1) durch Deutschland und  war  entsetzt vom Antisemitismus.





Tuvia Tenenbom, aufgewachsen als Sohn eines Rabbiners in Jerusalem, begibt sich auf Entdeckungsreise durch Deutschland: von Nord nach Süd, von Ost nach West, in die Stadt, aufs Land, in die Kirchen und in die Kneipen. Auf seiner Suche nach der deutschen Identität schreckt er vor keiner Begegnung zurück.
Quer durch alle gesellschaftlichen Schichten stellt er immer wieder die gleichen, drängenden Fragen: Wie ist es um den Nationalstolz der Deutschen bestellt? Wie gehen sie mit der deutschen Vergangenheit, wie mit dem Antisemitismus um? Wie reflektiert und kritisch sind sie dabei? Tenenbom nimmt in seinem sarkastischen, provokanten Reisebericht kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, uns den Spiegel vorzuhalten. Auf unterhaltsame Weise führt er mit scharfer Beobachtungsgabe die deutschen Marotten vor und enthüllt dabei intelligent und komisch zugleich die Seele des Landes und seiner Bewohner

Es hätte alles so schön werden können: Sechs Monate lang durfte der Journalist und Gründer des Jewish Theater of New York, Tuvia Tenenbom, im Jahr 2010 durch Deutschland reisen, in den besten Hotels absteigen, mit interessanten Menschen sprechen.

Antifagruppe Weiden Neustadt

PS: Die deutschen Marotten und noch vieles mehr sichtbar machen auf Kuriose  durchdachte  Art. Die Zynische und ironische Kommentare, pointierte Argumentationen und brillante Beobachtungen verleihen den Kapiteln einen leichten Ton zu einem schweren Thema von Gewaltbereitschaft und Antisemitismus. Und nicht jeder versteht die offene Journalistische Art. Die Süddeutsche Zeitung und der Rowohlt – Verlag, geben sich nicht zum ersten Mal als schlechte Verlierer (2).

Anhang


(2)



Zweiter Teil: Allein unter (Links) Deutschen

Die Wahnvorstellung mancher Linksdeutscher wie die des Werner Schiffauer, kennt keine Grenzen mehr.


Die zentralen Aussagen, Inhalte und Strukturmerkmale des nun folgenden Textes, sollen für den Leser und Leserin die Antideutschen Exegese  verdeutlichen - in dem Menschen die Hoffnung auf die Emanzipation des Menschen nicht verlieren wollen. Weil die meisten Linken solchen Gedanken sowieso fern sind, sehen wir uns aufgefordert, die Brüche zu den Linksdeutschen zu vertiefen und auszubauen.
Der Antisemitismus und Sexismus ist der Ort wo sich Alt- und weltweite Neudeutsche mit Migrationshintergrund  - (meist) der islampolitischer Art [sich oft] treffen und eine Volksgemeinschaftliche Verbindungslinie aufzubauen, die in ihrer Finalen-Zielsetzung, immer die Gegnerschaft zu Israel, den USA und emanzipierten prowestlichen Muslimas bzw. Ex – Muslimas sucht. Diesen antiimperialistischen Protektionisten des antiemanzipatorischen und antiwestlichen Hasses sei gesagt, dass wir sie voll und ganz ablehnen; und an ihnen  jeden Antisemitismus, Antiamerikanismus und Sexismus bekämpfen und uns mit Israel, USA und emanzipierten Frauen wie Hatun Sürücü und Sabatina James solidarisieren. Stoppt den Sexisten und Mord - Versteher Werner Schiffauer!

In der Diskussion vom 24.01.2013 zwischen Stephan Grigat und einen Vertreter des Bündnisses ums Ganze (T. O. P. Berlin) zeigt sich, wie unterschiedlich die  Standpunkte zwischen den verschiedenen Antifas sein können.

Das Bündnis Ums Ganze ist von antideutsch orientierten Gruppen kritisiert worden. So bemängelte der Publizist Justus Wertmüller, dass T.O.P. Berlin im Jahr 2008 den Ethnologen Werner Schiffauer als Referenten eingeladen hatte, der zuvor im Prozess gegen die Brüder der ermordeten Hartun Sürücü ein entlastendes Gutachten erstellt hatte. (Info)
Das selbst Antinationale wie T.O.P. Berlin, immer wieder die Nähe zu antiimperialistischen und sexistischen Ethnologen suchen, ist ein wirklicher unverzeihlicher Skandal. Anm.


und Antifa gegen jeden Sexismus!

