#Antizionisten
greifen linke Strukturen an.
Die Auseinandersetzung um das Berliner AJZ »#LaCasa«, bei der vermummte Antizionisten
mit Schlagstöcken anrückten, ist kein Einzelfall: Vielerorts attackieren
antizionistische Gruppen linke Strukturen oder wollen sie übernehmen, oft auch
mit Drohungen und Gewaltaufrufen. Im erlösungsantisemitischen Weltbild der
antizionistischen Linken ist Israel der Hauptfeind ..
https://jungle.world/artikel/2026/30/die-intifada-linke
Wenn man selbst in #Weiden mit
Israel-Button und Fahne unterwegs ist kommt es machmal zu übergriffen, klar von
Verhältnissen wie in Berlin, Hamburg, Leipzig, Erfurth oder Nürnberg sind wir
weit entfernt die zunehmende Antizionistische Raumnahme ist aber sichtbar und
eine Realität. Wir selbst haben uns in den Max-Reger-Park zurückgezogen (Sine ira et studio lat. für „ohne Zorn und Eifer“) und
sind am Pavillion ab und an anzutreffen. Da machten wir u. a. die
Trauerveranstaltung zu #ChristianSchmauß
https://ideologiekridok.blogspot.com/2026/05/fotos-von-der-trauerfeier-zu-christian.html
Aktuell wird #DangerDan
angefeindet und es sind gar viele die das tun. Der Sänger ist mit der Band #antilopengang zu Israel
uneingeschrängt solidarisch. Danger Dan verbindet Israel - Solidarität mit der
Solidarität zu den Migranten - was in der Musik-Szene Selten ist. Der Song
"#OktoberinEuropa"
der Antilopen Gang thematisiert den Terrorangriff der Hamas auf Israel vom 7.
Oktober 2023 und die darauffolgende und nicht enden wollende judenfeindliche
Stimmung in Europa. Die Band betont, dass der Song sich quasi von selbst
geschrieben hat, nachdem sie eine seltsame Leerstelle wahrgenommen haben. Die
Antilopen Gang hat mit ihrem Song #Antisemitismus
kritisiert und die #hamasopfer gedenkt.
..
Und Danger Dan zeigt mit gewiefte Texten und mit feinen Klaviermelodien - sein
können (#Kunstfreiheitgedeckt),
und er will im Kampf gegen die verschiedene Formen des Faschismus (#Hamas bis #AfD) weitermachen. Mit den Solo-Album #KeineAngst zeigte er
den #Vielen das er nicht
aufgeben will.
#Antideutsche #Antifa #SupportIsrael #Jungelworld #SupportUkraine #FreeIran #againstmullahs #Supportmigrants
#gegenjedenantisemitismus
#afdverbotjetzt #againstputinafd #freerussia #againstsexism
Antifagruppe Weiden Neustadt
Antideutsche Kritik: Solidarität mit Israel, der Ukraine, Juden, Jüdinnen, Armenien, Migranten/in https://x.com/antifagruppe https://www.facebook.comgroups/2020195481412754 https://www.facebook.com/groups/israelnetzwerk/ https://www.instagram.com/antifagruppeweidenneustadt/ https://mastodon.social/@AntifagruppeWeidenNeustadt https://www.threads.net/@antifagruppeweidenneustadt / https://bsky.app/profile/antifawennew.bsky.social
Samstag, 25. Juli 2026
Überall | Feindliche Übernahme durch Krawall-Antisemiten
Samstag, 11. Juli 2026
Erfurt | die putinfaschistische AfD, die antisemitische Volksfront und das Scheitern der Blockade
Schon
um sechs Uhr morgens drängten sich Tausende Menschen auf dem Vorplatz des
Erfurter Hauptbahnhofs. Mit müden Gesichtern und Kaffeebechern in den Händen
versammelten sich die Demonstrierenden unter der Losung »Nie wieder ist jetzt«
zum ersten von zwei Demonstrationszügen in Richtung Messeparkplatz.
