Mittwoch, 2. April 2025

Unvergessen | Hans Rosenthal



„Dalli, Dalli“ machte Hans Rosenthal zu einem der beliebtesten Showmaster Westdeutschlands. Doch seine Vergangenheit war von Verfolgung geprägt: Der Sohn eines jüdischen Beamten überlebte die Shoah versteckt in Berlin. Vor 100 Jahren wurde er geboren.

Klasen, Andrea |

Mittwoch, 26. März 2025

Verstörende Gefängnisse | Erlangen, Zentrum Wiesengrund

Mit Alex Schmidt und Thomas Mayer-Falk: Donnerstag, den 19:00, den 27.03. Wöhrmühle 7 91056 Erlangen Gefängnisse sind zerstörerische Räume. Neben physiologischen Bedürfnissen, wie Durst und Hunger, gibt es spezifisch existenzielle Bedürfnisse: Bezogenheit, Transzendierung, Verwurzeltsein, Identitätserleben, Rahmen der Orientierung, Wirkmächtigkeit. Diese existenziellen Bedürfnisse werden in Gefängnissen nicht nur nicht erfüllt, sondern systematisch unterlaufen. https://zentrumwiesengrund.de/events/vortrag-einblicke-in-die-welt-der-gefaengnisse-zwischen-resilienz-und-abgrund/

Montag, 24. März 2025

Wiesbaden | Kritische Intervention für Israel in der Kreativfabrik

 Kreativfabrik Wiesbaden e.V.

Telefon: 0611-7239 7877
Fax: 0611-7239 7878
Murnaustraße 2 (ehemals Gartenfeldstraße 59)
65189 Wiesbaden

Präsentiert von: Kritische Intervention Wiesbaden

Heftdiskussion: What’s left? Antisemitismus und die Linke nach dem 7. Oktober

Bereits 1979 schrieb Moishe Postone in der diskus: »Die Linke machte einmal den Fehler anzunehmen, daß sie ein Monopol auf Antikapitalismus hätte; oder umgekehrt: daß alle Formen des Antikapitalismus zumindest potentiell fortschrittlich seien. Dieser Fehler war verhängnisvoll – nicht zuletzt für die Linke selbst.« Ergänzt man »Antikapitalismus« um andere linke »-ismen« wie Feminismus oder Antirassismus, stellt sich die Frage, wie die gegenwärtige Linke diesem »Verhängnis« heute entgehen kann: Was bleibt von linken Ideen und Bewegungen angesichts ihrer antisemitischen Verkehrung übrig? Was bedeutet »links« angesichts der zunehmenden Delegitimierung linker Selbstkritik?

Um diese Fragen geht es auch in der aktuellen Ausgabe der diskus (mit Texten u.a. von Merle Stöver, Tom Uhlig und Moritz Zeiler) die wir vorstellen und diskutieren wollen. Seit dem 7. Oktober stellen sie sich einmal mehr auch in Bezug auf den Antiimperialismus, um den es vor allem gehen wird. Im Text »Antiimperialistische Gespenster« widmen sich Felyx Feyerabend und Kris Teva seiner Geschichte in der radikalen Linken und fragen danach, wie sein Comeback in einer Verbindung mit postmodernen Argumentationsmustern funktioniert. Die »antiimperialistischen Gespenster« sammeln sich international unter dem Banner der Palästina-Solidarität. Während man internationale Solidarität mit den Opfern des 7. Oktober, mit Israel und mit Jüdinnen*Juden weltweit nahezu vergeblich sucht, sind es vor allem die Gegner*innen der Islamischen Republik Iran, die sich sowohl im In- als auch im Ausland klar gegen die globale antisemitische Internationale positionieren. Einen Blick auf die Debatten und Perspektiven in der Opposition gegen das Mullah-Regime werfen Matteo Alba und Bijan Razavi in ihrem Text.