Über Menschen die in Deutschland isoliert sind, die dabei auch direkte islamistische und rassistische Gewalterfahrungen machen und von den meisten Kulturschaffenden nicht bzw. kaum verstanden werden. Ein Beispiel dafür ist Sabatina James.

Sabatina James lebte bis zu ihrem zehnten Lebensjahr als Muslimin mit ihrer Familie im pakistanischen Dhedar, als ihr Vater ihre Familie mit ins österreichische Linz nahm. Sabatina fühlt sich von der westlichen Zivilisation angezogen  und begann die persönliche Freiheit des Menschen, sprich der Frau  zu verinnerlichen, was bei ihren Eltern auf Ablehnung stieß, da diese Österreich nur als provisorischen Aufenthaltsort verstanden, danach kam es von seitens der Eltern und  Islamisten schnell zu Morddrohungen. Sabatinas James Kampf gegen Sexismus, Islamismus und Antisemitismus ging und geht weiter, sie lässt sich nicht unterkriegen.
Zitat Matussek, Matthias
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/0b/Sabatina_James.jpg/160px-Sabatina_James.jpg ….“ Sie (Sabatina James) lebt derzeit in einer mittelgroßen Stadt, irgendwo in Süddeutschland. Sie wechselt Wohnungen oft. Das ist bittere Notwendigkeit - es gibt einen Haufen Leute, die sie hassen müssen. Da wären die Nazis - ihre Hautfarbe ist eindeutig dunkler als die eines Ariers aus Zwickau. Die Islamisten, weil sie zum Christentum konvertiert ist. Ihre Familie, weil sie sich der Zwangsverheiratung entzogen hat. "In Deutschland gibt es 30 Ehrenmorde pro Jahr", sagt sie. In diesen Tagen ist sie besonders nervös, denn wieder wurde eine Tochter von ihrem eigenen Vater, einem Kurden, hingerichtet“. ….
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83180892.html

Es dürfte wohl auf der Hand liegen, dass die Schmähungen mit der Sabatina James täglichst konfrontiert wird, auch in sozialen Netzwerken der Linken  weiter geht.

In dem Interview mit Michael Hirz spricht Sabatina James u. a. auch über antisemitische Gewaltverhältnisse, die in den muslimischen Gemeinden immer wieder vorkommen.
https://www.youtube.com/watch?v=RYCjB78OPm8

Den Linken sei gesagt, alle Menschen auf dieser Welt haben das Recht auf Emanzipation!

Antifagruppe Weiden Neustadt

PS „So, wie es ist, bleibt es nicht!“ ja wenn es nach den Linksdeutschen geht  -  darf sich die Emanzipation warm anziehen. Oder wenn die neuen Antiimperialisten und Sexisten nicht mehr weiter wissen - suchen sie einen Ethnologen und Barbareiversteher auf.
Der allgemeine Linksdeutsche lehnt die Emanzipation  der Migranten und Migrantinnen also ab, viel mehr will er wie Werner Schiffauer, dass kulturrassistische und autochthone an den  MigrantInnen bewahren und als antiimperialistische Stratege gegen die emanzipierte Migrantin und den Westen nutzen. Dass wir solchen Leuten wie Schiffauer eine Niederlage bereiten müssen - versteht sich von selbst. Unterstützen wir deshalb die Emanzipation der MigrantInnen und Flüchtlinge und stellen wir uns gegen jede antiimperialistische  Zuordnungsstrategien, die sich Sexisten und Linksdeutschen mit ihren promörderischen Gutachten  und Schmähungen immer wieder ausdenken.
Anhang
Bild Wikipedia http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/0b/Sabatina_James.jpg/160px-Sabatina_James.jpg

Freitag, 19. April 2013

Aufstand im Warschauer Ghetto


Die jüdischen Aufständischen erhoben sich vor 70 Jahren am 19. April 1943 und lieferten der nationalsozialistischen Vernichtungs- und Besatzungsmacht mehrere Wochen lang erbitterte Gefechte. Getragen wurde der Aufstand von der Jüdischen Kampforganisation (ŻOB) unter der Leitung von Mordechaj Anielewicz, dem Jüdischen Militärverband (ŻZW) und anderen Organisationen.