Man kam zusammen, um gegen den in einer der Erfurter Messehallen stattfindenden
Bundesparteitag der AfD zu protestieren. Gewerkschaften zeigten ihre Flaggen
und linke Kleinstparteien versuchten, ihre Zeitschriften an die Massen zu
bringen. Außerdem waren maoistische Splittergruppen wie die »Thüringer
Volksfront« anwesend, viele der Demonstrant:innen trugen
Palästinensertücher. Gegen acht Uhr erreichte die Demonstration schließlich den
Parkplatz der Messehalle, wo das Bündnis Zusammenstehen ein vielfältiges
Gegenprogramm zum Parteitag organisiert hatte. Neben Redebeiträgen und Musik
gab es dort Informationsstände von Parteien und zivilgesellschaftlichen
Organisationen.
Gleichzeitig versuchte seit den frühen Morgenstunden das Bündnis Widersetzen, an verschiedenen Orten rund um Erfurt Straßen und Feldwege zu besetzen, um die Anreise der AfD-Delegationen zu blockieren. Als gegen zehn Uhr der Parteitag dennoch pünktlich begann, machte sich unter den Protestierenden schnell Ernüchterung breit.
Die Blockaden scheiterten, doch ungeachtet dessen setzte auf den verschiedenen Bühnen eine Rhetorik der Superlative ein, die Erfurt als »antifaschistische Hauptstadt« glorifizierte.
Der Pressesprecher von Widersetzen, Michel Schmidt, wollte im Gespräch mit der Jungle World die ausgebliebene Wirkung der Blockadeversuche des Parteitags nicht als Scheitern verstanden wissen. Schon bei den Demonstrationsaufrufen habe sich gezeigt, wie stark das Bündnis in Erfurt verankert sei. Man habe »an 20.000 Haustüren geklingelt« und »mit 10.000 Menschen geredet«. Auch am Morgen selbst habe alles wie geplant funktioniert, weil »alle Blockaden wie geplant gestanden haben«, sagte Schmidt. Die AfD wäre »nicht durchgekommen«, wenn die Polizei den »Faschist:innen nicht den Weg freigemacht« hätte. Erfurt sei eine »antifaschistische Stadt«.
Draußen Antifaschismus, drinnen Tagesordnung
Die Blockaden scheiterten also, doch ungeachtet dessen setzte auf den verschiedenen Bühnen eine Rhetorik der Superlative ein. Immer wieder tönte aus den Lautsprechern die Mitteilung, Erfurt sei an diesem Wochenende die »antifaschistische Hauptstadt«. In der Messehalle hatte die AfD da längst mit der Tagesordnung begonnen. Gleich zu Beginn verhinderte die Parteiführung eine Kontroverse über eine weitere Öffnung der Partei für sich teils offen neonazistisch gebärdende Gruppierungen, deren Mitgliedern bisher offiziell eine Mitgliedschaft in der AfD nicht möglich war, weil sie auf einer sogenannten Unvereinbarkeitsliste standen. Ein vom Thüringer Co-Landesvorsitzenden Björn Höcke unterstützter Antrag zur »Überarbeitung« der Unvereinbarkeitsliste wurde kurzfristig zurückgezogen, nachdem die Co-Bundesvorsitzende Alice Weidel eine Neufassung binnen eines Jahres in Aussicht gestellt hatte.
Ansonsten passierte inhaltlich wenig – womöglich um weiterhin innerparteiliche Harmonie vorzugaukeln. Schließlich stehen Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern bevor. Als Parteivorsitzende wurden Weidel mit 81 Prozent und Tino Chrupalla mit 70 Prozent der Stimmen bestätigt. Auch der Bundesvorstand wurde neu gewählt, die Personalentscheidungen sprechen für eine eine weitere Stärkung von Höckes Macht in der Partei: So rückt mit Jean-Pascal Hohm ein Rechtsextremer in den Parteivorstand, der gleichzeitig Vorsitzender der Parteijugend ist. Und mit Stefan Möller, Co-Vorsitzender der Thüringer AfD, findet sich einer der engsten Vertrauten Höckes in dem Gremium.