An diesen 19. April des Jahres 1943 (14. Nisan 5703 jüdische Zeitrechnung) trafen die anrollenden deutschen Einheiten auf unerwarteten Widerstand. Die jüdischen KampfgenossInnen waren jung und entschlossen, sie  wussten um ihre Aussichtslosigkeit, denn ihnen fehlte es an Waffen, Essen und Unterstützung. Doch sie harrten Wochen aus, lieferten sich einen erbitterten Kampf. Immer wieder gelang es den jüdisch – zionistischen KämpferInnen der deutschen SS eine Niederlage zu bereiten. Dieser antifaschistische Kampf war ein wichtiges Symbol auch für andere. Anschließend leisteten Juden auch in mehreren kleineren Ghettos Widerstand gegen die deutsche Vernichtungspolitik.

Solidarität mit den jüdischen und zionistischen KämpferInnen!
Für die  jüdische Emanzipation und Israel!
Gegen Nazismus und Antisemitismus!

Antifagruppe Weiden Neustadt

PS: Und es gilt aufs Neue, dass antideutsche Antifa und Mensch sich gegen jeden deutschen Nationalismus stellt, und sich mit Israel immer und zu jeder Zeit solidarisiert.

Mittwoch, 10. April 2013

Antifa - Demo


Ein Bündnisübergreifendes Antifa – Ereignis findet statt, viele Linke  – Gruppen unterschiedlichster Couleur treffen sich am 13. April in München, um gegen den Naziterror zu demonstrieren.


Des Weiteren wird bei der Demo der Staat kritisiert; viele meinen, dass der Staat rassistisch agiert. Der demokratische Rechtsstaat BRD wird sich per se selbst,  nicht als rassistisch definieren. Seine Akteure von Verfassungsschutz bis Polizei können aber gewalttätig, rassistisch und antisemitisch handeln  - und genau das haben sie immer wieder bewiesen.


Der alltägliche Rassismus und Antisemitismus ist eben  auch bei Staatbedienstenten anzutreffen. Der Verfassungsschutz Thüringen z.B. hat über sein V- Mannwesen laut aktueller Aktenlage den Thüringer Heimatschutz mit aufgebaut,  mit grausigen und bis dahin nicht für möglich gehaltenen Konsequenten.http://www.stern.de/news2/aktuell/jeder-zehnte-im-thueringer-heimatschutz-offenbar-v-mann-1844999.html


Deshalb ist die  Antifa – Demo so notwendig. Für ein selbstbestimmtes und kosmopolitisches Leben!
Gemeinsam gegen jeden Nazismus,  Rassismus und Antisemitismus!

Antifagruppe Weiden Neustadt -  mit einen eigenen Aufruf.

Anhang:
 http://www.welt.de/politik/article771005/Subkutaner-Antisemitismus-bei-Deutschlands-Polizei.html




Samstag, 23. März 2013

Kosmopolitisch, weltoffen und kritisch




Kosmopolitismus, so wie er in seinen Anfängen in der griechisch-hellenischen Ideengeschichte zu finden ist, ist zunächst eine mehr individualistische Lebens-Philosophie. In der  der einzelne Mensch in seinen emanzipativen Anfängen sich nicht mehr nur über das Volk oder Stamm definiert, er ist ein zunehmender Solist der in Beziehung zur ganzen Menschheit und der Welt gehen will und autochthone kulturelle Eigenarten, die immer auch eine antihumanistische Grundhaltung aufzeigen überwinden will.


Die Geschichte die daraus entsteht ist Gegenstand einer Konstruktion, deren Ort nicht nur die homogene und vergangene  Zeit ist, sondern die damit auch die Jetztzeit erfüllt.  Hier setzen die folgenden Ausführungen an. Es geht um die Stellungnahme zu der Geschichte, die den Emanzipationsgedanken  durchdringt und es gilt Sichtbar zu machen wo der Emanzipationsgedanken seinen Ursprung hat und wo er am stärksten zurzeit präsent ist und wie die deutsche Realität dazu aussieht.
Römisches Recht
Schon bald entwickelte sich in Rom unter dem Einfluss griechischer Philosophenschulen eine eigene Rechtswissenschaft, womit auch das Monopol der Pontifices auf die Rechtsauslegung fiel. Unter den römischen Juristen gab es im Groben zwei Gruppen: Die einen waren mehr von der Stoa beeinflusst und damit von der Idee eines überpositiven Rechts, die anderen eher vom Skeptizismus. Dem Begriff des Naturrechts (Überpositiven Recht) muss die Überzeugung zugrunde liegen, dass jeder Mensch „von Natur aus“ (also nicht durch Konvention) mit unveräußerlichen Rechten ausgestattet sei – unabhängig von Geschlecht, Alter, Ort, Staatszugehörigkeit oder der Zeit und der Staatsform, in der er lebt. Insoweit ist die Naturrechtsidee eng verbunden mit der Idee der Menschenrechte. Die Naturrechte werden demnach als vor- und überstaatliche „ewige“ Rechte angesehen. In der der einzelne Mensch sich als individuelle und freie Person versteht, besonders in der Verfassung der USA und des Staates Israel wird die persönliche Freiheit hochgeschätzt, gelebt und auch verteidigt. Und weil auch die Menschen bei autochthonen Völkern und im Besonderen Frauen des Islam zu jeder Zeit die gleichen universellen Menschenrechte besitzen, kann kein noch so positives Recht  z. B. die der Sharia den Menschen, die Frau, die Kinder und den Mann zu Sklaven machen. Das überpositive Recht der Freiheit muss jede Sharia oder Nazigesetzgebung brechen, hinwegfegen und endgültig beseitigen.
Daneben gibt es eine grausig  gegenteilige und falsche Auffassung von Naturrecht als „Recht des Stärkeren“.  Diese Auffassung hat mit dem römischen Recht, den amerikanischen Freiheitsideal und den jüdischen Emanzipationsgedanken nichts zu tun. Unter der Voraussetzung der Gemeinnützigkeit (Volksgemeinschaft) bedeutete das biologistische Naturrecht, dass gleiche Rechte den Sieg der besseren Leistung über angestammte Berechtigungen ermöglichen sollten. In Sozialdarwinismus und Faschismus hat sich daraus allerdings ein paradoxes „angestammtes Recht der besseren Leistung“ ergeben. Das Naturrecht der Stärkeren kennt daher kein persönliches beziehungsnahes Ich, sondern nur die mitleidslose Barbarei. Des Weiteren behaupten Rechtspopulisten wie German Defence League, dass das Naturrecht den politischen Islam definiert  - also ein unveränderbares Hingebungsnahes Gottesgesetz ist, dass ist Falsch, das überpositive Recht als unveräußerliches und universelles Naturrecht, ist eine Idee der griechischen Philosophie, die das positive Recht beeinflussen kann.
 Den trotz der Aufklärung kann Mensch, der sich insgeheim nach romantischen Mythen sehnt, despotische Gesetze schaffen. Das überpositive Naturrecht ist daher universell – die den Menschen mit unveräußerlichen Rechten ausstattet. Die amerikanische Verfassung beruft sich auf Gott und die persönliche Freiheit des individuellen Menschen und hat genau wie das Grundgesetz der  Bundesrepublik Deutschland mit Artikel 1 einen kosmopolitischen Ausgangspunkt.
Den Stoikern ist auch die persönliche Glückseligkeit an sich wichtig,  dazu Epiktet. Seine Lehre behandelt vor allem ethische Fragen und stellt die praktische Umsetzung philosophischer Überlegungen in den Vordergrund. Im Zentrum seiner Ethik stehen die innere Freiheit und moralische Autonomie eines jeden Menschen. Epiktet trennt strikt zwischen Dingen und Zuständen, die sich außerhalb der menschlichen Macht befinden und daher als gegeben angenommen werden müssen, und solchen, die das Innerste des Menschen betreffen und daher ausschließlich Gegenstand seines Einflusses sind. Außerdem entwickelt Epiktet ein Konzept der sittlichen Persönlichkeit, die nach seiner Ansicht das Wesen des Menschen darstellt. Menschliches Handeln wird für ihn aber stets auch von Gott bestimmt und gelenkt, der in jedem einzelnen Menschen, der Welt und dem eine Einheit bildenden Kosmos direkt anwesend ist. Da dieser göttliche Kern allen Menschen gleichermaßen innewohnt, muss die Menschenliebe unterschiedslos allen gelten. Dass die Stoiker sich hierbei bald in Formen der  pantheistischen Gottessuche verlieren, die zwar jede Form der paganischen Barbareien sicher ablehnen aber den selbstbewussten Kosmopoliten an einem kosmologischen und pantheistischen Gott (Weltall) abgeben, zeigt wiederum dass man der Stoa mit Kritik  begegnen muss.  Auch ist der Aspekt der Gleichgültigkeit den mancher Stoiker lebt, natürlich mit Kritik und Skepsis zu sehen. Aber den Anspruch dass der Mensch Einzigartig ist und inneren Frieden  und Glückseligkeit anstreben soll  - wurde im Kern zu Freiheit und Gleichheit in der amerikanische Verfassung niedergeschrieben. Der Skeptizismus vertritt den Standpunkt, dass zum Beweis einer Hypothese stets Annahmen vorausgesetzt werden müssen, deren Richtigkeit erst zu beweisen wäre. Dadurch komme man zu einer unendlichen Kette von Beweisen, deren Anfang unerreichbar sei. Außerdem versuchen die Skeptiker zu zeigen, dass es zu jeder Behauptung eine gegenteilige Behauptung gibt, die mit ebenso einleuchtenden Argumenten vertreten werden kann (Isosthenie); damit sei alles angebliche Wissen der Dogmatiker als Scheinwissen zu entlarven. Im Gegensatz zu den Empirikern, Rationalisten und Realisten bestreiten die Skeptiker, dass es grundlegende, evidente Wahrheiten gibt, die so offenkundig sind, dass sie keines Beweises bedürfen. Hier schießen die Skeptiker mit ihrer Überkritik über das Ziel hinaus. Neu Zeit: Einen mächtigen Schub bekommt die kosmopolitische  Philosophie im Zeitalter des Renaissance-Humanismus und der Aufklärung. Viele der damals zeitgenössisch großen Denker und Schriftsteller schreiben über dieses Ideal. So z.B. der Weimarer Prinzenerzieher Christoph Martin Wieland in seinem Werk "Das Geheimnis des Kosmopolitenordens". Auch Lessing schreibt über "Die Erziehung des Menschengeschlechts". Dem schließt sich Johann Gottfried Herder mit seinem Werk "Auch eine Philosophie der Geschichte zur Bildung der Menschheit" an. Heute wird meist nur noch aus Immanuel Kants Essay "Zum ewigen Frieden" zitiert, da dieser die kosmopolitische Idee in eine Rechtsphilosophie verwandelt.