Während sich die AfD durch ihre Tagesordnung arbeitete, fand vor den Hallen das »Fest der Demokratie« statt. Zeitweise verhinderte die Polizei einen weiteren Zustrom von Protestierenden. Am Gothaer Platz, etwa eineinhalb Kilometer vor der Messe, ging die Polizei teils mit brutalen Schmerzgriffen gegen eine Spontanblockade vor. Katja Maurer, Mitglied des Thüringer Landtagsfraktion der Linkspartei und eine von rund 60 parlamentarischen Beobachter:innen, berichtete der Jungle World vom Einsatz von Knüppeln und Pfefferspray. Die Polizei bestätigte dies auf Anfrage der Jungle World; demnach sei es zuvor zu einem Übergriff auf »rechte Journalisten« gekommen, die sich »Schürfwunden« zugezogen hätten. Bei diesen Personen handelte es sich um Vertreter einer extrem rechten Zeitung und eines extrem rechten Online-Portals.
Israelfeindliche Drohungen aus linken Demonstrationszügen
Gegen Nachmittag fanden sich schließlich auch die letzten Gruppen, die den frühmorgendlichen Blockadeversuch unternommen hatten, am Messeparkplatz ein. Einer der Demonstrationszüge erhielt Applaus von den Anwesenden. Als dieser am Stand der thüringischen Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias) vorbeikam, wurden »Free Palestine«-Rufe laut, anscheinend allein deshalb, weil dort eine Regenbogenfahne mit Davidstern zu sehen war. Der Rias-Projektleiter Timo Galki sagte im Gespräch mit der Jungle World, den ganzen Tag über habe er eine »allgegenwärtige Bedrohungssituation« wahrgenommen. Mehrere Personen, mit denen Gespräche am Stand stattfanden, hätten sich »respektlos« bis »extrem bedrohlich« verhalten. Bereits gegen neun Uhr kam es zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung mit israelfeindlichen Demonstrant:innen. Danach teilte die Kundgebungsleitung dem Stand dauerhaft Ordnerschutz zu, die weitere Arbeit wäre, so Galki, sonst »nicht mehr möglich gewesen«.
Katharina König-Preuss, die für die Linkspartei dem Thüringer Landtag angehört, verurteilte im Gespräch mit der Jungle World die Angriffe scharf. Dass ausgerechnet Menschen, »die sich für den Schutz jüdischen Lebens einsetzen«, bedroht werden, sei skandalös. Besonders »verabscheuungswürdig« sei dies, weil die Kundgebung mit dem Anspruch des »Zusammenstehens« stattgefunden habe. Den »autoritären Gruppen«, die beteiligt waren, warf König-Preuss vor, dass sie »weder gegen Antisemitismus noch gegen rechts« zusammenstünden und keinesfalls zu solchen Bündnissen gehören könnten und dürften. Die Landtagsabgeordnete berichtete, dass es aus diesen Kreisen auch zu Anfeindungen gegen den Stand der thüringischen Linkspartei gekommen sei. Dort seien Vertreter der Partei als »Faschisten« bezeichnet worden. Eine »stärkere Beschäftigung mit dem Vorgehen und dem Agieren dieser Gruppen« sei nun notwendig.
Galki betonte jedoch, wie stark die spontane Unterstützung am Stand von Rias Thüringen gewesen sei: Nicht wenige hätten »Kaffee und Pommes« vorbeigebracht oder sich in Diskussionen eingeschaltet. König-Preuss sprach von vielfältigen Solidaritätsgesten von Leuten aus dem Aktionsbündnis Widersetzen. Dass so viele solidarische Menschen in die Stadt gekommen seien und antisemitismuskritischen Kräften Schutz geboten hätten, sei an diesem Tag »das Positive« gewesen.
Erfurt AfD Bundesparteitag Demonstration Antisemitismus Linke
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