Das Postulat, dass durchsetzbare Normen transformiert 


Ein Postulat gilt als Axiom, wenn sich aus ihm andere Theoreme des Systems oder der Alltagserfahrung herleiten lassen, deren Geltung bereits bekannt ist oder beschlossen wurde. Die Gültigkeit eines Postulats kann auf der Ebene der Metatheorie angegriffen, bestritten und widerlegt werden, z. B. wenn an seiner Stelle ein anderer Satz gefunden wird, der mindestens die gleiche Begründungskraft hat. In diesen hin und her; ist das Kosmopolitische ein Anbruch zu einen neuen Zeitalter. Der Kosmopolitismus ist zu anfangs ein Postulat, das im Alltag mit einer Moral der Nähe konkurriert. Moralisch und politisch wünschenswert, ist er de facto unter den gegenwärtigherrschenden gesellschaftlichen Bedingungen so wenig spontan erwartbar wie Solidarität
aller mit allen. Meine These, der Anspruch auf eine gerechte weltbürgerliche
Politik zwischen Gleichen, der mit ›Kosmopolitismus‹ bezeichnet wird, müsse (i)
in einem Wert begründet werden, auf den jede(r) Anspruch erheben kann, und (ii)
in durchsetzbare Normen transformiert werden, soll in fünf Schritten begründet
werden: 1. Kosmopolitismus ohne Unterschätzung des Rechts; 2. Zur Erinnerung:
Kant und gute Gründe für juridischen Kosmopolitismus; 3. Recht und Staatskritik;
4. Der faktische Kosmopolitismus des Internationalen ›weltbürgerlichen‹ Rechts; 5.
Die Kosmopolis des Rechts – die Menschenrechte.
Diese These steht im Kontext normativer Theorie
Sowohl als auch ist der
Kosmopolitismus  eine Denkfigur grenzüberschreitender Universalisierung, die
je nach historischem und kulturellem Kontext sowohl lokale, partikulare, nationale
und globale als auch politische, wirtschaftliche, rechtliche, kulturelle und religiöse
Differenzen einem allgemeinen, die Welt bzw. die Menschheit umschließenden
Zusammengehörigkeitsbewusstsein unterordnet.
Die transkulturelle Universalität der ius cogens-Normen und der positivierten
Menschenrechte lässt keine Relativierung im Namen der Eigenrechte von
Kulturen zu. Unterschiede gibt es bezüglich der Rahmenbedingungen institutioneller
Verletzungen: (a) Menschenrechtsverletzungen trotz politisch-rechtlicher
Anerkennung des universalen Normensystems; (b) Menschenrechtsverletzungen,
die scheinbar durch eine offen erklärte, teils kulturalistisch, teils gesellschaftspolitisch
begründete Absage an die Verpflichtung zum Schutz der Menschenrechte
in ihrer Gesamtheit legitimiert sind; ein Beispiel hierfür ist der Anspruch der VR
China, den ökonomischen und sozialen Menschenrechten einen Vorrang vor den
politischen Menschenrechten einzuräumen; (c) Menschenrechtsverletzungen, für
die ›Menschenrechtserklärungen‹ eine fragwürdige, völkerrechtlich nicht bindende
Grundlage schaffen; dies gilt z.B. für die vier arabischen Erklärungen – in der Regel
autoritär regierter Staaten –, in denen Menschenrechte unter den Vorbehalt der
Scharia gestellt sind und Ungleichheit legitimiert wird. Diese Unterschiede sind nur
auf der Ebene des ›Verstehens‹ der Ursachen und Gründe von Menschenrechtsverletzungen
relevant; sie berühren nicht deren Beurteilung im Lichte des juridischen
Kosmopolitismus. So ist die kosmopolitische Idee die stärkste Waffe gegen Sharia und panganische Despotien.

Jüdische Gottessuche und Kritik
Als Jacob mit Gott ringt, weil er von ihm Gesegnet werden wollte, zeigt sich ein selbstbewusster Mensch, der sich nicht pantheistisch verlieren  will, genau wie Jesus  am Kreuz - der Gottvater mit den Worten anklagt, Mein Gott Mein Gott warum hast du mich verlassen oder Hiob der nach all den Prüfungen mit Gott hadert. Hiob sagt zu Gott zu was bist du überhaupt nütze. In der jüdischen und christlichen Bibel zeigt sich eine Vielzahl von Gottesformen in der man Glaubt aber auch Kritik übt. Im Pantheismus und den noch schlimmeren Panganismus und Islamismus gibt es keine Kritik sondern nur Verehrung und Hingabe.


Frankfurther Schule und manch Antifa in der Gegenwart

Die USA und Israel sind in ihrer Zielsetzung und Ausdrucksform ganz sicher kosmopolitisch und die Menschen dort  in ihrer persönlichen und empirischen Freiheit solchen Verfassungsauftrag kann’s nah.  Man zeigt zur Freiheit Haltung und Engagement an und will diese und das Leben dabei nicht verlieren. Mann erkennt den Widerspruch und will z. B die Migrationsidee als Ideal nicht verlieren. Obamas Gesetzesinitiative zur Legalisierung mexikanischer Einwanderer, ist ein Ausdruck und Anfang dazu.  Die Verfassung und die Emanzipation des Menschen sind eins und müssen immer wieder zusammengeführt werden. Es dürfte auch klar sein, dass solch überpositive Möglichkeit zur Legalisierung von illegalen Flüchtlingen in Deutschland nicht möglich ist. 
Diese Wirklichkeiten anzuerkennen ist eine wichtige Voraussetzung, um den  emanzipative Charakter der beiden Staaten zu begreifen. Der eine der sich gegen jeden Antisemitismus verteidigt und der andere der „Illegale wieder legalisiert. Man muss sich die Freiheit in der wir leben immer wieder selbstvergewissern, und die Freiheit als überpositives Naturrecht hat zumindest in der Neuzeit einen US – amerikanischen bzw. französischen Ausgangspunkt. Die Freiheit  ist nicht selbstverständlich. Horkheimer und Adorno stellten sich immer wieder die Frage, wie kann es zum Nazismus kommen, warum haben so viele gefallen daran - an solch despotischen Gedanken. Horkheimer und Adorno werteten auch ihre gemeinsame Arbeit als „Selbstvergewisserung über die Prämissen einer Kritischen Theorie unter den gegebenen historischen und gesellschaftlichen Bedingungen“,[2] zu denen zuvorderst die Entstehungsbedingungen des Faschismus zählten. Sie erzählen „die Geschichte vom Glanz und Elend der Aufklärung“.[3] Die Autoren begründen darin die These, dass das Scheitern der Aufklärung in der „Einheit von formaler und instrumenteller Vernunft“ ihres Denkens angelegt sei. Diesen „spezifisch abendländischen, auf Selbsterhaltung und Herrschaft abzielenden Rationalitätstypus“[4] verfolgen die Autoren bis an den Beginn der Menschheitsgeschichte zurück. Der einst mythische Zugang zur Welt werde zwar rational aufgeklärt, aber mit der stufenweisen Vervollkommnung der Naturbeherrschung schlage Aufklärung als „Herrschaft über eine objektivierte äußere und die reprimierte innere Natur“[5] selbst in Mythologie zurück. „Wie die Mythen schon Aufklärung vollziehen, so verstrickt Aufklärung mit jedem ihrer Schritte tiefer sich in Mythologie“,[6] in eine Mythologie, die im Positivismus des Faktischen kulminiert, welcher die bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse als notwendige darstellt und die den „Einzelnen […] gegenüber den ökonomischen und politischen Mächten vollends annulliert“. Horkheimer und Adorno reagierten mit ihrer Schrift auf die „rätselhafte Bereitschaft der technologisch erzogenen Massen“, sich den Despotismus der totalitären Ideologien und Herrschaftsformen auszuliefern, und werteten dieses Verhalten als „Zusammenbruch der bürgerlichen Zivilisation“ und ein Versinken in eine „neue Art der Barbarei“.[7] Bei aller Radikalität machen sie nicht die „Liquidation von Aufklärung zu ihrer eigensten Sache“.[8] Die an der Aufklärung geübte Kritik verwirft keineswegs deren Idee, sondern will „einen positiven Begriff von ihr vorbereiten, der sie aus ihrer Verstrickung in blinder Herrschaft löst“.[9][10]

Gegenwart und die Realität des Missverstehen’ s

in der Jetztzeit; wie wird das überpositives Recht zu positiven Recht, es ist immer ein Ringen damit und ein verteidigen von Freiheit. Zurzeit haben wir den Eindruck, dass die Kulturbewahrer von Links bis Rechts die Maßstäbe vorgeben und die persönliche Freiheit des einzelnen Menschen oft verneinen.
Das Grundgesetzt der Bundesrepublik Deutschland ist u. a. ein entwickelter Lernprozess, mit dem gesetzlichen Anspruch und der damit verbundenen Aussage: Nie wieder Nazismus. Denn die Würde des Menschen ist unantastbar, diese Aussage zur Freiheit ist ein überpositives Naturrechts - Feststellung und kein noch so schlimmes Abschiebegesetz, kann die persönliche Freiheit  - z. B. die  der iranischen Frau, die in die westliche Zivilisation geflohen ist -  nehmen. Und wenn eine Preisträgerin wie Judith Butler, solch Zivilisation aufgibt, die Hamas als Linksgerichtet schönredet (11), dann ist sie nicht kosmopolitisch und weltoffen sondern sie ist rechtskulturell Engstirnig, sie betont die heimatnahen  Eigenschaft einer Bevölkerungsgruppe ( Hamas Community). Butler  lebt den  antiimperialistischen Autochthon und nicht den Adorno.
Das Adorno und Horckheimer auch von einem Jürgen Habermas nicht verstanden wird; zeigt; wie sich moderner Philosoph, der sicher nicht immer ein Kulturbewahrer sein will,   die  Sehnsucht mancher nach romantischer Bandenherrschaft (Ring der Nibelungen) wie die Regelmäßig zu den Wagnerfestspielen nach Bayreuth pilgernde (um einen Antisemiten wenigstens musikalisch nah zu sein) modernkulturelle  Claudia Roth - von einem Habermas so unterschätz wird. Zitat Habermas. „Wie können die beiden Aufklärer, (Adorno und Horckheimer) die sie immer noch sind, den vernünftigen Gehalt der kulturellen Moderne so unterschätzen, dass sie in allem nur eine Legierung von Vernunft und Herrschaft, Macht und Geltung wahrnehmen.“
Wir erlauben uns zu sagen, dass sich die Herrschaft Claudia Roth (12a) auf den Grünen Hügel in Bayreuth mit ihrer Wagnerbegeisterung zumindest  unvernünftig verhält. Habermas könnte darauf Antworten was soll das, wir waren doch schon alle auf den Grünen Hügel.
Die neue und alte unbarmherzige Dominanz des Deutschen (in Europa und Welt) von Claudia Roth bis Angela Merkel, die mit Emanzipation des Einzelnen natürlich nichts zu tun hat  - sondern sehr  viel mit protestantischer Knauserigkeit, Verbissenheit und Herrlichkeit (12b) in dem ganz nebenbei die Kulturschaffenden, in den neudeutschen Bushido mit Migrationshintergrund - dem neuen Martin Luther abfeiern (13). Angela Merkel Pressestimme – „Nicht mehr mit Waffen sonder mit  Worten will man aus den Fehlern des zweiten Weltkrieges lernen“. http://www.prodomo-online.org/ausgabe-16/archiv/artikel/n/der-harte-stuhl-des-souveraens.html. Neu und Altdeutsche stimmen sich ein und es wird nichts Kosmopolitisches  daraus werden.
Doch nicht gefehlt, wenn die deutsche Bundeskanzlerin,  dann doch kämpfen will, dann weiß sie, wo der Kampf geführt werden muss. Auf einem "Bürgerforum" der Bertelsmann-Stiftung sprach Angela Merkel von "Flüchtlingsbekämpfung", an den europäischen Außengrenzen. Damit habe die Bundeskanzlerin  den antihumanistischen deutschen Beitrag zum Migrationsproblem benannt, und die liegt in der Abwehr und nicht in der Aufnahme von Flüchtlingen an Europas Grenzen (14).

Antifagruppe Weiden Neustadt

PS Wir können nur hoffen, dass solche deutschherrlichen Beiträge zur Gestaltung Europas und der Welt irgendwann aufhören.

Anhang

(1)

2. Stefan Müller-Doohm: Theodor W. Adorno. eine Biographie. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2003, S. 431.
3. Albrecht Wellmer: Adorno, Anwalt des Nicht-Identischen. In: ders.: Zur Dialektik von Moderne und Postmoderne. Vernunftkritik nach Adorno. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985, S. 137.
4. Andreas Hetzel: Dialektik der Aufklärung. In: Richard Klein, Johann Kreuzer, Stefan Müller-Doohm (Hrsg.): Adorno-Handbuch. Leben - Werk - Wirkung. J. B. Metzler Verlag, Stuttgart 2011, S. 390.
5. Jürgen Habermas: Die Verschlingung von Mythos und Aufklärung: Horkheimer und Adorno. In: ders.: Der philosophische Diskurs der Moderne. Zwölf Vorlesungen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985, S. 134.
6. Max Horkheimer/Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. In: Max Horkheimer: Gesammelte Schriften, Band 5. Fischer, Frankfurt am Main 1987, S. 34.
7. Zitate aus Vorrede von Max Horkheimer/Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. In: Max 8. 8. Horkheimer: Gesammelte Schriften, Band 5. Fischer, Frankfurt am Main 1987, S. 16ff.
8. Max Horkheimer/Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. In: Max Horkheimer: Gesammelte Schriften, Band 5. Fischer, Frankfurt am Main 1987, S. 69.
9. Max Horkheimer/Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. In: Max Horkheimer: Gesammelte Schriften, Band 5. Fischer, Frankfurt am Main 1987, S. 21.
10. Gerhard Schweppenhäuser: Am Ende der bürgerlichen Geschichtsphilosophie. Max Horkheimer/Theodor W. Adorno: ‚Dialektik der Aufklärung‘ (1947). In: Walter Erhard / Herbert Jaumann (Hrsg.): Jahrhundertbücher. Große Theorien von Freud bis Luhmann. Beck, München 2000, S. 193.

(11)

(12a)
12b Damit ist u. a. die  finanzpolitische Herrschaft Merkels in Europa gemeint. Anm

(13)
Auch der Reformator kannte das vulgäre Wort


(14)

Weitere Fragen zur Kosmopolitik  und der universellen Emanzipation